Einsortiert unter: Ausbildung | Schlagwörter: CMAS, Dekompression, Nitrox, Seekuh
In Deutschland ist Nitrox bekanntlich nicht so weit verbreitet wie auf den meisten ausländischen Basen und so war es für mich bis dato recht uninteressant, Geld in eine Nitrox-Ausbildung zu investieren. Doch da für die meisten Nitrox** Kurse der Nitrox* als Vorraussetzung gilt war es nun soweit. Also bin ich gestern Abend nach Mainz zur Seekuh gefahren und habe dort das Manual abgeholt und mich zum Kurs angemeldet. Da der Kurs ein reiner Theoriekurs ist und ich generell als jemand bekannt bin, der Theorie zu Hause büffelt war der auch ohne vorherige Anmeldung exklusiv für mich verfügbar. Zu dem dort üblichen, unschlagbar günstigen Preis.
Das Manual mit etwas weniger als 100 Seiten war am Abend durchgearbeitet. Morgens nochmal etwas vertieft und so ging es heute wieder nach Mainz um die Prüfung abzulegen und die praktische Einweisung zu bekommen. Da ich bereits bei der Seekuh meinen OWD gemacht hatte wußte ich, daß generell um die Praxis wesentlich mehr Aufheben gemacht wird als um die Theorie. Der schriftliche Test war schnell erledigt (inklusive einem massiven Fehler im Antwortenkatalog) und dann ging es ans Analysieren der Gase und ein vertiefendes Gespräch in die Dekompressionstheorie. Zwar ist diese Theorie kein Inhalt des Nitrox* Kurses, aber dennoch sehr interessant und für spätere Kurse relevant. Jetzt warte ich also mein Nitrox PIC und habe mein erstes “Specialty” absolviert… Juchhu.
Einsortiert unter: Tauchequipment | Schlagwörter: Ausrüstung, Blei Bleistopper, Bleigurt, Seekuh
Da mein neues Blei immer beim Tragen sobald die Belastung sinkt verrutscht, habe ich mir heute Bleistopper besorgt. Da ich mir habe sagen lassen, daß die oft angebotenen Stopper mit riffeliger Mitte auf Dauer den Gurt beschädigen, habe ich die (verhältnismäßig große) Investition getätigt und mir vier glatte Edelstahlstopper bei der Seekuh besorgt. Seitdem bewegt sich am Blei nix mehr, es hält hervorrgend.
Einsortiert unter: Tauchequipment | Schlagwörter: Ausrüstung, Boltsnap, Kompass, Seac Sub Busola, Seekuh
Die letzten beiden Tauchgänge haben mir gezeigt, daß mein sparsamer Kauf was die Boltsnaps angeht wohl doch eher ein Fehler waren. Die Dinger sind zu klein und lassen sich schlecht bewegen. Aus diesem Grund habe ich heute bei der Seekuh die Investition zweier Boltsnaps mit großem Auge getätigt. Mit 6 € pro Stück kein günstiges Vergnügen, aber sicherlich lohnenswert.
Außerdem habe ich mir einen Kompass gekauft. Ich habe während meines OWD sowohl mit Retraktor als auch mit dem Armband tauchen können und habe mich weil ich damit besser zurecht komme für die Armbandvariante entschieden. Für 59 € (das geht günstiger im Internet) ist es ein Seac Sub Busola geworden. Eine Alternative wäre der SK7 gewesen, aber der hat mir in der nahen Vergangenheit zu viele negative Kritiken bekommen und ich muß ja auch mal die Seekuh etwas unterstützen die den SK7 nicht vertreibt. Der Vorteil gegenüber dem SK ist, daß er ein geringeres Risiko hat zu verkeilen. Auf der anderen Seite ist der Kippwinkel kleiner.
Einsortiert unter: Ausbildung | Schlagwörter: Mainz, OWD, Padi, Rheinauer See, Seekuh
Als Student spielt Geld leider eine nicht ganz unwichtige Rolle, weshalb ich mich in meiner näheren Umgebung nach einer günstigen Tauchschule umsah. Hängen geblieben bin ich bei der Seekuh in Mainz. Um es vorneweg zu nehmen, ich habe diese Entscheidung bis heute nicht bereut. Für einen unschlagbaren Preis habe ich eine im Nachhinein betrachtet sehr solide Ausbildung zum Padi OWD bekommen.
Ich hatte mich im Internet schon intensiv auf den Kurs vorbereitet und so verlief das erste Treffen recht unspektakulär. Die Bücher wurden ausgeteilt, die DVD verliehen und dann wurde die Zusammenstellung des Equipments vorgestellt. Mit- und Nachmachen ausdrücklich erwünscht. Was mich im Nachhinein besonders gefreut hat waren die praxisrelevanten Tips. Meine Gruppe bestand aus ursprünglich 4 Tauchschülern (was für den Pool auch völlig unproblematisch ist), wobei in meiner Gruppe zwei Schüler krank wurden und mein Buddy und ich somit eine Tauchlehrerin alleine hatten. Glücklicherweise hielt meine Tauchlehrerin (im Gegensatz zu anderen) nicht so viel von der Padi Philosophie “Wir haben alle wahnsinnig gute Laune und zeigen das auch” und so verlief die Ausbildung sachlich in guter Stimmung ohne zu nerven.
Um nicht übermäßig zu frieden habe ich mir einen Halbtrockenanzug gekauft. Dazu bin ich extra zu einem sogenannten “Fachhändler” nach Rammstein gefahren und mir wurde dot ein Oceanic Flex verkauft, der ja perfekt passt. Unwisend wie ich war habe ich es geglaubt. Inzwischen weiß ich, daß der Anzug nicht wirklich perfekt sitzzt und daher zu viel Wasser einlässt. Es ist zwar immer noch wesentlich besser, als ein Naßanzug, aber weit weg vom perfekten Sitz. Notiz am Rande: Glaube nie einem “Fachhändler”, da er wahrscheinlich maximal den Titel “Tauchequipmentweiterreicher” verdient hat, nimm lieber einen erfahrenen Taucher mit.
Die Freiwassertauchgänge werden in Mannheim im Rheinauer See durchgeführt. Der See hatte im Winter 7°C was in einem mittelmäßigen Halbtrockenanzug schon recht kühl ist. Dafür sind dann aber auch keine Schwimmer im See, die den Schlamm aufwühlen. Nichtsdestotrotz ist die Sicht selbst für deutsche Seen mit 3m nicht grade rosig. Ein kleiner Hecht und ein paar Barsche waren trotzdem ein wahres Highlight. Dazu kommt eine Menge Seegras. Demnächst werde ich wieder in diesen See hüpfen, da er noch viel zu bieten hat. Schlußendlich ist die Ausbildung nach vier Freiwassertauchgängen abgeschlossen. Das man danach zwar die Grundkenntnisse hat, aber nicht wirklich tauchen kann wird jeder wissen, der selber mal getaucht ist. Aber wenn ich mir die Videos im Internet ansehe, bin ich dennoch besser ausgebildet, als die meisten anderen nach vielen Tauchgängen.


