Verlängertes Tauchwochenende am Starnberger See
3. November 2010, 09:21
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Nachdem ich mich nun in München etwas eingelebt habe und mein Tauchgerödel nachgezogen ist war es am vergangenen Wochenende mal wieder soweit. Mit Hilfe des DDU-Forums hatte ich ein paar Buddies gefunden um den Starnberger See zu erkunden.
Samstag nachmittag um 16 Uhr sollte es los gehen und Mareike, Piti, Klaus und Florian standen Gewehr bei Fuß am Einstiegsplatz “Kapelle”. Alle außer Klaus mit schwerem Gerät
Uli war als Surface Support und zum Bilder machen ebenfalls gekommen (sobald Uli Zeit hat werde ich die Bilder auch bekommen und online stellen). Eine nette Truppe!
Nach einer kurzen Absprache würden Mareike und ich und die restlichen drei jeweils als Team abtauchen. Deko war nicht vorgesehen und 30m wurden als Tiefengrenze abgesprochen. Und hinein ging es in die Tiefe. Ab ca. 15m wurde es trotz Sonnenschein dunkel und Mareike lieh mir ihre Heser Backup (geiles Ding). Gemeinsam schwebten wir an zwei Alruten (Quappen) vorbei zur Steilwand. Der Steilhang hat mich begeistert. Es ist einfach monumental wenn man daran vorbei schwebt. Wie Bergsteigen…nur das man nicht klettert sondern daran vorbei fliegt. Und das alles im mystischen Halbdunkel. Mareike war wie erwartet ein sehr ruhiger und ausgeglichener Buddy. Nach knapp über 26m war tiefenmäßig an dem Tag Ende, was allerdings nicht störend war. Der TG endete nach 62 min, was auf Grund der Kälte in der Tiefe mich ganz glücklich machte. Etwas fröstelnd aber überglücklich ging es dann ans Umziehen und danach “Zum Brückenwirt”. Ein toller Tag!
Am kommenden Tag hatten wir uns in reduzierter Mannstärke (ohne Pity und Uli) erneut verabredet, um am Badeplatz einzusteigen. Morgens um 10 schlugen wir auf um allerdings erst gegen kurz vor 12 ins Wasser zu steigen. Ich bin wieder mit Mareike abgetaucht und durfte ihre Führung unter Wasser genießen. Der TG war 33,4m tief und dauerte 50min. Und es war mein erster Deko-TG. Auch wenn Mareike es gerne verhindert hätte bestand mein TC auf 5 min Deko auf 3m. Der Grund für unsere lange Grundzeit bestand in mehreren ausgewachsenen Saiblingen mit schönem roten Bauch und wieder den tollen Wänden unter Wasser.
Nach einer ausgedehnten Oberflächenpause wanderten wir für den Nachmittag zum Tauchplatz Wasserwacht. Klaus hatte keine Luft mehr und verlies uns, sodaß Mareike, Florian und ich zu dritt abtauchten – wieder in Richtung Steilwand. Allerdings sollte der TG mit max. 19,3m eher flach werden. Durch die vielen Sehenswürdigkeiten auf der Tiefe fiel mir das aber nichtmal auf. Wir sind ganzen Barschschwärmen begegnet, einer Quappe und einem Aal (den ich allerdings nicht gesehen habe) und haben die Überhänge in der Steilwand bewundert. Am Ende haben wir noch die Dekobank begutachtet und zwei “Tekkis”, die ihre Stages durch den Matsch gezogen haben und haben Flossenschläge geübt. Flutterkick, modified Flutterkick, Frogkick und modified Frogkick klappen bei mir ganz gut. Aber sowohl die Helicopterturns als auch (vor allem!) der Backwardkick lassen mich zur Zeit verzweifeln. Beim Helicopterturn habe ich einen Radius und tendiere dazu die Tarierung zu verlieren und beim Backwardkick bewege ich mich eher vor- als rückwärts… Übungsbedarf. Zum Üben haben sich Florian und ich dann auch für den kommenden Tag verabredet. Danach habe ich Mareike noch ihr Zweitmesser abgekauft, da ich noch keins besitze. Wir sind noch Füllen gefahren und dann ging es erstmal nach Hause.
Am Montag morgen um 10 trafen sich also Florian und ich wieder an der Einstiegsstelle Badeplatz. Wir hatten uns vorgenommen Flossenschläge etc. zu üben. Florian wollte außerdem mal seine Boje setzen. Leider endete der TG nach 26 min durch eine Undichtigkeit in seinem Inflatorschlauch. Selbige behoben wir in einer Oberflächenpause. Es war nur ein O-Ring verrutscht und wollte neu angebracht werden. Der zweite TG startete vielversprechend und wir sanken bis zur oberen Kante der Steilwand, die an dieser Stelle in 36m Tiefe beginnt – mein tiefster TG bisher. Und das völlig ungeplant und fast unbemerkt. Florian kämpfte mit seiner ausgeliehenen Lampe, die öfter mal den Geist aufgab. Beim Aufstieg sahen wir wiedereinmal eine einsame Quappe, bevor wir in 7m Tiefe erneut Flossenschläge übten. Zum Ende hin versuchte Florian noch seine Boje zu setzen. Das erwies sich als schwierig und klappte nicht so ganz wie geplant. Dabei sieht es immer so einfach auf den Lehrvideos aus
Florian ist ansonsten aber (wie alle Buddies des WEs) ein ziemlich guter Taucher mit klaren Zielen vor Augen. Hut ab…
Insgesamt kam ich auf 5 TGs an diesem Wochenende mit vielen tollen Erlebnissen. Und auch wenn grade die Übungen viel Luft kosten war mein AMV auf sehr erträglichem Niveau. Ich freue mich schon aufs nächste mal!


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Einweihung im Marxweiher
5. September 2010, 21:20
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Gestern war e soweit und ich konnte endlich die neue D12 im Freiwasser einweihen. Beim vergangenen Pooltraining war ich von den Seesternen zum Marxweiher eingeladen worden und so habe ich jeweils morgens und abends um 9 eine Stunde den Marxweiher bevölkert. Da der Marxweiher ein VDST Ausbildungssee ist, waren die Tauchgänge für mich sogar kostenlos. Beim Morgentauchgang hatte Markus seine Kamera dabei und wir haben anhand der Bilder und eines Videos meinen Trim, etc. beurteilt. Durch die noch vorherrschende Angst vor Luft in den Beinen war ich etwas “arschlastig” (Zitat Markus). Der Tauchgang an sich war von vielen Fischen begleitet und typisch Marxweiher einfach sehr sehenswert. Im Unterzieher war es allerdigs ordentlich warm und die Füßlinge haben wieder kräftig gedrückt.
Abends war ein Nachttauchgang angesagt. Mein erster um genau zu sein. Ich bekam eine Lampe gestellt und war wieder mit Markus unterwegs. Statt des Unterziehers habe ich mir eine Jogginghose und einen Pullover geleistet und die zu engen Füßlinge mit Neoprensocken und Wollsocken ausgetauscht. Markus hatte seinen Flak-scheinwerfer, die LED2000 dabei und so war meine Leuchte fast überflüssig. Schon beim Abtauchen habe ich mich erstaunlich wohl gefühlt und die Dunkelheit war unglaublich entspannend. Irgendwie scheint sich das auch auf meinen Trim und auf meinen Luftverbrauch ausgewirkt zu haben. Alles lief super und die Masse an Fischen inklusive vielen Aalen und einem Hecht mit Barsch im Maul war wahrscheinlich mein bisher schönster Tauchgang. Irgendwie hat auch der Trocki all das getan, was er sollte und laut Markus war mein Trim auch perfekt. Taucherherz was willst Du mehr. Leider hat alles auch eine Schattenseite und so riss mir beim Ausziehen die Halsmanschette am Trocki. Ganz schön ärgerlich wenn die kommenden Tage auch mit Tauchen verplant sind. Der HT wird ordentlich kalt werden. Der Nachttauchgang hat Lust auf mehr gemacht und so steht nun neben einem neuen, perfekt sitzenden Trocki und Miflex Schläuchen auch noch eine Lampe auf der Liste. Alles in Allem eine machbare Liste für die nahe Zuunft
Die Halsmanschette zu ersetzen scheint ein größerer Akt zu werden. Nach ausgiebiger Internetrecherche scheint das ganze im Laden ca. 70 EUR zu kosten und einige Zeit zu dauern. Zu lange und zu teuer. Spätestens in einer Woche möchte ich gerne wieder mit Trocki abtauchen. Also wird es wohl auf selbst kleben hinaus laufen. Wir werden sehen.

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Strandtauchgang in Moersgaard
12. Juni 2010, 17:58
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Heute hat es mich einfach wieder gepackt. Das Wetter leicht verregnet und auch sonst kein Wetter für den Strand, es würde also leer sein. Also nix wie los und den Parkplatz direkt am Strand erwischt. Da ich hier immer noch keinen Buddy gefunden habe war Solokompetenz angesagt. Etwas mulmig war mir dabei anfangs schon – noch nie im Meer getaucht, vierter TrockiTG und dann auch noch ohne Buddy. Aber die Sucht treibt mich rein.
Mit etwas Geduld habe ich es eigentlich problemlos geschafft mich alleine aufzurödeln. Mit Übung wird das sicher schneller. Erstmal im Wasser war es dann wesentlich besser als erwartet. Zwar ist der Tauchplatz eher flach und die Maximaltiefe des 31min langen Tauchgangs lag bei 3,3m aber dafür verstecken sich zwischen wunderschönen Algen- und Steinformationen massenhaft Stichlinge, Muscheln, Krebse und Seepocken. Zudem kamen mir heute zwei große, dunkelblaue Seesterne und eine Scholle vor die Maske. Außerdem noch etwas Wegzischendes, was mir wie ein Aal vorkam. Der Tauchgang hat mir (offensichtlich symptomatisch für den Trocki) wieder einen AMV von über 23l/min abverlangt. Vielleicht zumindest begünstigt von der aktuell fehlenden Routine und den drückenden Füßlingen. Zwar sind die Unterziehersocken warm, aber ich habe es wohl mit XL zum “stopfen” etwas zu gut gemeint. Da wird auf Dauer M eher zum Zuge kommen. Und ich habe den Eindruck immer besser mit dem Trocki zurecht zu kommen. Vielleicht liegt der Trick tatsächlich darin, den Kopf etwas zu überstrecken und damit Spannung in den Körper zu bringen. Bekanntlich folgt im Wasser der Körper dem Kopf und dadurch hatte ich den Eindruck, die Beine gut im Griff zu haben. Die Position dürfte eigentlich der Optimalposition recht nah gekommen sein
Ich freue mich auf den nächsten TG an diesem Tauchplatz.

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Rheinauer See
Mal wieder steht der Rheinauer See auf dem Plan. Mit der Seekuh geht es dort hin. Zwei Tauchgänge sind geplant gewesen. Drei sind es geworden um die Restluft weg zu atmen. Dabei bin ich mit drei verschiedenen Buddies unterwegs gewesen. Neben dem versenkten Boot haben wir eine ganze Reihe Barsche und Jungfisch, einen Aal, versenkte Bäume, einen kapitalen Hecht und eine schöne große Steilwand gesehen. Nur die versenkten Straßenschilder haben wir leider nicht gefunden. Mir wurde mitgeteilt, daß ich zu schnell sei und nur mein letzter Buddy passte offensichtlich zur Geschwindigkeit.
Der tiefste TG war 19,6m tief, die Tauchgänge waren 46, 18 und 42 Minuten lang. Dann hatten die Buddies keine Luft mehr. Mein AMV lag zwischen 12,4l/min und 14,03l/min. Das Wasser hatte 9,5°C wobei eine Sprungschicht auf 6m zu finden war.
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Tauchen in St. Leon Rot
Heute war ich mit Norbert, Michael, Sven, Ursula und Sonja in St. Leon Rot tauchen. Ich habe Norbert und Michael im taucher.net -Chat kennen gelernt und nun haben wir uns zu einem Tauchgang verabredet.
Norbert hat mir seine 15l Buddel, einen Tauchcomputer und einen Bleigürtel mit 7kg Blei ausgeliehen und los ging es. Das Wasser war oberhalb der Sprungschicht ca. 17°C warm, unterhalb ca. 6°C. Der Tauchgang hat 75 Minuten gedauert mit einer maximalen Tiefe von 17 Metern. Der See hat uns mit vielen Jungbarschen, einigen großen Karpfen, mehreren Hechten (einer davon kapital mit weit über einem Meter) und einem sehr fotofreudigen Aal überrascht. Die Sicht war auf 6m super, wurde aber mit der Tiefe schlechter. Beim Kreuz auf 17m war die Sicht jedoch nahezu Null.
St. Leon ist auf jeden Fall zumindest am hinteren Einstieg einen Tauchgang wert! Der Eintritt als Taucher kostet 4€, als Student, Schüler,… sind 50 cent Rabatt möglich. Anmelden muß man sich nicht. Eine grobe Tauchplatzkarte findet sich hier. Ich komme wieder.

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