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Bei den populärsten Harness-bebänderungen von DUX, DTD, DIR-Zone und Halcyon sind harte, dicke Gummibänder angebracht, durch die der Inflator geschoben wird um ihn am Harnes zu fixieren. Ob man da nun den Faltenschlauch oder den Inflatorschlauch durch fädelt ist die erste Frage die diskutiert wird. Die meisten Taucher fädeln den Faltenschlauch durch das Gummi, aber wie man das handhabt ist eigentlich unerheblich. Erheblicher ist die Frage ob das standardäßig beigefügte Gummi wirklich zweckdienlich ist. Das Gummi ist sehr starr und verhindert, daß man den Faltenschlauch weit nach oben ziehen kann um so ohne sich aufzurichten auch das letzte bisschen Luft aus dem Wing zu lassen. Aus diesem Grund habe ich seit längerem mit dem Gedanken gespielt das Gummi auszuwechseln. Doch das Gummi letztendlich durchzuschneiden kostet dann doch etwas Überwindung
Und um das Gummi auszufädeln war ich schlicht zu faul. Nachdem mir Michael von divesupport ein paar aufmunternde Worte und ein Stückchen Bungee zu diesem Zweck mitgab ging jedoch kein Weg mehr an diesem Schritt vorbei. Ich habe das Gummi nun ersetzt und bei meinen letzten Tauchgängen die neue Konstruktion getestet. Eine Verbesserung ist deutlich merkbar und der Ersatz des Standardgummis empfehlenswert.
Eine weitere Kleinigkeit für die mich Michael sensibilisierte war die Position des zweiten Gummis am Faltenschlauch um den Inflatorschlauch daran zu fixieren. Ich hatte bisher beide Gummis oberhalb des Bungees befestigt. Michael demonstrierte mir jedoch, wie sich das Bungee im Inflator verhaken könne und dann beim Luft ablassen sich dadurch der Inflatorschlauch lösen kann. Das ganze ist zwar nicht latent tödlich, birgt jedoch das Risiko im Notfall keine Luft ins Jacket bekommen zu können. Und der Teufel ist schließlich ein Eichhörnchen… Um diesen Ausfall zu verhindern wird das zweite Gummi unterhalb des Bungees aufgezogen. Wie das dann aussieht zeigt das untenstehende Bild (der Inflatorschlauch ist am oberen Ende nicht richtig befestigt, weshalb der Schlauch vom Faltenschlauch weg führt. Das ist natürlich nicht so, wenn man alles korrekt anschließt).
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Als ich mich auf die Suche nach einem neuen TC machte fragte ich mich auch, ob es für meine engere Auswahl entsprechende Bungeewirstmounts gäbe. Unabhängig von der Frage ob nun DIR oder MIR habe ich diese Dinger nämlich als sehr praktisch schätzen gelernt. Während es je nach Handschuh eine Herausforderung darstellt den Dorn der Schließe in das Loch zu bugsieren ist es ein Kinderspiel das Gummi des Bungeewristmounts auch über die Ringe der Trockentauchhandschuhe zu ziehen. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit einen Karabiner am Gummi “zwischenzuparken”.Für den Kompass kommt noch der Vorteil dazu, daß man ihn ohne großen Aufwand auf die Hand ziehen kann um den Kompass direkt vor sich zu haben und besser navigieren zu können.
Für die bekanntesten und populärsten Tauchcomputer gibt es Bungeemounts fertig zu kaufen. Besonders Deep Sea Supply bietet einige Mounts an. Der OSTC wird inzwischen direkt mit einem Bungeemount ausgeliefert. Leider war für meinen Favoriten, den Mares Puck, kein solches Bungeemount verfügbar. Doch auch hier konnte mir Mareike wieder weiterhelfen. Sie hat selber einen Mares Puck und hat an diesem die Armbänder entfernt und unter die Haltestifte die Gummis gezogen. Ich habe es ihr nachgetan und bin mit der Lösung sehr zufrieden. Mareike hat sich für sehr dünne Bungees mit ca. 1,5 – 2mm aus dem Segelbedarf entschieden. Ich habe mich hingegen für 4-5mm Bungees von Bauhaus entschieden. Das ist etwas kniffliger, funktioniert jedoch schlußendlich auch. Die beigefügten Bilder geben dazu hoffentlich einen besseren Eindruck.
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In vielen Bereichen haben sich Doppelkarabiner und Shockloops inzwischen durchgesetzt (z.B. zur Befestigung an der Lampe oder auch bei der Befestigung des Storagepacks an der BP), da sie selbsschließend sind und besonders in Verbindung mit Bungees sehr gut halten. Leider findet sich im Netz kaum eine gute Anleitung, wie man Shockloops bindet, weshalb ich auch zwei Mails erhalten habe, wie ich sie an meine Lampe geknotet habe.
Eigentlich sind Shockloops sehr einfach zu binden, wenn man weiß wie es geht. Dabei wird als erstes eine normale Schlaufe gelegt (Nautisch: Auge) und danach wird mit jedem der beiden Enden jeweils ein hausüblicher Knoten um (als nicht mit) das Band auf der jeweiligen Seite gemacht. Das klingt verwirrend, aber ich hoffe, daß die Bilder mehr Klarheit bieten.
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Eigentlich habe ich das Bungee Wristmount schon vor längerer Zeit gekauft und erhalten, aber nie darüber berichtet. Interessant ist das ganze auch nur, da ich ja keinen SK7, sondern einen eher außergewöhnlichen Kompass (Seac Sub Busola) besitze. Ich habe mir in der Bucht einen Kompassmount für den Uwatec FS-1 Kompass bei promarine-de bestellt. Das Teil wurde schnell und unkompliziert geliefert. Dann wird an der einen Seite des Mounts im Inneren hinten ein kleiner Steg ausgeschnitten und der Kompass passt. Das sieht man aber auch selbst wenn man das Teil in der Hand hält. Allerdings waren die mitgelieferten Bungees zu kurz und mußten ersetzt werden.
Außerdem habe ich das Gurtband am Tank der Lampe erneuert. Durch den Schrumpfschlauch im Inneren des Gurtbandes, der nicht schrumpfen konnte war die Lampe schwer auf den Gurt zu schieben. Außerdem kam die Spitze der Schelle durch den Schrumpfschlauch. Also habe ich den Schlauch entfernt und nur ein ca. 2cm langes Stück dran gelassen. Dann habe ich die Schelle wieder angezogen und den Schrumpfschlauch über das scharfe Ende der Schelle geschoben. Damit der Schrumpfschlauch nicht wieder durchbrochen wird habe ich über die scharfe Kante unter den Schrumpfschlauch ein kleines Stückchen abgeschnittenes Gurtband geschoben. Nach dem zusammenschrumpfen hält das Ganze auch super und sieht gut aus.









