Einsortiert unter: Tauchen | Tags: Backup, Basic 5, Basic 7, Gibielle, Lampe, Linkenheim, O-Ring, Solaris, Stage handling, Streitköplesee
Um die neuen Dichtungen für meine Backuplampe und die neue Stage zu testen und um generell ein wenig zu üben habe ich mich gestern abend mit Stefan in Linkenheim am Streitköplesee getroffen. Nachdem ich endlich den Weg zum See gefunden hatte (der sich übrigens wirklich als Badesee und zum abendlichen Grillen anbietet) wurden die Stages ins Wasser getragen und wir rödelten uns auf.
Im Wasser angekommen mussten wir leider feststellen, daß die Sicht mit unter 1m eher mies war. Wir tauchten links herum und sind um ein Haar an den Baumstämmen vorbei getaucht. Auch der Grund lies sich oft kaum vom Wasser unterscheiden. Also ging es zurück und wir begannen mit den Übungen. Stefan machte sie vor und ich machte sie nach. Wir begannen mit dem Stage Handling. Durch die inzwischen recht leere Stage empfand ich es als schwierig die Stage unterhalb des Finis weg zu clippen. Nach mehreren Anläufen war es dann geschafft. Als nächstes war Boje schießen angesagt. Auch wenn ich noch lernen muß das Spool festzuhalten
lief die Sache gefühlt schon wesentlich reibungsloser ab als die letzten Male. Allerdings immer noch ausbaufähig. In dem Moment als die Boje endlich stand fiel meine Hauptlampe aus. Sie blinkte ein paar mal und dann war sie aus. Später habe ich die Lampe dann untersucht und konnte kein Wasser im Inneren feststellen. Ein kleines Rätsel. Entweder war ich zu doof sie in die richtige Richtung zu drehen, oder es hat sich eine sehr kleine Menge Wasser den Weg in den Lampenkopf gebahnt. Die dreifache Dichtung wäre in dem Fall überwunden worden. Da müssen kommende Tauchgänge zeigen, was das Problem ist. Da sich der Tauchgang zu einem Nachttauchgang entwickelt hatte wechselte ich auf die Backuplampe. Leider stellte ich fest, daß auch diese bereits geflutet war weil die getesteten Gummis wohl zu dünn waren. Nichtsdestotrotz brannte sie noch immer und hat somit as Prädikat empfehlenswert verdient. Wir hängten die Stages an die Boje und begannen mit den Übungen die sich Basic 7 nennen. Dabei handelt es sich um Übungen, die zur Verbesserung des Umgangs mit der Ausrüstung dienen. 1. Hauptregler aus dem Mund nehmen und wieder zurück 2. Hauptregler aus dem Mund, auf Backup wechseln und Regler weg clippen und wieder alles rückgängig 3. Primärregler abgeben, Long Hose freigeben 4. Maske fluten und ausblasen 5. Maske abnehmen und auf Backup wechseln 6. Fini ablesen und Flaschendruck kommunizieren und 7. Primärlampe weg clippen und auf Backup wechseln. Da meine Backup Lampe bereits in Benutzung war ist 7. bei mir entfallen und 5. haben wir uns auch gespart. Alles in allem ist es aber ganz gut gelaufen wenngleich wie immer und überall Potential besteht. Ich werde in München weiter an meinen Fähigkeiten arbeiten und dann schauen wir mal, ob mein nächster Tauchgang mit Stefan Verbesserungen zeigt. Als Buddy war Stefan wie gewohnt super! Ich freue mich aufs nächste mal.
Einsortiert unter: Tauchequipment | Tags: 6x8, Gibielle, LED, Leuchtkraft, lux, Nullsicht, Sediment, Sicht, Tanklampe, Tilly Tec, Vergleich
Nun habe ich die Gibielle Tanklampe seit etwa einem viertel Jahr und in mehreren Gewässern unter unterschiedlichsten Bedingungen getestet. Diese Eindrücke möchte ich gerne mit Euch teilen.
Die Lampe hat sich bisher sehr gut gehalten und zeigt auch bei “normaler” Benutzung in der Tauchkiste kaum Verschleißspuren – das Aluminiumgehäuse hält was es verspricht. Auch Wassereinbrüche kann ich nicht vorweisen wobei für brüchige O-Ringe der Testzeitraum auch kaum ausreicht. Durch die gelegentliche Benutzung von Silikonspray nach dem Laden kann man das aber wahrscheinlich auch ganz gut hinauszögern oder gar verhindern. Das die Batterien jedes mal aus dem etwas filigranen Akkupack genommen werden müssen um geladen zu werden empfinde ich als suboptimal. Da habe ich immer etwas Sorge den seitlichen Draht (?) abzureißen, da die Akkus sehr fest sitzen.
Das Goodman Handle habe ich wie beschrieben auf den kleinstmöglichen Zustand zusammen geschoben. Auch dieser Zustand ist nicht perfekt da immer noch zu groß (das wird voraussichtlich im Sommer mit dünneren Unterziehhandschuhen noch störender), aber hinnehmbar. Durch den im Vergleich zu anderen Lampen recht großen und am vorderen Ende vergleichbar schweren Lampenkopf würde ich mir manchmal einen besseren Griff wünschen in dem ich die Lampe vollkommen “ermüdungsfrei” tragen kann. Vielleicht kommt der ja auch noch irgendwann.
Ich habe die Lampe mit 2700mA Akkus betrieben und konnte subjektiv auch nach 160min Tauchgang keine nennenswerte Veränderung der Leuchtkraft feststellen. Das widerspricht allerdings etwas dem Ergebniss von tauchfunzel.de. Das Ergebnis des Vergleichs der Lampen zur LED2000 hat mich lange sehr verwundert, da er nicht mit meiner subjektiven Wahrnehmung übereinstimmte. Im klaren Wasser ist durch den etwas größeren Spot die Gibielle subjektiv sogar heller als die Tilly Tec LED1000 S1. Klarheit brachte jedoch ein Tauchgang mit Sicht um ca. 0,5m. Da bemerkt man die unterschiedlichen Leistungszahlen. Zwar bin ich auch unter diesen Umständen mit der Gibielle hochzufrieden und sehe ausreichend, jedoch kommt der Strahl der TT doch ein Stückchen weiter. Wir reden hier jedoch von Zentimetern, während ich bei klarem Wasser mit der Gibielle eher vor den anderen her leuchten konnte. Das trifft auch auf Tauchgänge bei Tageslicht zu, bei denen die Gibielle immer noch ausreichend Licht gibt, um schattige Flecken auszuleuchten.
Zusammenfassend ist die Lampe mit unter 300€ in den meisten Situationen ihren wesentlich teureren Kollegen trotz kleinerer Schwächen gewachsen. Auch in sichttechnisch extremeren Situationen empfinde ich sie als ausreichend. Ich kann die Lampe guten Gewissens weiter empfehlen und würde sie mir auch wieder kaufen.
Einsortiert unter: Tauchequipment | Tags: Ausrüstung, Bauhaus, Doppelender, Gibielle, Goodman Handle, Gurtband, Lampe, LED, Rentnerleiter, Schlauchschelle, Shockloop, Tanklampe, Tauchsportzentrum Hohen Bogen Winkel, V-weight
Sie ist da, meine neue Tanklampe! Nachdem ich vor nun über zwei Monaten die Lampe beim Tek-diver-shop bestellt hatte und diese bis heute nicht geliefert wurde habe ich kurzerhand die gleiche Lampe beim Tauchsportzentrum Hohen Bogen Winkel bestellt und per Mail meine Bestellung bei dem anderen Saftladen (zum Glück auf Grund einschlägiger Berichte auf Nachnahme bestellt) abbestellt. Bis heute ist diese allerdings im System zu finden… Mir aber egal.
Die Lampe wurde mir kostenlos persönlich nach München geliefert und ich bekam eine kurze Einweisung. Außerdem hatte Adi mir eine neue Lampe von Gibielle zum Testen mitgebracht. Allerdings konnte mich die neue Lampe nicht ganz überzeugen, sodaß ich mit der Gibielle 6×8 LED und allen Umbauteilen zur Tanklampe nach Hause fuhr. Um die Lampe nun endgültig zu präparieren habe ich mir im Bauhaus (kein anderer Baumarkt konnte weiterhelfen) in der Nautikabteilung 5cm Schlauchschellen aus Edelstahl (salzwasserbeständig) und etwas Schrumpfschlauch besorgt. Da die Bebänderung am Harness immer etwas großzügig bemessen ist habe ich davon ca. 16cm abgeschnitten und mit Kunststoffkleber zu einem O geklebt. Das passt dann ziemlich genau um den Bauchgurt. Den Schrumpfschlauch über die Schelle gezogen und eingefädelt und dann kann das ganze festgeschraubt werden. Noch den Schrumpfschlauch erhitzen und das wars. Cleverer wäre es gewesen, den Schrumpfschlauch über das Drehgewinde zu ziehen und den Bereich in der Gurtschelle frei zu lassen, da man ja im Inneren nicht erhitzen kann. Beim nächsten mal würde ich das anders machen. Aber auch so kann ich den Gurt gut durch ziehen und er sitzt fest.
Danach habe ich noch Shockloops aus 3mm Bungee an dem Goodman Handle befestigt um die Lampe wegzuclippen. Den Rest des Bungees (ebenfalls günstig im Bauhaus zu finden) werde ich nutzen, um meinem Kompass-DIR-mount etwas mehr Spiel zu gönnen.
Um den Griff vom Tank der Lampe zu entfernen braucht es einen 6er Imbusschlüssel. Mit dem lässt sich auch das Goodman Handle etwas enger machen. Allerdings ist das verbesserungsbedürftig, da selbst die engste Stufe mir noch einen Millimeter zu weit ist. Nichtsdestotrotz gut hinnehmbar. Dazu muß allerdings auf jeder Seite eine Schraube komplett entfernt werden. und mit der verbleibenden das Handle angezogen werden. Zur Zeit habe ich auch die Kunststoffschraube am Handle beibehalten. Vielleicht wird die aber irgendwann durch eine Aluschraube ausgetauscht.
Erwähnenswert ist noch, daß das Lampenkabel nicht komplett in den Tank gedreht werden kann, sondern ca. 1mm Spiel behält. Durch die dreifache Dichtung ist der Tank aber dennoch gut abgedichtet. Wichtig ist nur, daß der Deckel am Boden fest angeschraubt ist.
Jetzt warte ich auf die Zustellung meines Doppelenders von divesupport und auf mein neues V-weight, was ich zu einem guten Preis bei ebay erstanden habe. Also viele kleine, aber gute Neuerungen. Heute abend werde ich versuchen meine Rentnerleiter auf den Weg zu bringen, da Baushaus eine günstige und hoffentlich passende Leiter im Angebot hat. Mit der Skizze von dir-m hoffe ich das Brett ebenfalls zugeschnitten zu bekommen. Wieder einen Schritt der perfekten Ausrüstung näher gekommen. Parallel suche ich nach wie vor ambitioniert nach der günstigsten Lösung für einen maßgeschneiderten Trocki mit Unterzieher. Irgendwie deutet alles auf Santi oder Ursuik…


