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Bei einem vergangenen Tauchgang versuchte ich den Inflatorschlauch unter Druck vom Wing-Inflator zu lösen. Während diese Prozedur beim Trockentauchanzug leicht und unproblematisch ging, klappte es mit den Trockenhandschuhen am Wing-Inflator unter Wasser garnicht. An Land versuchte ich es ohne Handschuhe erneut. Erst nach einem aufgerissenen Finger und großer Kraftanstrengung mit zwei Händen war der Inflatorschlauch zu lösen. Unter Wasser ein Ding der Unmöglichkeit. Bei einem verklemmten Inflator (EDIT: Danke an Michael für die Richtigstellung) würde unweigerlich das Jacket aufgeblasen ohne daß ich (vom Schnellablass einmal abgesehen) große Handlungsalternativen hätte. Den Schnellablass offen halten und gleichzeitig das Ventil schließen mag zwar technisch möglich sein, stellt aber eine Herausforderung dar, der ich mich gerne entziehen würde. Inflator ziehen und dann das Ventil schließen birgt hierbei sicherlich ein kleineres Risiko.
Auf meiner Suche nach der Wurzel des Problems musste ich feststellen, daß nur die wenigsten bisher versucht hatten unter Wasser den Inflator zu lösen und daß mein Problem (unbekannterweise) verbreiteter war als ursprünglich gedacht.Auf der Suche nach dem defekten Teil überlegte ich zuerst den kompletten Inflator zu wechseln bevor ich darauf gebracht wurde, daß es sich bei dem Problemteil tatsächlich um den Anschlußnippel des Inflatorschlauchs handeln würde. Da es sich um einen Halcyonschlauch handelt, der nunmal per Definition nicht grade zu den preiswertesten seiner Art gehört war “billig und schlecht” als Ursache ausgeschlossen. Bei genauerem Hinsehen fällt auf, daß das zum Zurückziehen gedachte Ende des Anschlusses bis zum Anschluß vor reicht und somit schwer zu greifen ist – eine klassische Fehlkonstruktion. Jetzt werde ich den alten Inflatorschlauch gegen einen neuen austauschen. Zum Glück kein wirklich nennenswerter Kostenblock. Mit etwas Silikonspray ließe sich die Situation sicherlich auch verbessern, aber ob das eine dauerhafte Lösung ist ist fraglich…
EDIT: Heute habe ich mir bei 50bar einen Ersatzschlauch zugelegt. Mit 26€ war der Schlauch unwesentlich teurer als im Internet (ca. 23€), dafür vorrätig und Luft gabs eben auch wieder kostenlos. Damit lohnt sich das ganze für mich. Der neue Schlauch ist von Aqualung und es zeigt sich, daß der Fehler am Inflatorschlauch lag. Der neue Schlauch benötigt zwar auch ein wenig Druck, aber ist auch mit einer Hand auch mit dicken Handschuhen lösbar. Ich habe zur Sicherheit etwas Silikonspray nachgeschossen, aber bin soweit zufrieden. Der Unterschied zwischen den zwei Nippeln lässt sich recht gut beim direkten Vergleich sehen (links neu und rechts alt):
Einsortiert unter: Tauchen, Tauchequipment | Schlagwörter: Argon, Argonstraps, Ausrüstung, üben, Boje, Deepstop, Halcyon, Metzgerallmend, Untergrombach
Gestern hatte ich mich spontan für heute mittag mit Stefan von Tipps für Taucher in Untergrombach zum Tauchen verabredet. Bevor ich jedoch das kühle Naß erkunden konnte mußte ich meine Flaschen füllen und so führte mich mein Weg über Schwetzingen zu Deepstop.
Dort ließ ich meine Flaschen füllen und während ich so dem guten Inhaber das Ohr abkaue erinnere ich mich an das Angebot vom Argonset. Und wie es so mit kleinen Jungs ist, wenn das Nachbarskind ein Spielzeug hat, dann will man es auch. Thomas hatte vor Kurzem über eine wesentlich verbesserte Wärmeerhaltung mit Argon gesprochen und so fragte ich, ob Deepstop das Angebot halten konnte. Das wurde mit einem recht schroffen “Wir sind doch kein Bazar” abgehandelt. Ein wenig später wurde die Stimmung aber sprunghaft besser und das Angebot wurde nicht nur gehalten sondern sogar verbessert. Es gab eine Argonfüllung gratis drauf und meine Luft wurde nur zu 50% berechnet. Außerdem umfasst das Angebot von Deepstop einen Flexschlauch und einen Argon-Aufkleber (ob man den wirklich braucht ist natürlich fraglich). Ich hatte die Wahl zwischen der 0,85l Aluflasche, oder 1l Stahl. Vom Gewicht her gaben sich beide Flaschen nicht viel und mir wurde gesagt, daß Stahl widerstandsfähiger sei, was das “Überfüllen” (z.B. 230 statt 200 bar um einen weiteren Tauchgang zu machen) angeht. Ich entschied mich also auf Grund der Beratung für die 1l Stahlflasche. Danach machte ich mich auf den Weg zum See.
Leicht verspätet erreichte ich Untergrombach und nach dem obligatorischen Schwätzchen rödelten sich Stefan und ich fertig auf. Das Argon habe ich nicht montiert, da ich weder die Zeit hatte, noch den Blindstopfen für die 1. Stufe. Und einen Inflatorschlauch wollte ich auch nicht frei rum schwimmen lassen. Wir begaben uns ins Wasser und Stefan sollte auf Grund der besseren Ortskenntnis führen. Nach ca. 10 min fröhlichem Tauchgang begann auf einmal schlagartig Wasser irgendwo in meine Maske einzudringen. Eine genaue Stelle konnte ich nicht ausmachen, jedoch konnte ich sicher sagen, daß es nicht an einem der Glasränder war. Die Backupmaske würde also nichts nutzen -.- Echt schwierig mit Trockenhandschuhen und blind im kalten Wasser die Maskenränder zu überprüfen. Inzwischen hatte auch Stefan bemerkt, daß ich am Fleck verharrte und mit dem Sitz meiner Maske kämpfte und unterstützte mich dabei, die undichte Stelle zu finden. Nachdem die Maske gerichtet war ging es weiter. Nach kurzer Zeit bemerkte ich hastige Bewegungen des Lampenstrahls neben mir und stellte fest, daß Stefans Regler abblies. Er wechselte routiniert auf das Rückengerät und drehte die Stage ab. Bei einem späteren Versuch schien wieder alles zu klappen. Kurz darauf passierten wir einen umgefallenen Baum und Stefan deutete in seine Richtung. Ich verstand, daß ich mal versuchen sollte darunter durch zu tauchen. Der 40cm Durchgang kam mir zwar sehr eng vor, aber ich dachte, Stefan hätte evtl. das bessere Augenmaß. Natürlich blieb ich stecken und mußte rückwärts wieder raus tauchen. Später stellte sich raus, daß ich Stefans Handzeichen etwas missgedeutet hatte. Lustig war’s trotzdem. Zum Abschluß des Tauchgangs übte ich nochmal das Schießen der Boje unter Stefans wachsamem Blick, einmal mit dem Mund aufgeblasen und einmal mit dem Inflator. Da habe ich noch Übungsbedarf. Aber Stefan hat mir angeboten, mich gerne weiter auch bei Übungstauchgängen zu begleiten. Das Angebot nehme ich natürlich gerne an. Die Sicht im See war übrigens mit ca. 5m ziemlich gut. Leider ist der See absolut fischlos (wenn man von dem toten, verwesten absieht) und bietet wenig Sehenswertes.
Zu Hause angekommen habe ich dann das Argonset an meiner Backplate montiert. Ich habe beide Straps verbaut und zwischen Storagepack und Backplate montiert, um nicht noch mehr Abstand zwischen meinem Rücken und den Flaschen zu verursachen. Zusätzlich habe ich zur Sicherheit dennoch ein Bungee angebracht, was am Backplate befestigt ist und um den Flaschenhals geht. Auf diese Art sollte ein Herausrutschen aus den Straps unmöglich sein. Ich bin sehr gespannt, ob man wirklich eine Wirkung des Argons fühlt. Wahrscheinlich werde ich mir irgendwann noch eine größere Flasche besorgen müssen, um vor dem Tauchgang den Anzug mit Argon zu spülen, denn dazu reicht die Menge leider nicht aus.
Einsortiert unter: Tauchequipment | Schlagwörter: 36kg, BZ400, DCP, ebay, Halcyon, Hebesack, Maßunterzieher, Santi, Unterzieher
Ein Paket vom DCP hat mich erreicht und endlich ist er da, der Unterzieher von Santi. Die Maßanfertigung hat satte 8 Wochen verschlungen! Nun sitzt der Unterzieher aber wie angegossen. Großer Spielraum zum Zunehmen ist nicht gegeben, aber das ist schließlich auch nicht geplant. Alle Bewegungen sind in dem Unterzieher problemlos möglich und der BZ400 ist gewohnt warm. Besonders da er jetzt am Hals anliegt verliere ich auch nach dem Tauchgang nicht so viel Wärme über die Halsöffnung und kühle nicht so schnell aus. Dadurch kann ich mich erst der Ausrüstung widmen bevor ich mich umziehe ohne selber zu erfrieren. Ergänzend habe ich mir einen weiteren Satz Funktionsunterwäsche geleistet. Sie wird zwar als speziell für Motorradfahrer geeignet verkauft, aber ich denke, daß sie die gleiche Funktion erfüllt. Lassen wir uns überraschen.
Auf der Boot hatte ich mit dem Vertrieb von Halcyon gesprochen und einen konkurrenzfähigen Preis für den Hebesack (36kg) ausgehandelt. Leider gab es ein Problem mit Halcyon, sodaß selbst 3 Wochen nach der Boot keine Hebesäcke versendet werden konnten. Als Reaktion darauf habe ich mir doch bei dem Shop auf ebay einen Hebesack gekauft. Für 99€ plus Versand vergleichsmäßig günstig. Der Versand lief super schnell und professionell ab. Mir wurde unaufgefordert eine Trackingnummer zugesand und 3 Tage später war der Hebesack mit DPD gesendet bei mir zu Hause. Ich bin zufrieden und kann den Shop nur empfehlen.
Jetzt muß die Ausrüstung nur noch getestet werden.
Einsortiert unter: Tauchequipment | Schlagwörter: Boot, BTS, Dive King, Finimeter, Halcyon, Hebesack, ISE, Maskenband, Messe, Santi, Spool, Stage
Wie bereits geschrieben hat es mich vorgestern trotz des inneren Widerstandes (so stark war er scheinbar nicht) auf die Boot verschlagen. Primärer Grund hierfür war für mich die Möglichkeit mal einen Blick hinter die Kulissen der Boot zu werfen. Die Besichtigung der Sunseeker 88, dem größen ausgestellten Exponat, war dabei nur ein kleines Schmankerl. Erstaunlich übrigens, daß dieses Schiffchen grademal eine Reichweite von 650km hat bevor die nächste Tankstelle angelaufen werden muß. Auch die Information, daß es keinen stabileren Messepart als die Taucher gäbe und daß ein m² auf der Boot dieses Jahr 130€ kostet lässt die dauerjammernde Tauchbranche in einem gänzlich neuen Licht erscheinen. Nach dem leckeren Mittagessen im Gästeclub war das offizielle Programm um 14.30 Uhr auch beendet und ich machte mich auf den Weg in die heilige Halle 3 der Taucher.
Wenn ich schonmal da bin könnte ich ja auch das ein oder andere mitnehmen. Auf meiner Liste standen so einige Kleinigkeiten und auch ein paar größere Investitionen. Meine Situation erinnerte mich grob an ein Statement, welches ich (sinngemäß) im Taucher.net gelesen hatte, wo ein Taucher sich klar vornimmt nichts zu kaufen und sich dann 5h später fragt wie er das nicht gekaufte nach Hause bringen soll
So schlimm war es bei mir aber glücklicherweise nicht.
Nach einem kurzen Gespräch mit Achim Schlöffel habe ich zu einem mehr als konkurrenzfähigen Preis das neue Spool, was von ISE vertrieben wird erworben (und erstmal vor Ort 50m Leine aufgespult…). Das Stück liegt trotz des fehlenden Lochs gut in der Hand und die weiße Farbe kann auch nicht schaden. Als nächstes habe ich mir für meine am Freitag beim DCP erworbene Backupmaske (ebenfalls eine Technisub Look) ein Klett-maskenband mitgenommen und ein neues Fini am ATP Santi-Stand erworben.
Danach ging es für mich zu BtS, wo ich einen Halcyon Hebesack erwerben wollte. Leider ist das gute Stück zur Zeit am Stand nicht verfügbar gewesen. Nach einem netten Gespräch mit drei Verkäufern war aber klar, daß man mir auch nach der Boot noch den Messepreis anbieten wollte. Per Mail ist jetzt die Bestellung raus. Zwar ist der Messepreis von BtS gleich dem Preis eines ebay Händlers, aber ich beziehe lieber direkt bei einem Händler, den ich mal gesprochen habe. Der nächste Weg führte mich wider zu Matthias am Dive-King Stand, wo ich mir ein Angebot für eine komplette Stage abholte. Ich hatte mich mit Thomas verabredet, der Samstag ebenfalls die Boot besuchte und klärte während des Wartens am Tilly-Tec Stand auch noch ab, daß ich auf Nachfrage auch nach der Boot noch die entsprechenden Messepreise für eine Backup bekommen könne. Alles in allem also ein netter Networkingtag und ich mußte nicht so viel nach Hause tragen.
Mit Thomas und seinen Begleitern habe ich dann noch ein Weißbier vernichtet und ein bisschen über das Gesehene diskutiert. Auf dem Weg zum Ausgang habe ich mich nochmal beim Santistand festgefahren, an dem der taucher.net User beluga über mich stolperte und die Gelegenheit zum Anlass nahm mich doch mal auf meinen Blog anzusprechen. Auch wenn wir sicherlich einige verschiedene Auffassungen zu einigen Themen haben fand ich es anständig, daß er immerhin persönlich seine Meinung vertrat und mich auch darauf ansprach.
Rückblickend war die Boot wiedermal nett und hat meine Erfahrung bestätigt. Die zu bekommenden Preise lassen sich auch abseits der Boot erzielen wenn man etwas verhandelt und ausschließlich zum Einkaufen lohnt sich der Besuch nicht. Allerdings bietet sich der Besuch an, um sich über Produkte zu informieren, zu vergleichen und um andere Taucher zu treffen.
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Nachdem in naher Zukunft Dänemark als Standort ansteht war für mich eine Umstrukturierung meines Tauchequipments auf sehr kaltes Wasser von Nöten. Und so habe ich mir nach längerer Suche einen Trockenanzug mit Unterzieher, Haube und Inflator gekauft. Es ist ein Kallweit Helios Trilaminat Anzug geworden, den man selber anziehen kann ohne Hilfe. Der Unterzieher war leider zu klein und wird noch umgetauscht. Den Anzug habe ich online über das Divecenter Paradise bezogen. Die Kommunikation, der Versand und der Service waren beeindruckend gut! Nun fehlt mir nur eine professionelle Einführung in den Anzug!
Außerdem habe ich mir einen sauteuren Halcyon Eclipse 30 Monowing mit Backplate, Harness und Singletankadapter gekauft. Das lässt sich in der Zukunft auch aufrüsten mit einem größeren Wing und einem Doppelgerät aufrüsten. Jetzt warte ich nur noch auf das P-Weight um den Bleigurt zu ersetzen.




