Einsortiert unter: Tauchequipment | Tags: Boot, BTS, Dive King, Finimeter, Halcyon, Hebesack, ISE, Maskenband, Messe, Santi, Spool, Stage
Wie bereits geschrieben hat es mich vorgestern trotz des inneren Widerstandes (so stark war er scheinbar nicht) auf die Boot verschlagen. Primärer Grund hierfür war für mich die Möglichkeit mal einen Blick hinter die Kulissen der Boot zu werfen. Die Besichtigung der Sunseeker 88, dem größen ausgestellten Exponat, war dabei nur ein kleines Schmankerl. Erstaunlich übrigens, daß dieses Schiffchen grademal eine Reichweite von 650km hat bevor die nächste Tankstelle angelaufen werden muß. Auch die Information, daß es keinen stabileren Messepart als die Taucher gäbe und daß ein m² auf der Boot dieses Jahr 130€ kostet lässt die dauerjammernde Tauchbranche in einem gänzlich neuen Licht erscheinen. Nach dem leckeren Mittagessen im Gästeclub war das offizielle Programm um 14.30 Uhr auch beendet und ich machte mich auf den Weg in die heilige Halle 3 der Taucher.
Wenn ich schonmal da bin könnte ich ja auch das ein oder andere mitnehmen. Auf meiner Liste standen so einige Kleinigkeiten und auch ein paar größere Investitionen. Meine Situation erinnerte mich grob an ein Statement, welches ich (sinngemäß) im Taucher.net gelesen hatte, wo ein Taucher sich klar vornimmt nichts zu kaufen und sich dann 5h später fragt wie er das nicht gekaufte nach Hause bringen soll
So schlimm war es bei mir aber glücklicherweise nicht.
Nach einem kurzen Gespräch mit Achim Schlöffel habe ich zu einem mehr als konkurrenzfähigen Preis das neue Spool, was von ISE vertrieben wird erworben (und erstmal vor Ort 50m Leine aufgespult…). Das Stück liegt trotz des fehlenden Lochs gut in der Hand und die weiße Farbe kann auch nicht schaden. Als nächstes habe ich mir für meine am Freitag beim DCP erworbene Backupmaske (ebenfalls eine Technisub Look) ein Klett-maskenband mitgenommen und ein neues Fini am ATP Santi-Stand erworben.
Danach ging es für mich zu BtS, wo ich einen Halcyon Hebesack erwerben wollte. Leider ist das gute Stück zur Zeit am Stand nicht verfügbar gewesen. Nach einem netten Gespräch mit drei Verkäufern war aber klar, daß man mir auch nach der Boot noch den Messepreis anbieten wollte. Per Mail ist jetzt die Bestellung raus. Zwar ist der Messepreis von BtS gleich dem Preis eines ebay Händlers, aber ich beziehe lieber direkt bei einem Händler, den ich mal gesprochen habe. Der nächste Weg führte mich wider zu Matthias am Dive-King Stand, wo ich mir ein Angebot für eine komplette Stage abholte. Ich hatte mich mit Thomas verabredet, der Samstag ebenfalls die Boot besuchte und klärte während des Wartens am Tilly-Tec Stand auch noch ab, daß ich auf Nachfrage auch nach der Boot noch die entsprechenden Messepreise für eine Backup bekommen könne. Alles in allem also ein netter Networkingtag und ich mußte nicht so viel nach Hause tragen.
Mit Thomas und seinen Begleitern habe ich dann noch ein Weißbier vernichtet und ein bisschen über das Gesehene diskutiert. Auf dem Weg zum Ausgang habe ich mich nochmal beim Santistand festgefahren, an dem der taucher.net User beluga über mich stolperte und die Gelegenheit zum Anlass nahm mich doch mal auf meinen Blog anzusprechen. Auch wenn wir sicherlich einige verschiedene Auffassungen zu einigen Themen haben fand ich es anständig, daß er immerhin persönlich seine Meinung vertrat und mich auch darauf ansprach.
Rückblickend war die Boot wiedermal nett und hat meine Erfahrung bestätigt. Die zu bekommenden Preise lassen sich auch abseits der Boot erzielen wenn man etwas verhandelt und ausschließlich zum Einkaufen lohnt sich der Besuch nicht. Allerdings bietet sich der Besuch an, um sich über Produkte zu informieren, zu vergleichen und um andere Taucher zu treffen.
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Ich hatte mir ja wie im letzten Post beschrieben fest vorgenommen nicht zur Boot zu fahren. Doch wie so oft werden einige Vorhaben durch unerwartete Ereignisse umgeworfen. So erreichte mich heute eine Einladung meines Alumnivereins zu einem Event auf der Boot mit einem verlockenden Programm. Diese Gelegenheit kann ich mir natürlich nicht entgehen lassen und so werde ich dann doch auf die Boot2011 fahren und bei der Gelegenheit natürlich auch Halle 3 inspizieren. An der Aussage, daß sich das Event zum Schnäppchen jagen nur selten lohnt ändert das jedoch nichts
Jetzt bin ich aber am 29.01. ab 14.30 Uhr auf der Boot in Halle 3 anzutreffen.
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Zur Zeit findet, wie jedes Jahr, in Düsseldorf wieder die Boot-Messe statt. Die Boot ist die größte Messe für Boots- und eben auch Tauchbedarf in Deutschland. Dort finden sich in Halle 3 traditionsgemäß Informationsstände zu Tauchausrüstung, Reisen und sonstigen Tauchserviceanbietern. Außerdem kann man auf der Boot zu Messepreisen einiges an Ausrüstung einkaufen.
Besonders letzteres ist für viele ein Grund dort hin zu fahren um Preise zu vergleichen und eben vor Ort günstig einzukaufen. Immer wieder finden sich (scheinbare) Schnäppchen auf der Messe. In der Tat kann man auf der Boot einiges günstig einkaufen (und vereinzelt sogar ein richtiges Schnäppchen machen), viele Bekannte treffen und sich informieren. Leider bietet aber die Tauchbranche nur selten wirklich bahnbrechende Innovationen (wenn man nicht eine neue Farbe als Reglerdeckel als bahnbrechende Innovation betrachtet) und diese werden häufig bereits vor der Boot veröffentlicht und auf der Messe lediglich zu Listenpreisen verkauft. Auch werden häufig nur auslaufende Produkte sehr günstig angeboten, die man ähnlich günstig (oder manchmal auch günstiger) beim Händler um die Ecke oder im Internet findet (Der Händler um die Ecke berät u.U. nur für seine Marke, an einem schlechten Tag berät der Händler auf der Boot dafür garnicht – alles Glückssache). Der Vorteil des direkten Vergleichs und der Testmöglichkeit ist aber natürlich nicht zu leugnen.
Sollte man jedoch auf der Suche nach “Kleinkram” sein und Anproben nicht benötigen stellt sich die Frage nach dem ökonomischen Nutzen. Wenn ich eine Anfahrt aus dem Raum Mannheim annehme bin ich bei ca. 520km Strecke (Hin- und Rückfahrt), also ca. 55€ Spritkosten plus 15€ Eintritt. Ich müsste also mindestens 70€ Ersparnis (vom teuren Messe-essen mal abgesehen) durch meinen Kauf auf der Boot im Vergleich zum Internetshop oder Händler realisieren. Für Kleinteile (selbst teurere) ist das kaum realistisch. Es gibt auch zu bedenken, daß generell in manchen Branchen speziell für Messen Güter hergestellt werden, die qualitativ zwar ok sind, aber nicht dem normalen Produkt entsprechen. Denn nur die wenigsten Commodity-Verkäufer werden ihren Messekunden bald wieder sehen und das Gedächtnis für dergleichen ist erfahrungsgemäß kurz. Ob das bei Tauchsportartikelherstellern genauso ist weiß ich jedoch natürlich nicht.
Wenn man jedoch dem zunehmenden Schaulaufen der Boot (sehen und gesehen werden wird offensichtlich für viele immer wichtiger, dazu auch ein sehr netter Artikel in der DI mit dem Titel: “Augenblicke – Messe der Eitelkeiten”) nicht absagen kann oder wie gesagt etwas Auswahl zum Anprobieren sucht, dann ist man sicherlich gut beraten auf der Boot2011 aufzuschlagen. Man sollte nur nicht mit der Erwartung dort hin fahren, Geld zu sparen.
Ich habe mich für dieses Jahr entschieden die genannten 70€ in Ausrüstung zu investieren und mir den Streß und die Fahrtkosten sparen.
Einsortiert unter: Tauchen | Tags: Blausteinsee, Boot, Dreibein, Führerhaus, Grillplatz, Trockentauchanzug
Heute sollte die Manschette unter Realbedingungen getestet werden. Also auf zu Michael zum Blausteinsee. Dort angekommen zahlte ich nach Kontrolle meines Brevets und der Tauchtauglichkeit 8,50€ für eine Tageskarte und konnte mein Auto ca. 10m vom Einstieg entfernt parken. Vor Ort gibt es einen Kiosk und eine Füllstation. Nach ein wenig gepflegter Konversation haben wir uns gemütlich angerödelt. Michael war mit der D7 und ich wieder mit der D12 unterwegs. Dank etwas Silikonspray waren auf einmal auch meine Trockenhandschuhe kein Problem mehr, an denen ich mir bei den vergangenen Tauchgängen beim Anziehen fast die Finger abgebrochen habe. Also werde ich mir demnächst etwas eigenes Silikonspray zulegen.
Fertig aufgerödelt ging es bei strahlendem Sonnenschein ins Wasser. Direkt nach dem abtauchen ging es auf 135° in Richtung Dreibein. Das Dreibein sind drei tipiähnlich zusammengestellte Baumstämme in deren Mitte ein kleiner Turm aus Bierfässern emporragt. Während beim Einstieg fast Nullsicht herrschte (was mich beim Abtauchen erstmal im Matsch einschlagen ließ) war beim Dreibein in ca. 33m Tiefe ca. 8m Sicht. Wirklich herrlich. Vom Dreibein weg führt eine Leine zu einem Grillplatz und einem Ruderboot in dem ein Ruderer mit der Aufschrift “sharkfood” sitzt.
Von dort aus tauchten wir einer weiteren Leine nach zu einem Anhänger und von dort aus zu einem LKW-Führerhäuschen. Nachdem mir bei den vergangenen Tauchgängen gesagt wurde, ich sei etwas arschlastig habe ich versucht grade im Wasser zu liegen. Irgendwie schien das kontraproduktiv, wie mir später mitgeteilt wurde. Ich endete nämlich kopflastig, was zu Luft in den Beinen führte. Spätestens beim Führerhäuschen hätte mi letzteres klar sein sollen, da ich schon dort nur noch durch Festhalten Schlimmeres verhindern konnte. Aus 12m hochploppen ist ja auch nicht grade gut. Bei Sicherheitsstop passierte das Gleiche dann wieder und ich bekam nur Michaels Brücke zu fassen…der Arme. Die Leine war das nächste Opfer bis ich endlich in senkrechter Lage Luft ablassen konnte. In der Verwirrung war mir nämlich nicht mehr ganz klar in welcher Richtung das Trockiventil zu öffnen oder zu schließen sei. Sehr unschön.
Michael meinte später, daß mit etwas tief liegendem V-weight und vor allem einem sitzenden Trocki das Problem nicht mehr auftauchen würde, da ich ansonsten anständig im Wasser läge. Trotzdem ein unzufriedenstellender Moment, nachdem ich das Problem im Marxweiher so gut im Griff hatte. Üben, üben, üben…
Leider hat der Blausteinsee heute keinerlei Fische gezeigt und auch nur Mondlandschaft am Boden ohne jeglichen Bewuchs. Eine Lampe ist außerdem sehr empfehlenswert, da der See am Grund doch sehr dunkel ist. Ohne Michaels Backuplampe wäre es für mich stockdunkel gewesen.
Trotz aller Schwierigkeiten lag mein AMV bei halbwegs erträglichen 18l/min. Zwar doppelt so viel wie beim HT, aber wenn man bedenkt, daß ich mehr Luft brauche zum Tarrieren und daß die Aufregung ja auch einiges an Luft kostet ist der AMV hinnehmbar. Etwas weiter draußen finden sich angeblich noch weitere Objekte, die man durch Leinen finden kann. Allerdings sind die nur mit viel Luft zu erreichen.
Einsortiert unter: Tauchen | Tags: Boot, Diani Beach, Diani Marine, Equipment, Kenia, Riff, Sicherheit, Two Tank Dive, Wellengang
Heute sollte bereits der zweite Anlauf zu einem Tauchgang in Kenia starten. Gestern wollte ich endlich mal in warmem Wasser bunte Fische und Korallen bestaunen. In Diani Beach, Kenia hatte ich mich beim Diani Marine Dive Center, etwas südlich von Ukunda, für einen Two Tank Dive angemeldet. Es handelt sich um ein Padi ***** Dive Center mit angehängtem Hotel, wobei ich letzteres nicht genutzt habe. Das Tauchcenter machte einen durchaus guten Eindruck und war direkt gegenüber unserer Unterkunft. Der Kompressorraum war sauber und aufgeräumt und auch die Ausrüstung war ordentlich und zumindest bei visueller Überprüfung in gutem Zustand. Alles wurde mir ohne irgendwelche Probleme zugänglich gemacht und Fragen wurden beantwortet.
Regulär hätte das ganze 108 EUR kosten sollen (bezahlt wird auch in Euro, da der Besitzer selber Deutscher ist und das Management ebenfalls aus Europäern besteht), allerdings lies sich Jeff, der Manager, nach zähem Argumentieren auf 100 EUR für den Two Tank Dive inkl. Equipment runter handeln. Das Argument zu den geringen Rabatten war, daß auf Grund der insgesamt auffallend wenigen Besucher (was tatsächlich an der ganzen Küste außerhalb der Saison deutlich bemerkbar ist) keine großen Spielräume blieben um die sechs Basen zu betreiben. Zu der Zeit waren insgesamt sechs Taucher auf der Basis angemeldet. Beim Buchen von mehreren Tauchgängen wären natürlich noch größere Ermäßigungen drin gewesen (z.B. 10TG jeweils 39 EUR pro TG). Ich hätte nach den Tauchgängen zahlen können und es wäre auch eine Kreditkarte akzeptiert worden. Ich habe jedoch sofort bar bezahlt um später mir den Streß zu ersparen.
Um 8.00 Uhr sollte das Briefing starten und gegen 8.30-9.00 Uhr sollte es mit dem Boot los gehen. Dazu wird mit dem Boot an die Außenseite des den Strand umgebenden Riffs gefahren. Das Riff kann allerdings nur an zwei Stellen durchfahren werden und auf der Innenseite des Riffs scheinen sich Tauchgänge laut der Tauchbasis nicht zu lohnen.Ich war pünktlich vor Ort und es wurde Wasser, Tee und Kaffee angeboten. Da ich ohne Equipment angereist bin, habe ich danach mein Equipment ausgesucht und gepackt.Ein klarer Minuspunkt war, daß Tauchcomputer nicht ausgegeben wurden, sondern mit dem Argument “Der Guide hat ja einen” abgehandelt wurden. Lediglich nach einigem Nachfragen wurde mir ein Computer angeboten, den ich allerdings mieten mußte.
Danach wurden zu den Getränken Tabletten gegen Seekrankheit ausgegeben. Schließlich kamen zum Tauchgang ein Deutscher, ein Österreicher und noch ein deutsch sprechender Pole hinzu und in dieser wirklich lustigen Gruppe sollte es los gehen. Alle Taucher außer mir hatten mindestens einen AOWD, die Anzahl der TG reichte von 35-125. Das Briefing wurde auf englisch von einem lokalen Guide soweit wie möglich durchgeführt (wobei wir uns auch für deutsch hätten entscheiden können, die Guides sprechen beides). Er ging dabei auf alle relevanten Sicherheitsstandards ein, konnte jedoch auf Grund der Wetterlage den Tauchplatz nicht bestimmen und würde das weitere Briefing auf dem Boot durchführen. Außerdem wurden alle generellen Rahmenbedingungen (Gruppen, Zeichen, Sauerstoffausrüstug auf dem Boot, etc.) die fest standen besprochen. Jedem Guide wurden zwei Taucher zugeteilt. Das Briefing war aus meiner Sicht für alle Beteiligten sehr zufriedenstellend. Das Problem mit der Wetterlage liegt in den zwei Durchfahrten zur äußeren Seite des Riffs, die bei hohem Wellengang nicht befahrbar sind da das Schiff bei den Wellentälern auf das Riff zu schlagen droht.
Unser Equipment wurde von den Guides an Board gebracht und an Board wurden uns die Guides, sowie Captain und Assistent noch einmal einzeln vorgestellt und es wurde uns mitgeteilt, daß es Softdrinks und nach dem ersten TG auch Orangen gäbe, die im Preis enthalten seien. Nach dem zweiten TG würde auf dem Boot auch Bier angeboten werden, was jedoch zu zahlen sei. Danach wurde noch einmal der genaue Ort von Feuerlöschern, Funk, Sauerstoff und Reparaturkoffer, etc. angesprochen und die Rettungskette erläutert. Die Basis unterhält zwei Boote, wobei wir mit dem kleineren Boot unterwegs waren, welches ebenfalls einen ordentlichen Eindruck machte.
So starteten wir und führen ca. 20 Minuten nördlich um die Durchfahrt zu suchen und festzustellen, ob sie passierbar sei. Als wir dort endlich ankamen wurde uns mitgeteilt, daß eine Passage nicht möglich sei und die Tauchgänge damit heute ins Wasser fallen würden. Meine Enttäuschung kann man sich vorstellen. Mir wurde jedoch angeboten, am kommenden Tag es noch einmal zu versuchen. Der Guide (übrigens ein wirklich netter Kerl, der Kompetenz ausstrahlt) hat sich dafür auch hunderte Male entschuldigt. “Sicherheit geht vor” wurde als Parole ausgegeben, was man angesichts der finanziell engen Lage der Basis wohl auch glauben kann.
Am kommenden Tag habe ich es erneut versucht, wurde jedoch schon am Morgen informiert, daß bei frühmorgendlicher Überprüfung festgestellt wurde, daß e nicht klappen würde. Da es mein letzter Tag in Diani war, war für mich das Tauchen dort also gestorben. Frust! Wenigstens sollte ich mein Geld vollständig wieder bekommen. Wir wurden zum tagesaktuellen Wechselkurs Kenianische Schillige und ein paar Doller für das Kleingeld angeboten, was ich allerdings ablehnte (Was soll ich auf dem Heimweg mit Schilligen und US Dollars). Der Grund hierfür lag im Zahltag des letzten Monats, bei dem die Europäer der Basis mit Euro in Cash bezahlt wurden und daher wurde mein bereits bezahltes Geld gleich weiter verwendet. Nach einigem Hin und Her (zwischenzeitlich wurde mir noch ein Gutschein fürs Tauchen angeboten, den ich ja hätte weiter verkaufe können) wurde Jeff jedoch angerufen und ich wurde mit ihm auf eine kleine Reise geschickt, um bei ihm zu Hause die ausgezahlten EUR wieder zu bekommen. Das war dann zwar zeitaufwändig, aber ansonsten unkompliziert und auch hier stand mir unser alter Guide wieder äußerst freundlich und hilfsbereit zur Seite.
Als Fazit lässt sich also sagen, daß es wohl nicht hat sollen sein. Die Basis an sich habe ich als ordentlich und freundlich kennen gelernt, solange man ein bisschen Argumentieren in Kauf nimmt. Bezogen auf Sicherheit und Qualität kann ich auch nichts schlechtes behaupten. Im Vergleich zu den umliegenden Basen schien mir Diani Marine mindestens genauso viel, wenn nicht sogar etwas weniger zu kosten.
Einsortiert unter: Tauchequipment | Tags: Ausrüstung, Boot, Boots, Maskenband, Messe, Tasche, Trockenhandschuhe, Unterzieher, Unterzieherhandschuhe
Wie auch im letzten Jahr wollte ich die Boot mitnehmen, um einige bekannte Gesichter zu treffen und meinen Fundus etwas zu erweitern. Eigentlich ging es mir hauptsächlich um einige Kleinteile wie ein Storage Pack, ein Messer, Unterzieherboots (damit die Schuhe endlich passen), eine Backuplampe, Calf Wraps und die O-Ringe für die Trockenhandschuhe. Mit Freikarten eines endlen Spenders ging es also los.
Wie immer kommt es etwas anders. Ich hatte mich mit Massi aus dem taucher.net Chat verabredet und so schlenderten wir gemeinsam über die Boot, er stellte mir einige andere Taucher vor und wir landeten nach einigen Versuchen einen passenden Unterzieher zu bekommen um meinen etwas zu kurzen zu ersetzen beim DIVE KING. Dort konnte ich nach einigen Verhandlungen mit zwei Händlern zu einem auch im Internet unschlagbaren Preis einen 300g Waterproof Unterzieher erstehen und ein paar 200g Santi Boots.
Von dort aus ging es für mich zu Kallweit. Auf dem Weg dort hin sammelte ich bei zwei Ramsch-läden noch ein Neoprenmaskenband auf und eine Tasche für den Wing, die mir bei der Schlauchführung die Tanklampe ersetzen wird. Bei Kallweit angekommen habe ich erstmal wegen der O-Ringe nachgefragt, woraufhin mir ein kostenloses Ersatzset überlassen wurde. Das finde ich mal ausgesprochen großzügig. Außerdem habe ich dann meinen 100 EUR Gutschein, den ich bei einer Fotoaktion bekommen habe gegen ein weiteres Trockenhandschuhsystem mit einem Paar Unterzieherhandschuhe eingetauscht. Es geht ja nichts über Redundanz und die Unterzieherhandschuhe fehlten eh noch.
Zum Abschluß habe ich mich dann noch mit Jan Langmaack getroffen, der mir angeboten hat mich demnächst in DK mal mit unters Wasser zu nehmen. Sympatischer Kerl.
Für den gesamte Einkauf inkl. Mittagessen (zu horrenden Messepreisen), Parkgebühren und einem Bier blieb ich unter 200 EUR. Das finde ich durchweg hinnehmbar für den Einkauf und freue mich darauf meine Neuerwebungen demnächst mit Jan zu testen.




