Constantins Diving Blog


Equipment & Flaschen beschriften 2.0

In der nahen Vergangenheit habe ich ja bereits einmal einen Anlauf unternommen meine Flaschen zu beschriften und darüber berichtet. Leider hat mich kurz darauf Thomas auf die Idee gebracht, daß der Wing meine schöne Beschriftung ja überdecken könnte :-( Ich habe mich ja lange gesträubt es einzusehen, aber dann habe ich es getestet und…er hat wohl recht -.-

Also habe ich mich gestern mit einem Fön daran gemacht die alten Buchstaben zu lösen und mich danach wieder zu Obi bewegt und neue Buchstaben gekauft. Da vier Buchstaben ja offensichtlich zu viel waren, wurden es diesesmal jeweils zwei: CW. Dabei ist mir beim letzten mal aufgefallen, daß nicht alle Buchstaben gleich angebracht waren. Irgendwie scheint es sich um eine alte und eine neue Charge zu handeln. Diesesmal habe ich darauf geachtet. Zu erkennen sind die unterschiedlichen Abstände an der Grundlinie der Klebefolie. Die Abstände der Unterseite des Buchstabens mit der Unterseite der Deckfolie muß identisch sein. Alternativ kann man auch einfach beide Buchstaben übereinanderlegen und gegen das Licht halten, dann sieht man es auch.

Ich hatte kurz davor mit Thomas geschrieben, wie man die Buchstaben perfekt anbringen könnte und es seinem Vorschlag nun gleich getan. Dazu habe ich am hinteren Ende ein Lineal auf das Doppelpack gelegt. Optimal wäre ein Holz- oder Metallineal, da es nicht durchbiegt wenn man es antippt und dadurch immer auf dem obersten Punkt der Flaschen aufliegt (das Kuntstofflineal geht aber mit etwas Vorsicht genauso gut). Das macht man an zwei Stellen auf beiden Flaschen und zieht dann eine waagerechte Linie auf der Oberkante der Flaschen. Danach habe ich den Punkt direkt vor der Rundung des Flaschenendes markiert und entsprechend abgemessen. Das gleiche auf die andere Flasche übertragen. Dann habe ich die Buchstaben von hinten an geklebt. Das Ergebnis ist nun ebenfalls ziemlich perfekt geworden. Ich muß also jetzt korrigieren: Wenn ihr jemanden mit dem Tag “CW” übertaucht war das eventuell ich :-)

Außerdem haben inzwischen alle Taucher die gleichen Flossen und so fand ich es naheliegend auch die Flossen zu markieren. Ich hätte zwar auch hier mit Aufklebern arbeiten können, doch die Flossen sind doch etwas mehr Bewegung unterworfen und da fürchte ich, daß die ständige Hin- und Herbiegerei dem Tag schadet. Daher habe ich einen weißen Edding gekauft, der laut Händler auf Gummi hält und der als wasserfest deklariert ist. Die Flose habe ich auch erst gereinigt, mit Seifenlaue entfettet und getrocknet. Danach habe ich mit Bleistift grob vorgezeichnet wo ich die Schrift gerne hätte und dann einfach grob nachgezeichnet. Perfektion erwarte ich bei den Flossen nicht. Das Ergebnis ist auch hier recht zufriedenstellend. Die Schrift hält und ist sichtbar.



Flaschenbeschriftung und Reel
13. Januar 2011, 08:01
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Gestern hat mich ein neues Reel erreicht. Jetzt mag man sich fragen, wozu ich ein Reel brauche. Ich habe es mit Hinsicht auf den erneut zu erwartenden Wintereinbruch und eventuelles Eistauchen gekauft. Dafür wird man zwar in manchen Gegenden auch gevierteilt, aber ich bin der Meinung, daß ein Buddyteam unter Wasser die auftretenden Probleme selber lösen kann. Das Reel ist nur 50m lang und erlaubt somit TGs, die zwar noch nah genug am Ausstieg sind um im Notfall mit des Buddies Hilfe alles gut zu überstehen, aber andererseits mehr Spielraum und Freiheiten lassen als mit der klassischen Eistauch-ausstattung. Das ist aber sicherlich eine kontroverse Diskussion. Ein weiterer Grund für den Erwerb des Reels war der günstige Preis in der Bucht und der Gedanke ans Wracktauchen (wo ich am Anfang auch keine 200m Leine benötige) :-)

Eine zweite Sache, die mir seit längerem vorschwebte war die Markierung meiner Flaschen mit meinem Kürzel. Nachdem wir vergangenen Sonntag im Starnberger See Piti aus dem DDU übertauchten und ich ihn an seiner Flaschenbeschriftung erkannte war es nun bei mir auch soweit. Ich habe mich bei selbigem nach seiner Markierungsmethode erkundigt und es ihm nachgetan. Piti hat seine Flaschen mit Aufklebern markiert und so fuhr ich gestern zu OBI um dort für gesalzene 1,39€ pro Stück vier Buchstabenaufkleber zu erwerben (insgesamt vielleicht Peanuts, aber man muß sich mal überlegen, wofür man da zahlt). Ich hatte mich nach seiner Empfehlung für 10cm Buchstaben entschieden. Wieder zu Hause habe ich die Flaschen mit Seifenlauge abgewaschen, mit frischem Wasser nachgespühlt und abgetrocknet. Danach habe ich mir eine Höhe schräg seitlich an der Flasche markiert. Rückblickend wäre auf dem Rücken der Flasche sicherlich sinnvoller gewesen, da der hochklappende Wing momentan wahrscheinlich den Großteil der Schrift verdecken wird. Ein weiterer Fehler war davon auszugehen, daß die Buchstaben auf den Klebefolien in gleicher Höhe angebracht sind. Ich habe also die Klebefolien (auf denen die Buchstaben zum besseren und einfacheren Aufbringen aufgeklebt sind) parallel zueinander aufgeklebt und muß nun feststellen, daß mein C und mein O etwas vom Kurs abgekommen sind. Die Buchstaben halten jedoch bombenfest, sodaß ein Nachjustieren nicht möglich war. Pech.

Vielleicht werde ich irgendwann mal den Fön, neue Buchstaben und viel Geduld einpacken und den Tag perfektionieren. Zuerst möchte ich aber unter Wasser sehen, wie gut oder schlecht die Beschriftung zu sehen ist.




Ventilrevision
11. September 2010, 21:57
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Um das Schöne mit dem Nützlichen zu verbinden hat mir Michael angeboten, mir zu zeigen, wie meine Flaschenventile zu revisionieren sind. Also haben wir die Luft aus der D12 abgelassen und das Ventil zerlegt. Dabei zeigte sich, daß die Brücke nur sehr weit in das Gewinde gedreht war und unter Druck generell sehr schwer beweglich ist und nicht wie befürchtet verzogen. Beim Öffnen der Ventile stellte sich außerdem heraus, daß alle Verschleißteile in einwandfreiem Zustand waren und nur zu viel Schmiermittel genutzt wurde. Etwas Dreck tat den Rest zu den schwergängigen Ventilen. Die neuen Revisionskits haben wir also zurück in die Kiste gepackt und die alten weiter genutzt. Auch die Flaschen sehen von Innen aus wie neu, was mir etwas Sorgen in Hinblick auf den TÜV macht. Wer weiß, in welchem Zustand die Flaschen zurück kommen.

Also wurden als erstes alle Teile ins heiße Ultraschall-wasserbad gelegt, was noch mit einer entfettenden Flüssigkeit angereichert wurde. Mit einer Zahnbürste hat Michael dann die einzelnen Teile zusätzlich bearbeitet. Danach werden die Einzelteile ausgeblasen und getrocknet. Die frisch gesäuberten Teile werden erneut zusammengesetzt und dabei alle O-Ringe mit einem O2-cleanen Schmiermittel sparsam (!) benetzt. Das liegt auch an dem horrenden Preis für dieses Zeug. Danach wurden die Ventile auf die Flaschen montiert und die Brücke wird ein paar Drehungen in die Ventile gedreht bevor die Schellen wieder auf die Flaschen gezogen werden und die obere Schelle festgezogen wird. Durch das Drehen der Brücke lässt sich leicht feststellen, wann die Flaschen parallel liegen, da durch die Spannung bei parallel liegenden Flaschen nachlässt und sich die Brücke dann einfacher drehen lässt. Sobald die Flaschen parallel liegen werden beide Schellen angezogen. Die Kontermuttern noch anziehen und fertig ist die Ventilrevision. Jetzt lassen sich die Flaschen wirklich mit zwei Fingern bedienen. Nach der Revision habe ich noch zugeguckt, wie die Tanklampe mit einer Gurtschlaufe versehen wird (was mir demnächst auch bevorsteht :-) ) bevor ich mich zurück zum See zum Füllen begeben habe. Zu meinem Glück wurde die Flasche dort auch bei 0bar Startdruck gefüllt und der überfällige TÜV wurde auch nicht bemängelt. Hoch lebe der Nachwuchs der Inhaber :-) Für eine M12 zahlt man dort 4€, für eine D12 demzufolge 8€.

Damit ging ein sehr schöner, sonniger und produktiver Tag zuende.



Einweihung im Marxweiher
5. September 2010, 21:20
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Gestern war e soweit und ich konnte endlich die neue D12 im Freiwasser einweihen. Beim vergangenen Pooltraining war ich von den Seesternen zum Marxweiher eingeladen worden und so habe ich jeweils morgens und abends um 9 eine Stunde den Marxweiher bevölkert. Da der Marxweiher ein VDST Ausbildungssee ist, waren die Tauchgänge für mich sogar kostenlos. Beim Morgentauchgang hatte Markus seine Kamera dabei und wir haben anhand der Bilder und eines Videos meinen Trim, etc. beurteilt. Durch die noch vorherrschende Angst vor Luft in den Beinen war ich etwas “arschlastig” (Zitat Markus). Der Tauchgang an sich war von vielen Fischen begleitet und typisch Marxweiher einfach sehr sehenswert. Im Unterzieher war es allerdigs ordentlich warm und die Füßlinge haben wieder kräftig gedrückt.

Abends war ein Nachttauchgang angesagt. Mein erster um genau zu sein. Ich bekam eine Lampe gestellt und war wieder mit Markus unterwegs. Statt des Unterziehers habe ich mir eine Jogginghose und einen Pullover geleistet und die zu engen Füßlinge mit Neoprensocken und Wollsocken ausgetauscht. Markus hatte seinen Flak-scheinwerfer, die LED2000 dabei und so war meine Leuchte fast überflüssig. Schon beim Abtauchen habe ich mich erstaunlich wohl gefühlt und die Dunkelheit war unglaublich entspannend. Irgendwie scheint sich das auch auf meinen Trim und auf meinen Luftverbrauch ausgewirkt zu haben. Alles lief super und die Masse an Fischen inklusive vielen Aalen und einem Hecht mit Barsch im Maul war wahrscheinlich mein bisher schönster Tauchgang. Irgendwie hat auch der Trocki all das getan, was er sollte und laut Markus war mein Trim auch perfekt. Taucherherz was willst Du mehr. Leider hat alles auch eine Schattenseite und so riss mir beim Ausziehen die Halsmanschette am Trocki. Ganz schön ärgerlich wenn die kommenden Tage auch mit Tauchen verplant sind. Der HT wird ordentlich kalt werden. Der Nachttauchgang hat Lust auf mehr gemacht und so steht nun neben einem neuen, perfekt sitzenden Trocki und Miflex Schläuchen auch noch eine Lampe auf der Liste. Alles in Allem eine machbare Liste für die nahe Zuunft ;-)

Die Halsmanschette zu ersetzen scheint ein größerer Akt zu werden. Nach ausgiebiger Internetrecherche scheint das ganze im Laden ca. 70 EUR zu kosten und einige Zeit zu dauern. Zu lange und zu teuer. Spätestens in einer Woche möchte ich gerne wieder mit Trocki abtauchen. Also wird es wohl auf selbst kleben hinaus laufen. Wir werden sehen.



Viel neues Equipment
31. August 2010, 08:45
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Ein Jahr quasi tauchfrei hat bei mir dazu geführt, daß ich alle Portale ad extremo nach Tauchutensilien abgesucht habe und wenigstens die überschüssige Zeit zum Schnäppchen schießen zu nutzen. Und es hat sich gelohnt. In den vergangenen Tagen habe ich meinem Tauchcomputer ein Bungee-Wristmount gegönnt. Damit entfällt jetzt die lästige Rumpiddelei beim Anziehen. Das Teil ist aus Kunststoff und wirkt auf den ersten Blick ausreichend stabil. Der Kratzschutz ist allerdings nicht mehr passend mit dem Mount. Leider habe ich bisher für einen Kompass kein solches Teil gefunden. Aber ich suche weiter.

Ein wenig später habe ich mir von AP Valve einen Surface Marker geschossen. Das Teil ist zwar recht groß und bisher fehlt mir dazu auch noch ein Spool aber mit dem Schnabelventil bin ich recht zufrieden. Ich werde noch den Bämbel kürzen (viel zu lang und unpraktisch) und dann einen Boltsnap anbringen und dann wird die Boje verstaut. Für letzteres muß ich mir auch noch etwas ausdenken und werde evtl. auf den Tip von ac_diver aus dem t.net Chat zurückgreifen. Da ich noch ein langes p-weight nutze wird die Boje nicht in ein Storagepack passen. Die Alternative liegt darin, am Boden der Backplate zwei Bungees anzubringen und darin den Marker zu verstauen.

Die größten Neuerungen habe ich allerdings nach zähen Verhandlungen eingefahren. Zu einem sensationellen Preis habe ich ein DTD Steam20 Wing für Doppelflaschen bis D12 erstanden. Ich bin auf das Tauchen mit einem Hufeisenwing gespannt.

Passend zu dem Wing habe ich eine gebrauchte, aber fast ungetauchte D12 erstanden. BTS mit Scubatec-Ventilen. Letztere sind noch etwas schwergängig und stehen daher zum Schmieren au der Liste. Außerdem hat das Doppelpack breite Schellen und begeistert mich mit seiner breiten Ausführung. Ein kleines Anschlußinvestment werde ich diesbezüglich noch tätigen müssen um die Flaschen zu TÜVen und ggf in dem Zuge auch gleich die Ventile machen zu lassen. Mit dem 4kg p-Weight und meinen Atemreglern kommt das Paket auf 50,2kg Gesamtgewicht. Da freue ich mich schon auf das Gefühl im Trocki.

Damit ist auch schon der nächste Schritt angesprochen. Der Trocki ist ja über Nacht immer noch nicht viel besser geworden, weshalb ich mich zur Zeit bei ein paar Schneidern schlau mache, was eine Maßanpassung kosten würde. Vielleicht wird der Trocki ja doch noch ein Traumtrocki :-) Dazu noch eine Lampe, bei der auch schon ein Modell ins Auge gefasst wurde, und dann ist die Ausrüstung wieder ein Stückchen vollständiger.

Jetzt hoffe ich nur noch, daß der Testtauchgang im Schwimmbad klappt und freue mich auf die kommenden Tauchgänge mit neuem Tauchgefühl!




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