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Heute war mit Jörg, einem neuen Buddy der Rheinauer See mit drei Tauchgängen geplant. Jörg hatte gebucht und so trafen wir uns bei strömendem Regen um 10 am Parkplatz zum ersten Tauchgang…wieder halbtrocken. Jörg ebenfalls solidarisch. Da mir beim Tauchgang im Brechtsee aufgefallen war, daß die Jetfins für den HT-Anzug doch etwas schwer sind waren wieder meine alten Maresflossen dabei. Ich war mit meinem Monowing unterwegs und der erste Tauchgang ging rechts herum. Der See erschien mir abgesehen von vereinzelten Jungfischen sehr tot. Der Bewuchs war jedoch schön und Jörg als Buddy sehr aufmerksam. Die Sicht war außerhalb der Seegraswiesen äußerst mäßig. So kam es auch, daß ich glatt die große Steilwand übersah (!) und wir weit ins verbotene Gebiet der Wasserskieanlage hineintauchten. Zum Glück ist selbige bei dem Wetter allerdings nicht geöffnet gewesen. Irgendwann drehten wir dann wieder um und bekamen auf dem Rückweg sogar noch ein paar schöne, atmende Muscheln und einen Hecht zu Gesicht.
Nach einer kurzen Oberflächenpause, in der ich mein Rig ummontierte ging es wieder los. Ich war wieder mit der D12 unterwegs. Es ging links herum und wir trafen direkt auf die kleine Steilwand von der wir aus zurück tauchten. Obwohl die Fischvielfalt uns wieder im Stich lies waren wir begeistert von einem kleinen Unterwasserwald und einer Seegraswiese, die stark an einen Kelpwald erinnerte. Wirklich wunderschön. Danach passierten wir noch die Toilette (Jörg konnte der Versuchung nicht widerstehen mal rein zu gucken^^) und den Einkaufswagen und kamen am Tonrohr an. Während der Oberflächenpause hatten wir beschlossen unter Wasser das Abnehmen und neu Aufsetzen der Maske nochmal zu üben. Das schoben wir also ein. Das nächste mal werde ich das allerdings im schwebenden Zustand üben.
Danach tauchten wir noch etwas die rechte Runde entlang und wurden dafür mit einem Karpfen belohnt. Ansonsten wieder schöne Seegraswiesen und viel nichts. Aus diesem Grund und weil ich bereits am ganzen Körper zitterte beschlossen wir es bei zwei TGs zu belassen und haben den Tauchtag im nahen Café zu beschließen und die Logbücher zu schreiben. Alles in allem trotz mäßiger Wetter- und Sichterhältnisse ein netter Tauchtag.
Einsortiert unter: Tauchen | Tags: Brechtsee, Gimmik, Hand, Jungfisch, Karpfen, Rotauge
Nach langer Abstinenz war heute mal wieder tauchen mit Norbert angesetzt und zwar im Brechtsee. Morgens früh um 9 war ich auf dem Parkplatz angekommen und selbiger bereits voll. Spannende Ausrüstungskombinationen bekommt man ja dort schon zu sehen. D8,5 am Sportjacket mit O2-Stage. Ich hätte gerne gewußt was für ein TG im doch recht flachen Brechtsee da geplant wurde. Nundenn. Da mein Trocki ohne Halsmanschette eher sinnbefreit ist ging es also HT ins Wasser. Ich hatte mich schon selber weitestgehend angerödelt als Norbert eintraf. Er hatte ein weiteres Gimmik mitgebracht, was es anzubringen galt. Eine Hand zur Maske. Außerdem sollte es zum tiefsten Punkt des Sees zur Tonne in knapp 26m gehen (wobei gemunkelt wird, es gäbe noch ein Loch, was ca. 1,5 Meter tiefer wäre). Ich war mit dem Monowing und Norberts M15 unterwegs, was mir auf Grund des höheren Gewichts ganz lieb ist. Norbert erklärte sich solidarisch und war ebenfalls halbtrocken unterwegs.
Vom Einstieg ging es direkt nach Links und dann in Richtung Steinquader mit Spiegel, Maske und Barbie. Da man um zu dem Punkt zu gelangen einiges an Mondlandschaft überbrücken muß begegneten uns keine Taucher. Das kann aber auch an der Eiseskälte unter der 12m Grenze liegen. 8°C waren angesagt. Nachdem Norbert in einer schweißtreibenden Aktion die Hand angebracht hatte ging es weiter bis zur Tonne in 25,7m Tiefe. Von dort aus ging der Tauchgang endlich aufwärts in wärmere Gefilde und vorbei an einem großen Schwarm ausgewachsener Rotaugen, einem Karpfen und vielen Jungfischen. Durch die vielen Taucher war die Sicht dort mittelmäßig. Am Einstieg herrschte Nullsicht.
Den Tauchgang haben wir in der benachbarten Kneipe des Anglervereins ausklingen lassen. Ein sehr schöner Tauchgang mit einem top Buddy
Einsortiert unter: Tauchen | Tags: Brechtsee, Edelstahlmuräne, Karpfen, Porzellanfrosch, Reiher, Stichling
Heute war ich mit Stefan am Brechtsee. Der Brechtsee kostet keinen Eintritt und demnach ist auch keine Anmeldung notwendig. Der See ist 26m tief und hat uns mit auffallend klarem Wasser überrascht. 8-10m waren drin. Vom Parkplatz zum Einstieg sind es auch nur ca. 100m. Leider waren uns die die Fische nicht so hold und wir konnten neben kleinen Jungfischschwärmen nur zwei Karpfen und einen tauchenden Reiher sehen. Das wird jedoch durch den schönen Bodenbewuchs und die kleinen Überraschungen unter Wasser locker kompensiert. Grade der Porzellanfrosch und die Edelstahlmuräne machen dabei einen guten Eindruck.
Der Tauchgang hat 60min gedauert. Der tiefeste Punkt im Tauchgang war bei 21,9m. Mein AMV lag bei 14,1l/min.
Heute habe ich mit Marion und Thomas von WKW zwei Tauchgänge im Silbersee bei Niedernberg am Tauchplatz 1 absolviert. Mit 5,15€ für den Tag und 3€ Parkgebühren sicherlich nicht der günstigste Tauchplatz, aber die Einweisung durch Peter vom H2O Divepoint vor Ort war wirklich super. Bei dem muß man sich auch spätestens 24h vor dem Tauchtag per Mail anmelden. Der erste Tauchgang ging über die linke Schulter, aber auf Grund von Nullsicht sind wir recht bald umgedreht. Über die rechte Schulter war die Sicht bei ca. 6m und wir wurden mit Stichlingsschwärmen beglückt. Zum Ende hin war auch ein Spiegelkarpfen zu sehen. Angeblich gibt es auch einen Wels im See, der aber leider nicht aufzufinden war. Der erste Tauchgang wurde dann nach 36min und einer Maximaltiefe von 6,7m abgebrochen weil Marion fror. Mein AMV lag bei 16,6l/min.
Nach einer kurzen Oberflächen-aufwärm-pause ging es dann erneut unter Wasser zu einer auf einem versenkten Boot montierten Übungsplattform. Danach erneut über die rechte Schulter. Die Stichlingsschwärme waren bei diesem Tauchgang noch größer und in der Sonne schön anzusehen. Der Tauchgang dauerte 26min und hatte eine maximale Tiefe von 7,2m. Mein AMV lag bei 13,0l/min.
Alles in Allem zwei sehr entspannte und schöne Tauchgänge mit zwei super Buddies. Die Anfahrt von über 100km würde ich allerdings wahrscheinlich nicht nochmal für den See in Kauf nehmen.






