Constantins Diving Blog


Problemkette eines Tauchgangs

Nach einer langen Woche und einem tauchfreien Samstag war der Entzug wieder zu stark und so ging es wieder ins Wasser. Ich hatte mich mit Matthäus verabredet. Geplant war die Steilwand im Naturschutzgebiet zu betauchen und beim Austauchen etwas Stagehandling zu üben. Ich holte Matthäus also ab, wir beluden das Auto bis unter das Dach und füllten noch kurz an der Tauchperle. Trotz des offenen Geschäfts mußten wir “aus Prinzip” am einarmigen Automaten füllen statt die Flaschen zusammen an den Kompressor zu hängen. Es dauerte also rund 20 Minuten bis alle Flaschen gefüllt waren. Mieser Kundenservice! Danach machten wir uns auf den Weg zum Naturschutzgebiet.

Dort angekommen trafen wir auf zwei weitere Taucher, die uns darüber informierten, daß man versuchen sollte nicht auf dem Teer der Straße zu parken (also auch nicht mit einem Rad) weil es sich um einen Rettungsweg handeln würde und da einige Stadtwächter allergisch reagieren würden. Kleinkariert, aber so ist es nun. Also haben wir uns an die Bäume gepresst und aufgerödelt. Matthäus hatte seinen neuen Lampentank dabei den es zu testen galt. In der Hitze ist es wirklich grausam sich in den Unterzieher und Trocki zu zwängen. Trotz dem, daß wir uns so spät wie möglich in den Trocki packten waren wir bereits ziemlich durchgeschwitzt als wir das Wasser erreichten. Wir versuchten uns kurz etwas zu akklimatisieren und dann starteten wir bald den Tauchgang um in kältere Gefilde zu kommen. Bereits nach wenigen Minuten hatten wir uns unter Wasser verloren. Trotz eingeschalteter Lampe und rundumblick war nichts zu sehen. Die Sicht bis 10m lag bei unter 20cm. Wir tauchten auf, regruppierten uns und versuchten es erneut. Kopf an Flosse erreichten wir in ca. 25m die Kante der Wand. Ich bemerkte, daß Matthäus Probleme mit seiner Maske hatte und diese ständig ausblies. Auch schien der Trimm darunter zu leiden. Nach einiger Zeit fiel dann auch noch Matthäus Hauptlampe aus. Er wechselte auf eine Backup und bestätigte mir, daß es an der Zeit sei aufzutauchen. Die Schwierigkeiten hatten auf seinen Luftverbrauch geschlagen. Wir hielten kurz auf 15m für einen Deepstop und setzten dann langsam aber bestimmt den Aufstieg fort bis wir 3m erreichten um dort die kurze Deko und den Sicherheitsstop abzuhängen. Matthäus beklagte sich nach dem Tauchgang über eine vernebelte Sicht trotz klarer Maske. Die kumulierten Probleme haben wir im Nachgang des Tauchgangs analysiert und ein paar allgemeine Findings erörtert:

  1. Ein mit Problemen begonnener Tauchgang sollte eventuell abgebrochen werden oder mit einer größeren Pause starten
  2. Eine kaputte Hauptlampe ist ein genereller Aufstiegsgrund
  3. Bei erschwerten Bedingungen sollte keine neue Ausrüstung getestet werden
  4. Es sollte generell klar sein, daß ein abgebrochener Tauchgang kein Problem darstellt um den Druck vom Buddy zu nehmen

Ich bin nur froh, daß wir auch nach unserer Analyse nicht alles falsch gemacht haben :-) Trotz aller Probleme war der Tauchgang schön. Wir haben an der Wand ein Tablett gesehen und schöne Wandstrukturen. Und schließlich lernt man von solchen “kleineren” Problemen auch am meisten. Nach dem Tauchgang wurde ich noch zum Essen und auf einen Kaffee eingeladen und wir ließen den Tauchgang gemütlich ausklingen. Ich freue mich auf jeden Fall auf unseren nächsten Tauchgang.



O-Ringe
13. April 2011, 08:48
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In der letzten Zeit habe ich mir eine gebrauchte Solaris Backup Lampe zugelegt. Leider ist die Lampe nur sehr schwergängig an und aus zu schalten, weshalb ich mich auf die Suche nach neuen, dünneren o-Ringen gemacht habe. Dazu habe ich den Durchmesser der Lampennut und des Gummis mit der Schieblehre ausgemessen und mich dann auf die Suche nach passenden Dichtungsringen gemacht. Baumarkt, Hornbach und Obi schieden schnell aus. Zum einen ist die Auswahl stark begrenzt und zum zweiten sind die Preise im Vergleich zu anderen Anbietern einfach abartig! Für drei O-Ringe über 4,50€ steht in keinem Verhältnis zum Nutzen. Im Internet wurde ich schließlich auf Lelebeck und ir-Dichtungstechnik aufmerksam gemacht. Spezielle Anfertigungen sind bei Gummi Grün möglich.

Ich entschied mich für Lelebeck auf Grund der geringen Versandkosten von 90 cent und der passenden Auswahl. Als Dichtung für die Lampe wurde mir Nitril-Butadien-Kautschuk (NBR) Dichtungen mit einer Härte von 70 Shore nahegelegt. Da es eine Mindestbestellmenge pro Posten und einen Mindestbestellpreis gibt habe ich gleich verschiedene Dicken bestellt. Leider die Falschen, wie sich beim Testtauchgang herausgestellt hat. Ich empfinde die etwas zu engen Gummis als bessere Wahl, da sie besser sitzen und sich weniger in der Nut bewegen.

Bei dem Übungstauchgang im Streitköplesee in Linkenheim ist die Lampe dann auf Grund der eingesetzten, zu dünnen Gummis abgesoffen. Bemerkenswert war jedoch, daß die Lampe dennoch anstandslos weiter brannte. Das gibt ein sicheres Gefühl.

Nach der Neubestellung muß ich nun feststellen, daß die dickeren Gummis mit 2,5mm Schnurdicke doch die einzig dichten sind, wenngleich sie etwas schwergängig sind. Das lässt sich leider auch mit Silikonspray nicht wesentlich verbessern. Also unter Wasser etwas mehr Kraft aufwenden ;-) Der Versand bei Lelebeck verlief übrigens absolut problemlos und war selbst bei der günstigen Versandart in drei Tagen vor Ort.

Im Zuge der o-Ring Bestellung habe ich mich auch über die eingesetzten o-Ringe in Reglern schlau gemacht. Auffällig hierbei ist, daß es trotz verschiedenster DIN-Normen keinen einheitlichen Standard gibt. Auch sind verlässliche Informationen zu den verwendeten Ringen schwer zu finden, da offensichtlich viel damit experimentiert wird und auch bei einem Regler zum Teil über die Jahre hinweg verschiedene Dichtungen verbaut wurden. Ein Dokument, was mir in dem Zusammenhang geholfen hat ist folgendes:  O-Ring Liste. Jedoch fehlt in dem Dokument die Shore-Stärke sowie das verwendete Material. Bei Apeks scheint es 80 Shore und Ethylen-Propylen Dien Kautschuk (EPDM) zu sein, allerdings sind dafür nicht alle notwendigen Größen erhältlich. Für andere Regler-Typen habe ich zu Shore-Stärken und Material widersprüchliche Aussagen gefunden. Im Zweifelfall ist es daher sicher hilfreich für seinen eigenen Regler individuell auszumessen und zu prüfen welche Dichtungen passen. Informationen zu dem Thema habe ich auf folgenden Foren-Seiten gefunden: taucher.net, divinggroup.de, deep-down-under.de



Übungstauchgang in Linkenheim
8. April 2011, 09:36
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Um die neuen Dichtungen für meine Backuplampe und die neue Stage zu testen und um generell ein wenig zu üben habe ich mich gestern abend mit Stefan in Linkenheim am Streitköplesee getroffen. Nachdem ich endlich den Weg zum See gefunden hatte (der sich übrigens wirklich als Badesee und zum abendlichen Grillen anbietet) wurden die Stages ins Wasser getragen und wir rödelten uns auf.

Im Wasser angekommen mussten wir leider feststellen, daß die Sicht mit unter 1m eher mies war. Wir tauchten links herum und sind um ein Haar an den Baumstämmen vorbei getaucht. Auch der Grund lies sich oft kaum vom Wasser unterscheiden. Also ging es zurück und wir begannen mit den Übungen. Stefan machte sie vor und ich machte sie nach. Wir begannen mit dem Stage Handling. Durch die inzwischen recht leere Stage empfand ich es als schwierig die Stage unterhalb des Finis weg zu clippen. Nach mehreren Anläufen war es dann geschafft. Als nächstes war Boje schießen angesagt. Auch wenn ich noch lernen muß das Spool festzuhalten ;-) lief die Sache gefühlt schon wesentlich reibungsloser ab als die letzten Male. Allerdings immer noch ausbaufähig. In dem Moment als die Boje endlich stand fiel meine Hauptlampe aus. Sie blinkte ein paar mal und dann war sie aus. Später habe ich die Lampe dann untersucht und konnte kein Wasser im Inneren feststellen. Ein kleines Rätsel. Entweder war ich zu doof sie in die richtige Richtung zu drehen, oder es hat sich eine sehr kleine Menge Wasser den Weg in den Lampenkopf gebahnt. Die dreifache Dichtung wäre in dem Fall überwunden worden. Da müssen kommende Tauchgänge zeigen, was das Problem ist.  Da sich der Tauchgang zu einem Nachttauchgang entwickelt hatte wechselte ich auf die Backuplampe. Leider stellte ich fest, daß auch diese bereits geflutet war weil die getesteten Gummis wohl zu dünn waren. Nichtsdestotrotz brannte sie noch immer und hat somit as Prädikat empfehlenswert verdient. Wir hängten die Stages an die Boje und begannen mit den Übungen die sich Basic 7 nennen. Dabei handelt es sich um Übungen, die zur Verbesserung des Umgangs mit der Ausrüstung dienen. 1. Hauptregler aus dem Mund nehmen und wieder zurück 2. Hauptregler aus dem Mund, auf Backup wechseln und Regler weg clippen und wieder alles rückgängig 3. Primärregler abgeben, Long Hose freigeben 4. Maske fluten und ausblasen 5. Maske abnehmen und auf Backup wechseln 6. Fini ablesen und Flaschendruck kommunizieren und 7. Primärlampe weg clippen und auf Backup wechseln. Da meine Backup Lampe bereits in Benutzung war ist 7. bei mir entfallen und 5. haben wir uns auch gespart. Alles in allem ist es aber ganz gut gelaufen wenngleich wie immer und überall Potential besteht. Ich werde in München weiter an meinen Fähigkeiten arbeiten und dann schauen wir mal, ob mein nächster Tauchgang mit Stefan Verbesserungen zeigt. Als Buddy war Stefan wie gewohnt super! Ich freue mich aufs nächste mal.



Backuplampe
14. März 2011, 22:36
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Bisher war mein Buddy im Notfall meine Backuplampe. Das hat sich in der vergangenen Woche geändert. Ich habe mir eine günstige Solaris Backuplampe in der Bucht gekauft. Die Leistung der Lampe kommt zwar nicht an Heser & Co. heran, aber in dem Moment, in dem ich eine Backup benötige ist der primäre Zweck das Erkennen meiner Instrumente, die Kommunikation und das Sicherstellen eines sicheren Aufstiegs. Dazu benötige ich erstmal keinen Flakscheinwerfer. Dazu kommt ja auch, daß irgendwann eine zweite Backup Lampe angeschafft werden wird. Und die kann ja dann immernoch das Unterwasserfeuerwerk werden ;-) Abgesehen davon gibt die Lampe auch ausreichend Licht um im Dunkeln zu sehen und als Notfallampe für einen lampenlosen Buddy herzuhalten. Einziges Manko ist, daß sie nicht mit einer LED, sondern mit einem herkömmlichen Xenon-Glühlämpchen betrieben wird. Da werde ich vielleicht mal einen Abend mit dem Lötkolben verbringen und der Lampe etwas LED einhauchen.

Die Lampe wird mit drei C Batterien betrieben, ist mit einem Boltsnap am Harnes verstaut und wird, wie meine Hauptlampe auch, mit einem sanften Drehen des Kopfes an und aus geschaltet. Bisher ist das Gewinde etwas schwergängig. Aber nichts, was nicht etwas Silikonspray und ein paar neuen O-Ringen beheben könnte. Ich freue mich auf die ersten Unterwassertests mit der Lampe.



Shockloops
19. Februar 2011, 10:53
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In vielen Bereichen haben sich Doppelkarabiner und Shockloops inzwischen durchgesetzt (z.B. zur Befestigung an der Lampe oder auch bei der Befestigung des Storagepacks an der BP), da sie selbsschließend sind und besonders in Verbindung mit Bungees sehr gut halten. Leider findet sich im Netz kaum eine gute Anleitung, wie man Shockloops bindet, weshalb ich auch zwei Mails erhalten habe, wie ich sie an meine Lampe geknotet habe.

Eigentlich sind Shockloops sehr einfach zu binden, wenn man weiß wie es geht. Dabei wird als erstes eine normale Schlaufe gelegt (Nautisch: Auge) und danach wird mit jedem der beiden Enden jeweils ein hausüblicher Knoten um (als nicht mit) das Band auf der jeweiligen Seite gemacht. Das klingt verwirrend, aber ich hoffe, daß die Bilder mehr Klarheit bieten.



Starnberger Panther
14. November 2010, 17:47
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Heute bin ich verhältnismäßig spontan wieder zum Tauchen am Starnberger See aufgebrochen. Über DDU hatte sich Robert als mein Buddy gemeldet. Wir trafen uns an der Kapelle, wo es auch in die Tiefe gehen sollte. Da mir ein anderer Taucher kurz vor unserem Tauchgang von einer versenkten Pantherstatue auf 38m erzählt hatte war das mein Ziel. Robert wollte eigentlich keinen Deko-Tauchgang mit einem ihm unbekannten Taucher machen, also war nur eine kurze Grundzeit geplant.
Die Rentnerleiter tat ihren Dienst wie sie sollte. Irgendwann werde ich mal ein paar Haken einschrauben, um Lampe und Regler dort einclippen zu können und sie nicht im Dreck rumhängen zu lassen.

Wir gingen nach dem Anrödeln direkt ins Wasser, tauchten 7m ab und stellten fest, daß Robert vergessen hatte seinen Inflatorschlauch einzustöpseln. Und ich hatte keinen anständigen Buddy-check gemacht und es auch übersehen. Hab mich spontan schlecht gefühlt. Beim nächsten mal besser machen.

Danach lief aber alles problemlos. Die Lampe brannte hervorragend und gab Licht wie sie sollte. Alles andere lief ebenfalls wie geschmiert. Nach 5 min über die linke Schulter traf der Lichtkegel in 38,6m Tiefe auf die gesuchte Pantherstatue aus Porzellan. Ein schönes Ziel. 15 m weiter südlich liegt eine Porzellankuh, die mich selbst unter Wasser zum Lächeln brachte. Auf der Tiefe sind es zwischen 4 und 5 °C. Mein TC zählte die Nullzeit konstant runter und ich zeigte Robert die drohende Deko an. Irgendwie schien er aber Vertrauen gefasst und so blieben wir noch etwas länger auf Tiefe. Auf dem Rückweg tauchten wir an der Steilwand entlang langsam auf und trafen auf eine Quappe und auf einen beachtlichen Schwarm Barsche. In warmen 3m tauchten wir die Deko und den Sicherheitsstop aus. Nach 53min und durchschnittlich 17,2m war der Tauchgang leider auch schon vorbei. Auch auf dem Rückweg hielt die Rentnerleiter was sie versprach.



Aus Batterie wird Akku
13. November 2010, 15:49
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Aktuell betreibe ich meine neue Lampe ja noch mit Batterien. Auf Dauer wird mir das aber voraussichtlich zu teuer und so war der Kauf von Akkus und einem entsprechenden Ladegerät angesagt.
Sowohl Florian als auch Michael hatten mir empfohlen bei dem Zubehör nicht zu sparen, damit die Akkus lange genug halten und auch lange hell leuchten. Zuletzt müssen die Akkus schnell geladen werden können und das möglichst auch im Auto.
Meine Suche führte mich zu Conrad wo ich ein Ansmann Laderät für 4 Akkus erstand (Ansmann Energy 4 Speed) und 8 schnelladefähige Akkus mit 2700 mAh von Varta. Zwar sind 80€ eine Hausnummer, aber ich glaube daß sich die Investition rechnen wird. Angeblich soll das Ladegerät die Akkus in unter 2 Stunden voll aufgeladen haben.



Gibielle 6×8 LED

Sie ist da, meine neue Tanklampe! Nachdem ich vor nun über zwei Monaten die Lampe beim Tek-diver-shop bestellt hatte und diese bis heute nicht geliefert wurde habe ich kurzerhand die gleiche Lampe beim Tauchsportzentrum Hohen Bogen Winkel bestellt und per Mail meine Bestellung bei dem anderen Saftladen (zum Glück auf Grund einschlägiger Berichte auf Nachnahme bestellt) abbestellt. Bis heute ist diese allerdings im System zu finden… Mir aber egal.

Die Lampe wurde mir kostenlos persönlich nach München geliefert und ich bekam eine kurze Einweisung. Außerdem hatte Adi mir eine neue Lampe von Gibielle zum Testen mitgebracht. Allerdings konnte mich die neue Lampe nicht ganz überzeugen, sodaß ich mit der Gibielle 6×8 LED und allen Umbauteilen zur Tanklampe nach Hause fuhr. Um die Lampe nun endgültig zu präparieren habe ich mir im Bauhaus (kein anderer Baumarkt konnte weiterhelfen) in der Nautikabteilung 5cm Schlauchschellen aus Edelstahl (salzwasserbeständig) und etwas Schrumpfschlauch besorgt. Da die Bebänderung am Harness immer etwas großzügig bemessen ist habe ich davon ca. 16cm abgeschnitten und mit Kunststoffkleber zu einem O geklebt. Das passt dann ziemlich genau um den Bauchgurt. Den Schrumpfschlauch über die Schelle gezogen und eingefädelt und dann kann das ganze festgeschraubt werden. Noch den Schrumpfschlauch erhitzen und das wars. Cleverer wäre es gewesen, den Schrumpfschlauch über das Drehgewinde zu ziehen und den Bereich in der Gurtschelle frei zu lassen, da man ja im Inneren nicht erhitzen kann. Beim nächsten mal würde ich das anders machen. Aber auch so kann ich den Gurt gut durch ziehen und er sitzt fest.

Danach habe ich noch Shockloops aus 3mm Bungee an dem Goodman Handle befestigt um die Lampe wegzuclippen. Den Rest des Bungees (ebenfalls günstig im Bauhaus zu finden) werde ich nutzen, um meinem Kompass-DIR-mount etwas mehr Spiel zu gönnen.

Um den Griff vom Tank der Lampe zu entfernen braucht es einen 6er Imbusschlüssel. Mit dem lässt sich auch das Goodman Handle etwas enger machen. Allerdings ist das verbesserungsbedürftig, da selbst die engste Stufe mir noch einen Millimeter zu weit ist. Nichtsdestotrotz gut hinnehmbar. Dazu muß allerdings auf jeder Seite eine Schraube komplett entfernt werden. und mit der verbleibenden das Handle angezogen werden. Zur Zeit habe ich auch die Kunststoffschraube am Handle beibehalten. Vielleicht wird die aber irgendwann durch eine Aluschraube ausgetauscht.

Erwähnenswert ist noch, daß das Lampenkabel nicht komplett in den Tank gedreht werden kann, sondern ca. 1mm Spiel behält. Durch die dreifache Dichtung ist der Tank aber dennoch gut abgedichtet. Wichtig ist nur, daß der Deckel am Boden fest angeschraubt ist.

Jetzt warte ich auf die Zustellung meines Doppelenders von divesupport und auf mein neues V-weight, was ich zu einem guten Preis bei ebay erstanden habe. Also viele kleine, aber gute Neuerungen. Heute abend werde ich versuchen meine Rentnerleiter auf den Weg zu bringen, da Baushaus eine günstige und hoffentlich passende Leiter im Angebot hat. Mit der Skizze von dir-m hoffe ich das Brett ebenfalls zugeschnitten zu bekommen. Wieder einen Schritt der perfekten Ausrüstung näher gekommen. Parallel suche ich nach wie vor ambitioniert nach der günstigsten Lösung für einen maßgeschneiderten Trocki mit Unterzieher. Irgendwie deutet alles auf Santi oder Ursuik…




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