Constantins Diving Blog


Zurück in München
15. Mai 2011, 17:31
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Heute war es nach einer Studienpause endlich wieder soweit und ich hatte mich mit drei weiteren Recken an der Wasserwacht am Starnberger See zum Tauchen verabredet. Ivo, Florian und Koen waren mit von der Partie und wir trafen auch noch Uwe. Es ist schön wieder hier zu sein :-)

Ein Rebreather, drei Doppelpakete und zwei Stages landeten im Wasser und wir bildeten zwei Zweiergruppen. Geplant waren um die 30m, in die linke Richtung und dann zurück. Direkt nach dem Einstieg kreuzte uns eine Tauchschulgruppe, die ihrem Namen alle Ehre machte. Bepackt mit Splitfins pflügten sie wie die Wildsäue durch den Untergrund. Glücklicherweise schlugen sie eine andere Richtung an und so blieben wir für den restlichen Tauchgang von schlechter Sicht verschont. Leider verloren wir die andere Zweiergruppe bei dem Versuch der Wolke auszuweichen und trafen sie erst wieder als sie uns auf 30m in der Dunkelheit entgegen kamen. Wir setzen den Tauchgang dennoch in entgegengesetzten Richtungen fort. Mit 35,5m um sich eine teilweise verrottete Schubkarre anzusehen war der tiefste Punkt erreicht. Auf 15m wechselte ich auf die Stage. Es klappt inzwischen wesentlich besser. Die anderen zwei erreichten die Oberfläche nach ca. 60min und wir beendeten den Tauchgang mit 18min Deko nach 82 min.

Die Sicht ist im Einstiegsbereich generell mittelmäßig (für Starnberger Verhältnisse) mit ca. 3m, ab 20m klärt es auf und wird mit der Tiefe besser. In 30m hatten wir ca. 15m Sicht. Die Temperatur dort liegt wie im Winter bei ca. 5°C. Allerdings ist es oberhalb der Sprungschicht bei 7m mit 15°C angenehm warm für die Deko. Ich freue mich auf den kommenden Tauchgang.



St Leon Rot
2. April 2011, 14:39
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Heute war es endlich soweit und ich bin nach Schwetzingen gefahren um meine neue Stage entgegen zu nehmen. Vor Ort habe ich mich noch ein wenig mit Joachim unterhalten und er hat mir das Rigging Kit gleich montiert. Wie immer war der Kauf absolut unkompliziert und freundlich. Die Stage wurde mit Luft gefüllt (in Zukunft wird es dann ein 50er Nitrox) und dann bin ich mit der Stage nach St. Leon Rot gefahren, wo ich mich mit Norbert und Thomas verabredet hatte. Thomas fiel leider krankheitsbedingt aus und so würde ich mit Norbert alleine tauchen gehen. Das alles erinnerte mich sehr stark an einen meiner ersten Tauchgänge.

Der Eintritt kostet 4,- für Taucher und das Brevet wird verlangt. Leider haben sich in St. Leon Rot einige Taucher etwas daneben benommen und so ist es seit längerem nicht mehr erlaubt mit dem Auto das Gerödel an die Einstiegsstelle zu transportieren. Da ich die Gelegenheit nutzen wollte um die Stage zu testen trug ich sie als erstes ins Wasser um dann mit meinem Doppelpack hinterher zu stapfen. Echt schweißtreibend bei 22°C und Sonnenschein. Im Wasser wurde das dann aber entscheidend besser.

Die Sicht war sehr mäßig. An der Wasseroberfläche lag die Sicht bei ca. 1,5m und am besten war sie in ca. 16m mit 3m . Ob daran andere Taucher oder das Wetter schuld waren lies sich nicht feststellen.  Das Wasser ist entgegen der Oberflächentemperatur mit 5°C noch recht frisch. Ich wechelte bald nach dem Abtauchen auf die Stage und es klappte recht gut wenngleich das Handling noch sehr ungewohnt ist. Die vielen Schläuche machen mir dabei bisher noch am meisten zu schaffen, da ich doch ungerne mit dem einen Schlauch einen anderen verdecke. Aber das wird sich auch mit der Zeit lösen. Beim Verstauen fiel mir auf, daß Joachim das Gummi unter dem Rigging aufgezogen hat, was mit Trockenhandschuhen nur schwer anzuheben war um den Schlauch darunter zu schieben. Das werde ich noch ändern. Ansonsten freue ich mich über die zusätzliche Luft, die mir ermöglicht in Zukunft die Deko zu verkürzen oder etwas Reserve aufzubauen. Mit etwas mehr Übung wird das ganze sicherlich auch routinierter. Norbert war wie immer ein spitzen Buddy und so wir beendeten den Tauchgang nach 70min und gönnten uns zum Abschluß noch einen Kaffee aus dem Automaten. Ich freue mich auf den nächsten Tauchgang



Die eigene Stage
30. März 2011, 13:19
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Seit einiger Zeit spiele ich ja mit dem Gedanken eines Adv. Nitrox Kurses. Da ich vor einiger Zeit bereits eine Stage zum Testen in der Hand hatte und feststellte, daß es nicht schaden kann damit etwas zu üben habe ich mich nun entschlossen mir eine eigene Stage zuzulegen. Auch weil ich damit nicht immer auf eine Füllstation bei zwei Tauchgängen angewiesen bin oder bei längeren Tauchgängen etwas Luft als Backup dabei habe. Zudem bietet mir ein Dekogas ja die Möglichkeit die Deko abzukürzen, was mir auch nicht unlieb ist. Besonders da es mich in naher Zukunft wieder auf Dauer nach München zieht halte ich die Investition für sinnvoll.

Da ich mir in erster Instanz in der Bucht Ärger eingehandelt hatte mit einer defekten Stage die als neuwertig verkauft wurde und bei der ich den Käuferschutz aktivieren mußte habe ich es nun besser gemacht. So habe ich mir heute morgen bei deepstop in Schwetzingen eine Stage Set gekauft. Es handelt sich um eie 80er Luxfer mit einem xtx Apeks Set wobei die 1. Stufe einen drehbaren Turm hat. Das Set werde dann auch gleich am kommenden Samstag abholen und in St. Leon Rot mit Norbert und Thomas testen. Momentan plane ich die Stage mit einem 50er Gemisch  ab 21m einzusetzen. Ich bin gespannt :-)



Boot2011
31. Januar 2011, 13:07
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Wie bereits geschrieben hat es mich vorgestern trotz des inneren Widerstandes (so stark war er scheinbar nicht) auf die Boot verschlagen. Primärer Grund hierfür war für mich die Möglichkeit mal einen Blick hinter die Kulissen der Boot zu werfen. Die Besichtigung der Sunseeker 88, dem größen ausgestellten Exponat, war dabei nur ein kleines Schmankerl. Erstaunlich übrigens, daß dieses Schiffchen grademal eine Reichweite von 650km hat bevor die nächste Tankstelle angelaufen werden muß. Auch die Information, daß es keinen stabileren Messepart als die Taucher gäbe und daß ein m² auf der Boot dieses Jahr 130€ kostet lässt die dauerjammernde Tauchbranche in einem gänzlich neuen Licht erscheinen. Nach dem leckeren Mittagessen im Gästeclub war das offizielle Programm um 14.30 Uhr auch beendet und ich machte mich auf den Weg in die heilige Halle 3 der Taucher.

Wenn ich schonmal da bin könnte ich ja auch das ein oder andere mitnehmen. Auf meiner Liste standen so einige Kleinigkeiten und auch ein paar größere Investitionen. Meine Situation erinnerte mich grob an ein Statement, welches ich (sinngemäß) im Taucher.net gelesen hatte, wo ein Taucher sich klar vornimmt nichts zu kaufen und sich dann 5h später fragt wie er das nicht gekaufte nach Hause bringen soll ;-) So schlimm war es bei mir aber glücklicherweise nicht.

Nach einem kurzen Gespräch mit Achim Schlöffel habe ich zu einem mehr als konkurrenzfähigen Preis das neue Spool, was von ISE vertrieben wird erworben (und erstmal vor Ort 50m Leine aufgespult…). Das Stück liegt trotz des fehlenden Lochs gut in der Hand und die weiße Farbe kann auch nicht schaden. Als nächstes habe ich mir für meine am Freitag beim DCP erworbene Backupmaske (ebenfalls eine Technisub Look) ein Klett-maskenband mitgenommen und ein neues Fini am ATP Santi-Stand erworben.

Danach ging es für mich zu BtS, wo ich einen Halcyon Hebesack erwerben wollte. Leider ist das gute Stück zur Zeit am Stand nicht verfügbar gewesen. Nach einem netten Gespräch mit drei Verkäufern war aber klar, daß man mir auch nach der Boot noch den Messepreis anbieten wollte. Per Mail ist jetzt die Bestellung raus. Zwar ist der Messepreis von BtS gleich dem Preis eines ebay Händlers, aber ich beziehe lieber direkt bei einem Händler, den ich mal gesprochen habe. Der nächste Weg führte mich wider zu Matthias am Dive-King Stand, wo ich mir ein Angebot für eine komplette Stage abholte. Ich hatte mich mit Thomas verabredet, der Samstag ebenfalls die Boot besuchte und klärte während des Wartens am Tilly-Tec Stand auch noch ab, daß ich auf Nachfrage auch nach der Boot noch die entsprechenden Messepreise für eine Backup bekommen könne. Alles in allem also ein netter Networkingtag und ich mußte nicht so viel nach Hause tragen.

Mit Thomas und seinen Begleitern habe ich dann noch ein Weißbier vernichtet und ein bisschen über das Gesehene diskutiert. Auf dem Weg zum Ausgang habe ich mich nochmal beim Santistand festgefahren, an dem der taucher.net User beluga über mich stolperte und die Gelegenheit zum Anlass nahm mich doch mal auf meinen Blog anzusprechen. Auch wenn wir sicherlich einige verschiedene Auffassungen zu einigen Themen haben fand ich es anständig, daß er immerhin persönlich seine Meinung vertrat und mich auch darauf ansprach.

Rückblickend war die Boot wiedermal nett und hat meine Erfahrung bestätigt. Die zu bekommenden Preise lassen sich auch abseits der Boot erzielen wenn man etwas verhandelt und ausschließlich zum Einkaufen lohnt sich der Besuch nicht. Allerdings bietet sich der Besuch an, um sich über Produkte zu informieren, zu vergleichen und um andere Taucher zu treffen.



Ein Segelboot und eine Stage
23. Januar 2011, 18:08
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Gestern war es wieder soweit und ich habe Mattäus am Starnberger See eingesammelt. Er hatte mir angeboten, mir den Umgang mit einer Stage näher zu bringen und mich üben zu lassen. Er hatte sich dazu aus dem Pool von cavebase eine 80cuft Stage ausgeliehen.

Wir fuhren nach Berg, wo Mattäus durch seine Mitarbeit bei einem Schiffahrtsverband eine Genehmigung zum Tauchen hatte. Eigentlich ist an dieser Stelle Tauchverbot. Das scheint allerdings wenige Personen zu interessieren, denn es war einiges an Tauchverkehr vorzufinden. Wir haben uns also gemütlich aufgerödelt und sind abgetaucht. Geplant war ein gemütlicher Tauchgang mit Übergabe der Stage auf ca. 10m und ein paar Übungen und dann würde ich Mattäus folgen. So haben wir das ganze auch durchgezogen. Mattäus hat mir die Übung vorgemacht, die Stage übergeben und ich habe es nachgemacht. Erstaunlicherweise hat es besser geklappt als ich es mir vorgestellt hatte. Durch die gute Einweisung hatte ich bei der Übergabe Auf- und Abtrieb bedacht und somit keine nennenswerte Vertikalbewegung im Wasser. Einiges an Umgewöhnung erfordert allerdings das Clippen der Stage mit den Trockenhandschuhen (bisher hatte ich am linken Hüft-D-Ring ja nur das Fini). Trotz großer Karabiner ist das wirklich verzwickt und fordert wohl eine Menge Übung. Ähnlich verhält es sich mit dem Schlauchgewirr :-) Mit etwas Übung scheint das aber machbar zu sein! Was mir auch noch aufgefallen ist ist meine Liebe zum Cyclon. An der Stage war ein Apeks TX50. Das Gaumensegel am Mundstück ist zwar sehr bequem, aber die mittlere Einstellung was den Atemwiderstand betrifft empfand ich als viel zu leicht. Ich wurde dauernd aufgeblasen bis ich den Widerstand fast bis zum Anschlag erschwerte. Ich empfand das als störend.

Mit der Stage sind wir dann zum Segelboot dort getaucht. Die Sicht war mit ca. 20m hervorragend! Auf dem Rückweg hat mich Mattäus noch zu einer Stelle geführt wo der Sand etwas abgetragen ist und einige Relikte aus dem 2. Weltkrieg zu finden sind. Von Munitionsresten bis hin zu NS-Anstecknadeln.

Danach habe ich den Stageregler wie anfangs gezeigt wieder verstaut (was erneut mit den etwas kalten Fingern und den dicken Handschuhen einiges an Fummelei bedeutet hat). Auch hier tut Übung und etwas Routine gut. Der Auftrieb der Stage kam mir bei dieser Übung aber sehr entgegen. Quasi praktisch :-)

Nach 50min sind wir ganz gemütlich aus dem Wasser gestiegen. Der Tauchgang war sehr lehrreich und durch die enormen Sichtweiten einfach nur toll. Wenn ich wieder in München bin hat Mattäus schon Wiederholung angekündigt.




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