Einsortiert unter: Tauchen | Tags: Barsch, Bewuchs, Hecht, Rheinauer See, Trockentauchanzug, Wing
Gestern war nun endlich der Tag an dem der Trocki auf Herz und Nieren getestet werden sollte. Mit Norbert und Markus aus dem taucher.net Chat ging es also los und bereits zu Beginn gab es eine ganze Reihe nützlicher Tips von beiden. Norbert hatte mir wieder gönnerhaft Luft ausgegeben und so starteten wir zum Afterwork Dive. Norbert vorraus ging es los. Ich hatte mit einer Reihe anfänglicher Schwierigkeiten zu kämpfen. Der Wing war diesesmal perfekt eingestellt, sodaß ich “nur” mit Luft in den Beinen des Trockis zu kämpfen hatte. Das führte dann auch dazu, daß ich zweimal mit den Beinen voran in Richtung Wasseroberfläche schwebte und mich von den beiden Mittauchern runter ziehen lassen mußte. Wenigstens wurde auf die Art und Weise auch mal eine Rolle etc. geübt
In Zukunft werde ich noch etwas mehr Blei einpacken um mit mehr Luft im Anzug die Dämmung des Unterziehers besser ausnutzen zu können, denn 7kg sind doch etwas knapp für einen Anfänger.
Nach einiger Zeit klappte das mit dem Trocki dann aber immer besser (wobei das Problem mit Luft in den Beinen weiter existierte und noch nach einer Lösung (Übung?) sucht. Während des Tauchgangs sahen wir einige Barsche und Hechte in verschiedenen Größen. Auch der Bodenbewuchs hat kräftig zugelegt in den vergangenen Wochen. Außerdem waren wir bei der großen und kleinen Steilwand. Die Sicht war ziemlich schlecht für den Rheinauer See, was wohl am Regen der vergangenen Tage lag.
Der Tauchgang dauerte 57 Minuten und war 15,4m tief. Das Wasser hatte 11,4°C unterhalb der Sprungschicht, oberhalb davon 22°C. Durch die ganzen Tarrierübungen war mein Luftverbrauch enorm hoch, sodaß die ersten 8 Minuten 40 bar der 15l Flasche verbrieten. Diese Luft mit eingerechnet lag mein AMV bei 18,15l/min. Wenn man die ersten Minuten weg rechnet lag er bei 14,07l/min. Nicht gut, aber das schiebe ich mal auf die neue, ungewohnte Tauchweise.
Alles in allem dennoch ein sehr schöner Tauchgang mit zwei top Buddies!
Heute war ich mit Michael im Vogelstangsee. In einem 59-minütigen Tauchgang haben wir einige Barsche und einen interessanten, flachen Bodenbewuchs gesehen. Allerdings war die Sicht sehr durchwachsen von 0,5m bis hin zu maximal 4m.
Ich habe bei dem Tauchgang meinen neuen Wing getestet, doch die Flasche viel zu hoch eingeschnallt. Dadurch mußte ich dauernd gegen die kopflastige Lage anpaddeln. Der Tauchgang hat 59 Minuten lang gedauert und war 10,4m tief. Mein AMV lag bei 11,73l/min.
Einsortiert unter: Tauchen | Tags: Achims Tauchoase, Barsch, Bewuchs, Hecht, Marxscher Weiher
Als After-work-dive haben sich Stefan, Norbert und Sven mit mir am Marxweiher getroffen; wieder organisiert durch Achims Tauchoase. 5 € ärmer gings dann ins Wasser bei mir mit leichten Ohrproblemen die ich seit dem Krämersee mit mir herumtrage. Die Sicht war durch den Dauerregen in den letzten Tagen eher schlecht. Dennoch waren neben dem seit dem letzten Besuch massiv angewachsenen Bodenbewuchs viele Fische und auffallend viele Hechte in allen Größen zu sehen. Auch schöne Barschschwärme begleiteten unseren Tauchgang.
Stefan hatte seine Videokamera mit ins Wasser genommen, der jedoch leider schnell der Saft ausging und zwei Lampen absoffen. Dazu sind diese Testtauchgänge ja aber da. Der Tauchgang war aber dennoch sehr schön und mit 88 Minuten auch recht lang. Der Tauchgang war 10,1m tief bei einer Temperatur von 18,3°C. Mein AMV lag bei 13,28l/min.
Einsortiert unter: Tauchen | Tags: Barsch, Bewuchs, Hecht, Jungfisch, Krämersee, Rotauge, Taucher.net
Heute haben wir am Krämersee in Monheim ein Treffen des Taucher.net gehabt. Mit Massi, Anja, Diver_Ac, Jojo, Esther, Miki, Blubber, Alex und mir waren wir unterwegs. Massi hatte uns im Vorfeld bei der ansässigen tauchbasis, Jürgens Tauchschule, angekündigt. Der Seeintritt kostet für einen Tag 7,50€ und wenn man das Schwimmbad und warme Duschen mitbenutzen möchte 2 € mehr. Durch die Möglichkeit mehrere Tauchgänge zu machen relativiert sich der Preis. Die Logistik mit Füllstation, An- und Abrödeltischen und Fächern zum Verstauen ist vorbildlich und rechtfertigt den Preis allemal. Von der Außenstelle der Basis geht es ca. 50m abwärts zum Einstieg des großen Sees, der kleine ist ca. 150m weit entfernt. Besonders hervorzuheben war die achtsame Dame am Checkin als sie meine wenigen Tauchgänge sah. Sie wollte sich genau vergewissern, daß mein Buddy erfahren genug war
Ich bin mit Jojo und Esther unter Wasser gewesen in zwei Tauchgängen. Dabei waren wir sowohl im kleinen, als auch im großen See. Der große See hat mit sehr wechselnden Sichtweiten nur begrenzt überzeugt. Zwei kleine Hechte, Rotaugen und Barsche in recht viel Jungfischschwärmen und ein wahnsinniger Bewuchs waren dennoch im großen See ganz ok. In der Mitte des Sees ist eine Übungsplattform montiert, die jedoch quasi in einer Nullsichtwolke versteckt war. Bei 21,1°C war es schön warm. Mein AMV lag bei 11,9l/min.
Im kleinen See war der Tauchgang wesentlich lohnenswerter. Massenhaft Kleinfisch, ein großer Hecht, Barsche, Karpfen und ein ebenfalls toller Bewuchs bei guter Sicht waren schon sehr schön. Zwischendurch haben wir den Aufstieg aus 12m ohne sichtbaren Fixpunkt und ohne Grundsicht navigieren in konstanter Tiefe geübt. Echt schwierig! Der zweite Tauchgang brauchte ein AMV von 12,4l/min und war max. 13,5m tief. Unter 8m war es sackekalt, daß die durchschnittliche Temperatur auf 15,6°C fiel. Schöner Tauchgang.


