Einsortiert unter: Tauchequipment | Tags: Diving Log, Divinglog, Export, Import, iPhone, Logbuch, Online, Smartphone, Software, synchronisieren, Tauchcomputer, Tauchgangsdaten, Tauchprofil
Seitdem ich das Interface für meinen Mares Puck erworben habe versuche ich die Tauchgänge in ein anständiges Exportformat zu bekommen um sie schlußendlich hier einzubinden. Zudem suchte ich nach einer Möglichkeit einen ugefähren AMV und Tiefendurchschnitt zu bekommen und eine anständige grafische Aufarbeitung und Logbuchverwaltung. Leider bietet all das die Mares DRAK Software nicht. Sie ist sehr beschränkt und eigentlich nur zum Export der Daten nutzbar.
Nach einigem Suchen fand ich Diving Log. Die Software gibt es einerseits für Smartphones und andererseit als Desktopversion. Beide Versionen kann man untereinander synchronisieren. Da die Smartphonesoftware vor Ort Fotos und GPS-Daten aufnehmen kann durchaus von Vorteil. Später lassen sich die Daten dann zusammenführen. Die Software kostet allerdings ein paar Euro. Für die Mobilvariante fallen 12€ an, die PC-Software kostet 35€ (Bei Verwendung des Gutscheins “divelogs” gibt es darauf 20% Rabatt). Zur Zeit ist die Version 5.0 aktuell. Updates kann man kostenlos mit einem vorhandenen PIN downloaden. Nach der Bestellung wird einem per Mail eine PIN zugesendet, die die Demoversion (max. 10 TGs) zur Vollversion macht.
In Divinglog kann ich die von DRAK exportierten Daten importieren, dort Daten hinzufügen, das Tauchprofil visualisieren und das ganze final exportieren. An letzterem arbeite ich noch ein wenig, aber auch das wird noch werden. Die erste Betrachtung macht Lust auf mehr. Die Software erlaubt thoretisch auch das Einpflegen von technischen Tauchgängen. Ich hoffe, damit demnächst auch meine Tauchgangsprofile zumindest partiell hier veröffentlichen zu können. Einen ersten Einblick in die Software geben folgende Bilder:
Einsortiert unter: Tauchequipment | Tags: insolvent, Insolvenz, SDA, Service, Tauchcomputer, Uemis
Der schweizer Tauchcomputerhersteller Uemis hat zum 21.06.2011 Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen hatte mit dem SDA den ersten TC mit farbigem OLED Display auf den Markt gebracht. Die weitere Serviceabwicklung ist unsicher und ungeklärt. Die Auslieferung neuer Modelle gestopt.
Weitere Infos gibt es hier.
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Auf Grund des vergangenen Ereignisses bin ich etwas nachdenklich geworden. Mein Tauchcomputer (TC) fiel auf über 40m im Walchensee mit Deko auf dem Schirm aus. Was tun? Die erste Wahl ist sicherlich mit dem Buddy auszutauchen und nach dessen Dekodaten eventuelle Stops abzuleisten. Dadurch würden eventuelle Tiefenunterschiede beim Tauchen (und seien es nur 1-2m) vollkommen ignoriert. Das wäre sicherlich zu verkraften, da die aktuellen Algoritmen Sicherheitspuffer eingebaut haben und tendenziell konservativ rechnen. Aber was tun, wenn kein Buddy da ist? Sicherlich ist das aus Sicht der meisten Taucher eine No-Go Situation, doch sei es nun auf Grund von mangelnder Sicht und einem verlorenen Buddy, sei es auf Grund anderer Probleme oder auf Grund eines leichtsinnigen Solotauchgangs, sich selber helfen zu müssen kann vorkommen. Aus diesem Grund sollte bei der Überlegung davon ausgegangen werden, daß man sich selber helfen können muß. Die Antwort der Solotauchausbildung liegt in Redundanz. Zwei Tauchcomputer am Arm erlauben die Übersicht. Einer als Bottom Timer, der im Fall des Falles mit Hilfe der vorher aufgeschriebenen Tabelle den Aufstieg erlaubt. Mit diesem Modell im Kopf habe auch ich mir zwei Tauchcomputer zugelegt.
Beim vergangenen Tauchgang warf mir Mareike dann bei dem Thema eine Frage an den Kopf, die mich zum Schwitzen brachte: Was tun, wenn beide TCs unterschiedliche Werte anzeigen? Welchem TC vertrauen (die Frage erinnert an die Frage nach der Anzahl der O²-Sensoren bei RBs)? Nun gut, wenn man sich in 2m befindet ist eine Unterscheidung ob 2 oder 15m stimmen machbar. Doch in 40m ist zwischen 40 und 50m kaum zu unterscheiden. Da selbst die Tiefe nicht eindeutig zu bestimmen ist, wäre weniger die Frage nach der Dekostufe interessant (die man ja durch die Tabelle ablesen könnte), sondern vielmehr die Frage nach der aktuellen Tiefe um den Stop auch in der richtigen Position abzuhalten. Welchem Rechner vertrauen? Dem tieferen und ggf. mehr auf als absättigen? Oder dem flacheren um ggf. Verletzung der jeweiligen Zone zu erreichen? Das Resultat für Mareike bestand darin zu sagen, daß ein weiterer TC für sie keine weitere Sicherheit bietet und ggf. der Rechner des Tauchpartners die entscheidenden Daten liefert.
Ich war mit dieser Entscheidung noch nicht ganz zufrieden. Denn sollte der TC nicht ganz ausfallen, sondern generell falsche Werte anzeigen ist es für mich alleine mit einem TC nicht feststellbar. Sollten zwei TCs unterschiedliche Werte anzeigen weiß ich immerhin, daß irgendetwas nicht stimmt. Wichtig würde dann sein, daß die angegebene Zeit zumindest in etwa stimmt (sehr große Abweichungen kann man wahrscheinlich intuitiv erahnen und ansonsten würde man den längeren und somit konservativeren Wert als Basis für die Dekoberechnung nehmen) und das man eine entsprechende Tiefenreferenz bekommt. Eine Redundanz des Tauchcomputers stellt somit für mich bereits einen Sicherheitsgewinn dar, beantwortet aber immer noch nicht die Frage, welcher Kalkulation ich nun grob folge. Die gleiche Regel wie mit der Zeit ließe sich auch für dien Tiefe einführen. Größere Tiefen abzuschätzen ist hingegen eine wahre Herausforderung (besonderes für ungeübtere Taucher) und birgt somit ein größeres Risiko. Eine Lösung könnte ein dritter TC sein. Doch irgendwann macht man sich auch lächerlich mit zu viel Gebaumel am Arm.
Eine günstige und praktikable Lösung ist es, in das Spool für den Surfacemarker bei gewissen Tiefen Knoten zu machen. 1 Knoten auf 3m, zwei Knoten auf 6m, drei Knoten auf 9m und vier Knoten auf 12m. Diese Methode lässt sich sicherlich auch bis 21m weiter führen, wird dann jedoch irgendwann unübersichtlich. Der Vorteil liegt in der Ertastbarkeit der Tiefe. Selbst bei schlechten Bedingungen wäre auf diese Art und Weise ein geordneter Aufstieg möglich. Besonders, da der Großteil der Deko auf 3-9m abzusitzen sind könnte man mit einem sehr langsamen Aufstieg bis in diese Tiefen auch ohne einzelne Dekostops wahrscheinlich das Gröbste verhindern. Das Problem bleibt jedoch die zur Berechnung der Dekostops notwendige Maximaltiefe. Da man bei einem dekopflichtigen TG in der Regel etwas länger auf einer gewissen Tiefe verbracht hat ist es sicher möglich auch hier eine grobe Schätzung abzugeben.
Was ist das Resultat der ganzen Überlegung?
- Ein zweiter TC hat nur in den tieferen Sinn Abweichungen und Fehlfunktionen eines TCs zu identifizieren und ggf. bei einem vollkommenen Ausfall einzuspringen
- Eine Tabelle mit Aufstiegszeiten (ggf. mit entsprechenden Dekogasen) ist im Notfall unumgänglich wenn man nicht auf DoF zurückgreifen möchte
- In das Spool eingeknotete Tiefenanzeigen ermöglichen eine Identifikation der wichtigsten Tiefen im worst case
- Es lohnt sich in regelmäßigen Abständen während des Tauchgangs die TCs zu überprüfen um im schlimmsten Fall eine Idee zu haben, wie lange man schon unter Wasser unterwegs ist und auf welchen Tiefen man die maximale Tiefe oder die meiste Zeit verbracht hat um große Abschätzungen, im Fall unterschiedlicher Anzeigen, machen zu können
- Ein Buddy und der TC zwischen den Ohren sind in dem Fall von fehlgeleiteten Instrumenten sicherlich die beste Lebensversicherung
Ich würde mich freuen, wenn ihr Eure Gedanken zu dem Thema mit mir teilen würdet.
Einsortiert unter: Tauchequipment | Tags: Fehler, Gekko, IQ-700, Mares, Problem, Puck, Suunto, Tauchcomputer, Tusa, Umfüllschlauch, Zoop
Bei einem meiner letzten Tauchgänge mußte ich feststellen, daß mein alter Tusa IQ-700, der mich bis dato treu beleitet hatte, bei bestehender Deko einfach einfror, ausstieg und falsche Tiefen anzeigte. Ein nicht hinehmbarer Zustand und so habe ich mich auf dem Markt nach Alternativen umgesehen. Da ich plante, zwei Tauchcomputer zu kaufen fielen teure Modelle leider aus dem Raster. Ich überlegte mir, ob ich erneut einen TC mit Gaswechselfunktion benötigen würde. Ich entschied mich jedoch in diesen Fällen den TC auf den Bottom Timer Modus umzustellen und nach Plan aufzutauchen. Sicherlich auch ein guter Weg um sich auf das technische Tauchen vorzubereiten. Neben der Möglichkeit zum Bottom Timer Modus war die Möglichkeit eines bezahlbaren Interfaces auch ein Pluspunkt. Zurück blieben in meiner Liste der Suunto Gekko, Suunto Zoop und der Mares Puck. Der Uwatec Bottomtimer fiel leider auf Grund der nicht selbst zu wechselnden Batterie aus. Alle verbleibenden Rechner rechnen mit (modifizierten) RGBM Algorithmen. Aus meiner Sicht zwar nicht optimal, aber für Tauchgänge, die durch diese TCs berechnet werden können hinehmbar. Schlußendlich entschied ich mich auf Grund des Preises und Empfehlungen für zwei Mares P Für 139,- € inkl. Versand habe ich ihn bei Sport Eder bestellt und kann ihn nun nach zwei Tagen bereits in den Händen halten. Der zweite Puck von Atlantis Berlin ist noch auf dem Weg und auch das Interface, was ich gebraucht erwerben kann ist noch nicht bei mir. In den kommenden Tagen werde ich nach Mareikes Empfehlung ein Bungee Mount für den TC basteln, da es leider keine vorgefertigten Mounts gibt.
Eine weitere Anschaffung, die mich seit einigeer Zeit beschäftigt ist ein Umfüllschlauch. Grade wenn man bei externen Füllstationen unabhängig von der Flaschengröße bezahlt habe ich mich hin und wieder über die dann sehr hohen Kosten für die 1l Argonflasche etwas geärgert. Durch den Umfüllschlauch kann ich auch zwischen Tauchgängen die Argonflasche auftoppen. Da mich der Neupreis von ca. 100,-€ etwas abgeschreckt habe, habe ich ihn gebraucht gekauft. Der kommende Donnerstag wird bei einem flachen Tauchgang zeigen ob sich die Anschaffungen rentiert haben. Ich bin gespannt.
Einsortiert unter: Tauchequipment | Tags: Achims Tauchoase, Ausrüstung, Blei, Tauchcomputer, Tusa IQ-700
Heute ist nun mein Tauchcomputer und das Blei gekommen. Das Blei wurde mir durch einen anonymen edlen Spender geschenkt und ist durchweg variabel. Den Gurt habe ich etwas überteuert in Achims Tauchoase in Mannheim gekauft. Aber dafür bekomme ich dort meine Flasche kostenlos nachgedrückt wenn vor dem TG mal 15 Bar fehlen. Für das Blei werde ich mir jedoch noch ein paar Bleistopper besorgen müssen.
Als Tauchcomputer habe ich mich für einen Tusa IQ-700 entschieden. Der ist nicht nur Nitrox-tauglich, sondern kann auch einen Gaswechsel unter Wasser begleiten oder als reiner Bottom-timer genutzt werden. Alles in Allem also ein Rechner der auch dem fortgeschrittenen Tauchern noch Freude bereiten kann. Wie gut er funktioniert wird sich heute Abend im Marxschen Weiher herausstellen.




