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Ich hatte mich über das DDU mit drei weiteren Tauchern verabredet und traf mich gegen 11 Uhr an der Kapelle am Starni. Nach einer kurzen Diskussion um die Landesgrenzen und die Taucherlaubnis im Sommer sind wir zur Sicherheit, aber ohne eine direkte Lösung etwas weiter bis zur Wasserwacht gezogen, wo wir entgegen aller Erwartungen noch vier Parkplätze finden konnten.
Nach dem Aufrödeln ging es los, wir bildeten zwei Zweiergruppen und schon ging es ins Wasser. Nach wenigen Sekunden füllte sich mein linker Handschuh mit Wasser. Erst hatte ich gedacht, daß ich den Handschuh unsauber aufgeschoben hatte, doch auch nachdem ich den Handschuh erneut abgenommen, die Auflagestelle gereinigt und ihn wieder aufgeschoben hatte lief weiter Wasser in den Handschuh. Also Röhrchen raus und hoffen, daß meine zwei Paar Unterziehhandschuhe ausreichend isolieren um den Tauchgang auch so zu überleben. Ich tauchte mit Ivo ab und wir hatten uns als Ziel den CD-Baum auf ca. 40m gesetzt. Nach dem Abtauchen mit ca. 2m akzeptable Sicht und dann wurde es schlagartig noch 20cm Sicht. Das führte dazu, daß Ivo und ich uns verloren und trotz einer kurzen Suche nicht wiederfinden konnten. Also langsam wieder auftauchen um einen erneuten Start zu versuchen.
Ivo tauchte auch auf, wir fanden uns zusammen und starteten einen neuen Versuch. Der zweite Anlauf klappte. Wir tauchten zur Boje und von dort aus direkt abwärts zum CD Baum. Besonders der aufgehängte “Taucherturm” konnte mir ein Grinsen ab-ringen. Die Sicht am Objekt der Begierde war mit über 15m wesentlich besser als oben. Danach ging es zum Ausläufer der daneben liegenden Steilwand und langsam an der Wand wieder nach oben. Die Steilwand ist an der Stelle ziemlich zerklüftet und es finden sich kleine Schutthalden. Sehr idyllisch.
Nach rund 15min Grundzeit hatten sich 12min Deko aufgebaut und so stiegen wir langsam wieder auf. Auf 3m zog uns eine Strömung zurück zum Einstiegspunkt. Auf dem Weg hinab war mir die Strömung nicht aufgefallen, aber auf dem Rückweg konnten wir uns gemütlich ziehen lassen. Lediglich manchmal etwas Nachtarrieren war nötig weil die Strömung auch leicht abwärts geht. Am Ausstieg war meine Hand nach etwas über 60 min Tauchgang bereits wieder aufgetaut, während sie am Grund doch zeitweise kurz vor dem Einfrieren war. Der Tauchgang hat sich dennoch gelohnt weil die Gegend eine der schönsten an der Wasserwacht ist.
Auch im Trockenen konnte ich leider bisher die Undichtigkeit am Handschuh nicht ausmachen. Wahrscheinlich liegt sie zu nah am Ansatz des Handschuhs. Für den DDU Testtag am kommenden Samstag muß wohl entweder ein neues Paar Handschuhe her oder Neoprenhandschuhe werden wieder entmottet. Ärgerlich, daß soetwas ausgerechnet an einem tauchintensiven Wochenende passiert.
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Bei meinen letzten Tauchgängen habe ich doch etwas an den Händen gefroren, weshalb Trockihandschuhe doch in meinen Fokus rückten. Und so kam es mir doch sehr gelegen als bei ebay das Handschuhsystem dryglove fast ungebraucht auftauchte. Das gleiche System wird auch von Kallweit vertrieben, von denen mein Anzug auch stammt. Für ca. 20 EUR wechselten die Handschuhe demnach zu einem Spottpreis den Besitzer.
Einzig beim Anbau stellte sich heraus, daß falsche O-Ringe montiert waren und es schlicht unmöglich ist selbst mit viel Gewalt und zwei Händen die Handschuhe anzuziehen. Demnach werde ich entweder auf der Boot in Düsseldorf oder bei Kallweit selber ein paar neue O-Ringe erstehen. Selbst inklusive dieser Kosten war das Set ein Schnäppchen.
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Heute sind endlich meine neu bestellten Handschuhe gekommen. Es handelt sich um die halbtrockenen Scubapro K-Grip. Ich kann es kaum erwarten die Handschuhe im Wasser zu testen.



