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Ein Paket vom DCP hat mich erreicht und endlich ist er da, der Unterzieher von Santi. Die Maßanfertigung hat satte 8 Wochen verschlungen! Nun sitzt der Unterzieher aber wie angegossen. Großer Spielraum zum Zunehmen ist nicht gegeben, aber das ist schließlich auch nicht geplant. Alle Bewegungen sind in dem Unterzieher problemlos möglich und der BZ400 ist gewohnt warm. Besonders da er jetzt am Hals anliegt verliere ich auch nach dem Tauchgang nicht so viel Wärme über die Halsöffnung und kühle nicht so schnell aus. Dadurch kann ich mich erst der Ausrüstung widmen bevor ich mich umziehe ohne selber zu erfrieren. Ergänzend habe ich mir einen weiteren Satz Funktionsunterwäsche geleistet. Sie wird zwar als speziell für Motorradfahrer geeignet verkauft, aber ich denke, daß sie die gleiche Funktion erfüllt. Lassen wir uns überraschen.
Auf der Boot hatte ich mit dem Vertrieb von Halcyon gesprochen und einen konkurrenzfähigen Preis für den Hebesack (36kg) ausgehandelt. Leider gab es ein Problem mit Halcyon, sodaß selbst 3 Wochen nach der Boot keine Hebesäcke versendet werden konnten. Als Reaktion darauf habe ich mir doch bei dem Shop auf ebay einen Hebesack gekauft. Für 99€ plus Versand vergleichsmäßig günstig. Der Versand lief super schnell und professionell ab. Mir wurde unaufgefordert eine Trackingnummer zugesand und 3 Tage später war der Hebesack mit DPD gesendet bei mir zu Hause. Ich bin zufrieden und kann den Shop nur empfehlen.
Jetzt muß die Ausrüstung nur noch getestet werden.
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Heute war einmal mehr der Starnberger See das Ziel. Daniel hatte sich als neuer Buddy bei mir gemeldet und war tapfer im halbtrockenen Anzug unterwegs – bei Schnee und winterlichen Temperaturen besonders nach dem Tauchgang mit Respekt zu betrachten. Allerdings steht nun auch ein Trocki auf seiner Wunschliste
. Verstärkt wurde das Team durch Mareike und Florian. Mit letzterem würde ich abtauchen während Mareike sich um Daniel kümmern würde.
Wir sind auf 35m abgetaucht und über die rechte Schulter bis zur kleinen Putte langsam etwas aufgetaucht.
Den Rückweg haben wir mit 7 min Deko langsam angehen lassen und sind nach 58min aus dem Wasser gestiegen.
Für den Tauchgang hatte ich einen Santi BZ400 getestet. Leider ist ML am Oberkörper etwas zu weit und so werde ich beim DCP den Unterzieher auf Maß bestellen. Das dauert bedauerlicherweise aber ca. 5 Wochen
Wahrscheinlich werde ich in der Zeit aber eh nur selten ins Wasser kommen, weshalb ich diesen Nachteil mit stoischer Ruhe zur Kenntnis nehme. Als zweite Verbesserung hatte ich mir bei 50bar beim (kostenlosen) Füllen ein Paar neue Unterziehhandschuhe mit Thinsulate gekauft. Am Ende des Tauchgangs hatte ich zwar dennoch kalte Finger, aber es war weniger schlimm, als mit den reinen Fleeceunterziehhandschuhen. Lediglich die etwas eingeschränkte Beweglichkeit der Finger durch die dickeren Handschuhe ist etwas nachteilig. Das hält sich jedoch im akzeptablen Bereich. Vor dem Tauchgang habe ich mich noch für die Außenfüllanlage der Tauchperle am Starnberger See eingetragen. Dann bin ich nicht mehr auf die Öffnungszeiten angewiesen und kann auch Sonntags von 9 bis 21 Uhr vor Ort füllen. Das ich allerdings 10 EUR für die Einweisung bezahlen muß, um dann pro Füllung nochmal zu bezahlen habe ich als Abzocke empfunden. Zumindest werde ich dort nichts kaufen außer Luft.
Nach dem Tauchgang haben wir es uns in der Waldgaststätte Manthal gut gehen lassen. Absolut empfehlenswert.
Erwähnenswert ist noch, daß ich wohl langsam lerne mit dem Trocki umzugehen
Mein AMV ist inzwischen unter 15l/min was ich auf besseres Tarrieren zurückführe (da aktuell mein AMV das Tarriergas ja mit einbezieht).
Nachdem ich bei den vergangenen Tauchgängen immer mit stark drückenden Füßen zu kämpfen hatte, habe ich es geschafft meine alten Unterzieherfüßlinge zu verkaufen und die gleichen Füßlinge beim Dive King erneut zu bestellen. Dabei habe ich durch den guten Preis, der mir beim DK gemacht wurde keinerlei Verluste einfahren müssen. Zwar sind die Schuhe immer noch eng, aber ich hoffe, daß sich bei den kommenden Tauchgängen herausstellt, daß es besser wird.
Außerdem ist meine Eismaske, die ich bei ebay gekauft habe angekommen. Leider ist sie jedoch für meinen Kopf wesentlich zu klein, sodaß ich sie wohl wieder verkaufen werden muß.
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Heute war es also soweit meinen ersten Eistauchgang zu starten.Also erst einmal 200km Strecke von Aarhus nach Flensburg überbrückt und dort mit Jan und Günter getroffen. Durch das anhaltende Schneechaos überall im Norden kam ich etwas zu spät was sich aber verschmerzen lies, da das SAT1 Filmteam (zwei angemietete Taucher, eine Journalistin, ein Außenkameramann und ein armer Praktikant mit den Hosen in den Kniekehlen), was Jan heute filmen sollte ebenfalls verspätet auftauchte.
Nach einer kurzen Wegstrecke waren wir dann im Hafen von Bockholmwik (einem winzigen Örtchen an der Ostseeküste bei Flensburg) angekommen um dort in einem von Jan bereitgestellten Hänger mit einem kleinen Heizöfchendas erste Briefing durchzugehen. Spannend dabei die Vorstellungen der Redakteurin von SAT1, die gerne einen Solotaucher unter Eis filmen möchte
Der inzwischen zu uns gestoßene Buddy von Jan stößt glücklicherweise vor um ihr zu verdeutlichen, daß so etwas zu publizieren eine vollkommen falsche Botschaft sei und so auch nicht gehandhabt würde. Also doch zu zweit unter Wasser, ich würde den Leinenführer spielen (was bei der Eisdicke und -qualität eigentlich genau wie die Buddyleine mehr Show als reale Notwendigkeit darstellte).
Danach gings ans Anrödeln. Jan im Dauerinterview dabei, ich versuche mich dezent aus dem Bild zu halten . Mit neuem Unterzieher, neuen Trockenhandschuhen und der perfektionierten Schlauchführung
sollte es für mich also erst im zweiten Tauchgang los gehen. Der von SAT1 angemietete Taucher ging ganz oldschool ohne Jacket (man hat ja einen Trocki) und mit einer 1. Stufe ohne Octopus ins Wasser. Diese Minimalausrüstung lässt sich vielleicht noch durch die geringe Maximaltiefe von 4m erklären. Das Journalistenteam hat sich in den beheizten Wagen zurück gezogen, der arme Leinenmann des UW-Kameramanns freut sich darauf, daß es bald vorbei ist, trotz Trocki und Unterzieher ist es langsam etwas zu kalt. Ich muß feststellen, daß die Füßlinge evtl. doch nun etwas zu groß sind und drücken. Nach einiger Zeit und zweimal ins Wasser steigen und heraus kommen ist das Spielchen auch vorbei. Endlich dürfen wir ins Wasser.
Mein Inflatorschlauch für Fini ist eingefroren (-7°C Außentemperatur…) und lässt sich nicht auftauen. Also rein ins Wasser und wieder raus aus dem Wasser und erneut probieren. Dank Jans Anti-frostcreme ist die Temperatur auch im Gesicht erträglich. Meine Hände und der Rest des Körpers sind gut gewärmt.
Die Blasen sammeln sich schön unter dem Eis. Und wenn mein Buddy mich nicht mit der Buddyleine ständig in die Tiefe gezogen hätte und der Leinenführer währenddessen versucht hätte mich zurück zu ziehen wäre auch Zeit gewesen viele Spielchen zu betreiben. Nach 40m ist die Leine aber leider am Ende und die Sicht ist entgegen der Ansagen auch nicht so wahnsinnig gut, was auch an vorhergehenden Grundwühlaktionen liegen kann. Die Ankerketten sind schön mit Muscheln bewachsen. Leider ist auch hier wieder das Seil dabei und schrammt an der Kette den ganzen Dreck auf. Sicht adé. Und durch einen defekten Blitzschuh sind auch keine Bilder von dem Tauchgang vorhanden. Da muß ich wohl auf den Film warten.
Als Fazit lässt sich trotz kleinerer Widrigkeiten sagen, daß der Tauchgang wirklich schön war und sich auf jeden Fall gelohnt hat. Auch der Tauchplatz ist relativ gut betauchbar. Ohne Buddyleine wäre Eistauchen sicherlich noch ein Stück lustiger, aber wahrscheinlich fehlt auch hier schlicht die Übung. Ich freue mich auf jeden Fall auf den nächsten Tauchgang mit Jan und seiner Truppe…gerne auch unter Eis.
Der ganze Tauchgang dauerte nur 12min, war max 3,3m tief bei -1° C im Wasser und ich hatte ein AMV jenseits von gut und böse. Irgendwie scheine ich mit dem Trocki entweder zu viel Luft zu pumpen oder zu viel zu atmen. Das muß ich noch untersuchen
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Wie auch im letzten Jahr wollte ich die Boot mitnehmen, um einige bekannte Gesichter zu treffen und meinen Fundus etwas zu erweitern. Eigentlich ging es mir hauptsächlich um einige Kleinteile wie ein Storage Pack, ein Messer, Unterzieherboots (damit die Schuhe endlich passen), eine Backuplampe, Calf Wraps und die O-Ringe für die Trockenhandschuhe. Mit Freikarten eines endlen Spenders ging es also los.
Wie immer kommt es etwas anders. Ich hatte mich mit Massi aus dem taucher.net Chat verabredet und so schlenderten wir gemeinsam über die Boot, er stellte mir einige andere Taucher vor und wir landeten nach einigen Versuchen einen passenden Unterzieher zu bekommen um meinen etwas zu kurzen zu ersetzen beim DIVE KING. Dort konnte ich nach einigen Verhandlungen mit zwei Händlern zu einem auch im Internet unschlagbaren Preis einen 300g Waterproof Unterzieher erstehen und ein paar 200g Santi Boots.
Von dort aus ging es für mich zu Kallweit. Auf dem Weg dort hin sammelte ich bei zwei Ramsch-läden noch ein Neoprenmaskenband auf und eine Tasche für den Wing, die mir bei der Schlauchführung die Tanklampe ersetzen wird. Bei Kallweit angekommen habe ich erstmal wegen der O-Ringe nachgefragt, woraufhin mir ein kostenloses Ersatzset überlassen wurde. Das finde ich mal ausgesprochen großzügig. Außerdem habe ich dann meinen 100 EUR Gutschein, den ich bei einer Fotoaktion bekommen habe gegen ein weiteres Trockenhandschuhsystem mit einem Paar Unterzieherhandschuhe eingetauscht. Es geht ja nichts über Redundanz und die Unterzieherhandschuhe fehlten eh noch.
Zum Abschluß habe ich mich dann noch mit Jan Langmaack getroffen, der mir angeboten hat mich demnächst in DK mal mit unters Wasser zu nehmen. Sympatischer Kerl.
Für den gesamte Einkauf inkl. Mittagessen (zu horrenden Messepreisen), Parkgebühren und einem Bier blieb ich unter 200 EUR. Das finde ich durchweg hinnehmbar für den Einkauf und freue mich darauf meine Neuerwebungen demnächst mit Jan zu testen.
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Nun ist endlich auch der ausgetauschte Unterzieher angekommen. Ich habe zwar den Eindruck, daß die Ärmel ein paar cm zu kurz sind (was leider ein generelles Problem zu sein scheint), aber das lässt sich mit den richtigen Handschuhen spielend ausgleichen. Besonders wenn irgendwann doch einmal Trockenhandschuhe anstehen wird das Problem also wegfallen. Das besondere bei dem Umtausch ist, daß mir ein nagelneuer Anzug zugesendet wurde obwohl ich streng genommen nur einen gebrauchten bestellt und bezahlt habe. Das nenne ich Kundenservice! Da kann ich DCP noch einmal loben. Welcher Unterzieher es genau ist konnte ich bisher nicht feststellen, weil der Name nicht auf dem Anzug steht. Es ist ein Mares by Moby mit blauem Futter und Reißverschlüssen an den Beinen ohne Hand und Fußschlaufen (wenn jemand nun weiß welcher es ist freue ich mich über Infos). Was mich etwas schockiert hat, ist, daß ich offensichtlich etwas allergisch gegen das Innere des Unterziehers reagiere. Ich werde das nochmal testen. Mit langer Funktionsunterwäsche wird das Problem allerdings minimal. Und notfalls werde ich die schwierige Prozedur in Anspruch nehmen und den Anzug mal waschen.
Nun freue ich mich auf Donnerstag wo mir Markus und Norbert aus dem taucher.net Chat im Rheinauer See zeigen werden wie man mit einem Trocki umzugehen hat.




