Constantins Diving Blog


Equipment

Da ich auf Dauer mehr tauchen möchte und das vor allem in Deutschland habe ich angefangen mir ein eigenes Equipment zuzulegen. Und dabei bin ich erneut sehr kostenorientiert vorgegangen. Das bedeutet, daß ich viel kleineres Equipment im Internet und auch gebraucht gekauft habe. Erstaunlicherweise habe ich diese Käufe im Gegensatz zu dem Anzugkauf im Laden nicht bereut. Der einzige Nachteil dieser Schnellschüsse ist, das man bei Schnäppchen zuschlagen muß auch wenn die Reihenfolge der Käufe ziemlich sinnfrei ist. So war mein drittes Teil eine Flasche 12l lang mit Doppelabgang. Inzwischen sind dazu noch ein nicht bleiintegriertes Jacket, Flossen, Maske, Atemregler (zwei getrennte Kaltwassersysteme), Handschuhe, Füßlinge und halbtrockene Neoprensocken dazugekommen. Nur die Handschuhe müssen dabei wohl bald ersetzt werden, weil sie einfach Schrott sind.

Insgesamt habe ich auch viel neues oder neuwertiges Equipment deutlich unter dem Marktpreis erstanden. Dabei sind Internetshops mit Restposten, ebay und Privatverkäufe wirklich erste Wahl. Dazu muß man nur viel Suchen und vergleichen. In Zukunft soll zu dem bestehenden Equipment noch ein Tauchcomputer dazu kommen, ein Bleihosenträgergurt mit Blei und eine Lampe. Danach wird wieder länger gespart bis dann ein Trocki den Weg in meine Hütte findet. So zumindest der Plan…wie ich mich kenne kommt es am Ende aber doch wieder ganz anders.

Mein aktuelles Equipment habe ich hier abgebildet. Besonders gelungen finde ich dabei die Anbringung des Necklace des Sekundärreglers nach der Anregung meines Tauchlehrers. Im Gegensatz zu der DIR-Methode, bei der das Band an beiden Enden geknotet wird und dann mit einem Kabelbinder fix an dem Regler fixiert wird habe ich das flexible Gummiband so am Regler fixiert, daß es jederzeit gewechselt werden kann ohne den Kabelbinder durch zu schneiden. Dadurch kann unter Wasser im Notfall ohne Probleme auch der Sekundärregler vom Hals gerissen werden. Das Band würde dadurch nicht reißen und könnte danach erneut auf den Regler gezogen werden. Nichtsdestotrotz ist es wirklich fest angebracht und sitzt ohne zu wackeln.

Insgesamt folge ich bei der Reglerkonfiguration der Grundstruktur der DIR-Konfiguration, die ich an meine eigenen Ansprüche anpasse. Das bedeutet zum Beispiel, daß ich zwar mit einer Long Hose tauche, die aber nicht um den Körper herum führe, sondern in einem Bungee am Tank einklemme. Das hat schlicht den Grund, daß ich im Falle das der Taucher in einer Ohne-Luft-Situation von vorne links kommt und mir den Regler aus dem Mund reißt stranguliert werde. Und so liegt der Schlauch auch eng an der Ausrüstung an.




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