Constantins Diving Blog


DDU Treffen am Walchensee

Für den heutigen Tag war ein Tauchtreffen vom DDU organisiert worden am Steinbruch des Walchensees. Am Vorabend hatte ich die noch vom Donnerstag feuchten Tauchsachen zusammengepackt und war wieder über meine weniger trockenen Trockenhandschuhe gestolpert. Man hatte mir gesagt daß das “Dive College” in Kochel zur Zeit Räumungsverkauf für die Insolvenz hätte und dort noch Showa Handschuhe für 10,- € zu bekommen seien. Nach dem Füllen in der Tauchperle, bei dem ich altbekannte Gesichter traf machte ich mich also auf den Weg nach Kochel und erstand dort zwei Paar Tauchhandschuhe in L und XL. Die Handschuhe sind gefüttert und benötigen somit kaum weitere Unterziehhandschuhe. Da ich davon ausging, daß ich sie nicht so schnell montiert bekäme habe ich auch noch ein Paar Scubapro Naßhandschuhe für 15,- € dazu gekauft, die häufig empfohlen werden.

Um an den Steinbruch zu gelangen muß man über eine private, mautpflichtige Straße, die 3,-€ kostet. Nachdem ich endlich am Tauchplatz angekommen war fand ich recht schnell die illustere Truppe vom DDU. Andi und seine Familie, Biene, Tom, Bazi, Benny, Piti und Elke waren gekommen. Piti, Benny und Elke waren bereits im Wasser als ich eintraf, Andi bereitete einen Tauchgang mit seinem Sohn vor und so stieg ich kurz nach Bazi ins Wasser. Die Sicht war mäßig und riss erst bei 32m auf, wo sie dann etwa 15m hergab. Ich hatte die Trockenhandschuhe abmontiert und war mit reinen Naßhandschuhen unterwegs. Es war weniger kalt an den Händen als erwartet wenngleich es kein Vergleich zu meinen Trockenen ist. Stagehandling funktioniert aber definitiv besser mit den Nassen. Als mein TC die erste Minute Deko anzeigte stieg er auf einmal aus und fror im Alternativbildschirm ein. Zwar kein allzugroßes Problem, da ich noch die Deko wusste und dementsprechend gut aufsteigen konnte, doch für einen Tauchcomputer absolut nicht hinnehmbar.

Zum Mittagessen waren leckere Würstchen und eine längere Pause angesagt. Mit Hilfe von Benny und Tom bekam ich auch die neuen Handschuhe montiert. Leider mußte Piti arbeiten und brach auf. Elke und Benny fuhren zu einem weiteren Tauchgang an die Gallerie und Andis Familie mache sich ebenfalls auf den Rückweg, sodaß Andi, Bazi und ich für einen zweiten Tauchgang übrig blieben. Bazi führte uns zum Spiegel und dann in Schlangenlinien die Wand nach oben. Ich hatte mir vorsichtshalber einen Backup TC von Bazi ausgeliehen der als Bottom Timer mit lief, was sich als weise herausstellte. Während des Tauchens zeigte der TC auf einmal in 30m Tiefe an, daß ich an der Wasseroberfläche sei. Fast Descend und entsprechende Deko Verletzung inklusive. Wahrscheinlich hat es den Drucksensor erwischt und somit bleibt Reparatur und/oder ein Neukauf. Ich spiele mit dem Gedanken mir zwei neue Tauchcomputer zuzulegen. Entweder zweimal den gleichen TC, oder einen Bottom Timer und einen TC oder gleich zwei Bottom Timer. Dank meines Backuprechners und der vorhergehenden Kalkulation tauchte ich gemeinsam mit den anderen beiden auf. Da Andi nur einen sehr flachen ersten TG hinter sich hatte und Bazi mit Nitrox unterwegs war hing ich meine 17min Deko weitestgehend alleine ab und schaute im 3m Bereich ein paar kleine Barsche an.

Nach dem Tauchgang spendierte Andi noch ein Dekobier und wir genossen die letzten Sonnenstrahlen. Wenngleich mit ein paar kleineren, technischen Schwierigkeiten ein sehr schöner Tag und sicherlich wiederholenswert.



Tauchcomputerbatterie wechseln
15. Januar 2011, 16:23
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Nachdem ich gestern mich für mögliche heutige Tauchgänge vorbereitet habe mußte ich feststellen, daß die Batterie des TCs nun die Grätsche gemacht hatte. Eigentlich kein großes Problem, da man beim Tusa IQ-700 die Batterie selber wechseln können soll. Also habe ich wie auf dem Deckel steht nach einer Münze gegriffen und versucht den Deckel zu öffnen. Leider vergeblich, denn irgendwie ist das gute Stück festgebacken. Also in die Hände gespuckt und  Schmerz ignoriert. Die Folge war, daß mir nicht nur mein Finger ordentlich weg tat, sondern der Kunststoffdeckel zu splittern begann (also nur der Schraubenteil wie bei einem durchdrehenden Bohrschrauber). Damit war meine Motivation es weiter zu versuchen und das Ding am Ende noch ganz zu zerstören dahin. Beim nächsten mal würde ich eine größere Münze nehmen, die den Schlitz möglichst gut ausfüllt statt dem 20cent-Stück.

Heute morgen bin ich dann erstmal zu 50bar gefahren, da sie auch Tusa führen. Michael hat mich vor Ort während meine Flaschen wie gewohnt kostenlos gefüllt wurden in die Werkstatt mitgenommen. Doch auch mit allem vorhandenen Werkzeug war nichts zu machen. Jetzt haben wir einen neuen Deckel bestellt (Ersatzteil unter 10€). Für das WE hat er mir großzügig einen Suunto Zoop als Ersatz mitgegeben. Sobald der Ersatzdeckel kommt wird er zwei Löcher in den alten Deckel bohren und dann mit dem Schraubschlüssel für die 1. Stufe den Deckel zu öffnen versuchen. Ich bin gespannt und hoffe inständig, daß der TC das überlebt…

Morgen früh um 9 geht es erstmal wieder mit Florian an den Starnberger See. Und mit etwas Glück sind auch Mareike, Andi und Piti dabei. Inzwischen wird Tauchen übrigens teuer. Der geneigte Taucher stellt gähnen fest “aha”. Ich meine jedoch nicht die Ausrüstung oder Gase, sondern die Fahrtkosten. Bei 1,52€ für den Liter Super zahle ich für den Ausflug morgen alleine 10€ Fahrtkosten. Deprimierend…



Tauchcomputer und Blei
10. Juni 2009, 10:26
Einsortiert unter: Tauchequipment | Tags: , , , ,

Heute ist nun mein Tauchcomputer und das Blei gekommen. Das Blei wurde mir durch einen anonymen edlen Spender geschenkt und ist durchweg variabel. Den Gurt habe ich etwas überteuert in Achims Tauchoase in Mannheim gekauft. Aber dafür bekomme ich dort meine Flasche kostenlos nachgedrückt wenn vor dem TG mal 15 Bar fehlen. Für das Blei werde ich mir jedoch noch ein paar Bleistopper besorgen müssen.

Als Tauchcomputer habe ich mich für einen Tusa IQ-700 entschieden. Der ist nicht nur Nitrox-tauglich, sondern kann auch einen Gaswechsel unter Wasser begleiten oder als reiner Bottom-timer genutzt werden. Alles in Allem also ein Rechner der auch dem fortgeschrittenen Tauchern noch Freude bereiten kann. Wie gut er funktioniert wird sich heute Abend im Marxschen Weiher herausstellen.




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