Einsortiert unter: Gedanken | Tags: Blog Tauchen, Constantin, Divercons, neu, neue Domain, Umzug, weiter
Der wordpress.com Blog wird bekanntlich fremdgehostet und bietet so nur sehr begrenzte Einstellungsmöglichkeiten. Da meine Vorstellung diese Grenzen seit Längerem überschreitet wurde es nun Zeit, den Blog umzuziehen. Aus diesem Grund werden alle weiteren Beiträge ab sofort auf divercons.de veröffentlicht. Natürlich finden sich auch die bisherigen Artikel und Kommentare dort wieder. Nach und nach werde ich daher alle externen Verlinkungen auf die neue Domain und den neuen Blog umleiten und hoffe, Euch dort bald wieder als Leser begrüßen zu dürfen. Sehr freue ich mich auch über Eure Kommentare und Vorschläge auf dem neuen Blog.
Einsortiert unter: Tauchen | Tags: Abbruch, Ausfall, Ausrüstung, Backup, Lampe, Naturschutzgebiet, neu, Nullsicht, Probleme, Starnberger See, Steilwand, testen
Nach einer langen Woche und einem tauchfreien Samstag war der Entzug wieder zu stark und so ging es wieder ins Wasser. Ich hatte mich mit Matthäus verabredet. Geplant war die Steilwand im Naturschutzgebiet zu betauchen und beim Austauchen etwas Stagehandling zu üben. Ich holte Matthäus also ab, wir beluden das Auto bis unter das Dach und füllten noch kurz an der Tauchperle. Trotz des offenen Geschäfts mußten wir “aus Prinzip” am einarmigen Automaten füllen statt die Flaschen zusammen an den Kompressor zu hängen. Es dauerte also rund 20 Minuten bis alle Flaschen gefüllt waren. Mieser Kundenservice! Danach machten wir uns auf den Weg zum Naturschutzgebiet.
Dort angekommen trafen wir auf zwei weitere Taucher, die uns darüber informierten, daß man versuchen sollte nicht auf dem Teer der Straße zu parken (also auch nicht mit einem Rad) weil es sich um einen Rettungsweg handeln würde und da einige Stadtwächter allergisch reagieren würden. Kleinkariert, aber so ist es nun. Also haben wir uns an die Bäume gepresst und aufgerödelt. Matthäus hatte seinen neuen Lampentank dabei den es zu testen galt. In der Hitze ist es wirklich grausam sich in den Unterzieher und Trocki zu zwängen. Trotz dem, daß wir uns so spät wie möglich in den Trocki packten waren wir bereits ziemlich durchgeschwitzt als wir das Wasser erreichten. Wir versuchten uns kurz etwas zu akklimatisieren und dann starteten wir bald den Tauchgang um in kältere Gefilde zu kommen. Bereits nach wenigen Minuten hatten wir uns unter Wasser verloren. Trotz eingeschalteter Lampe und rundumblick war nichts zu sehen. Die Sicht bis 10m lag bei unter 20cm. Wir tauchten auf, regruppierten uns und versuchten es erneut. Kopf an Flosse erreichten wir in ca. 25m die Kante der Wand. Ich bemerkte, daß Matthäus Probleme mit seiner Maske hatte und diese ständig ausblies. Auch schien der Trimm darunter zu leiden. Nach einiger Zeit fiel dann auch noch Matthäus Hauptlampe aus. Er wechselte auf eine Backup und bestätigte mir, daß es an der Zeit sei aufzutauchen. Die Schwierigkeiten hatten auf seinen Luftverbrauch geschlagen. Wir hielten kurz auf 15m für einen Deepstop und setzten dann langsam aber bestimmt den Aufstieg fort bis wir 3m erreichten um dort die kurze Deko und den Sicherheitsstop abzuhängen. Matthäus beklagte sich nach dem Tauchgang über eine vernebelte Sicht trotz klarer Maske. Die kumulierten Probleme haben wir im Nachgang des Tauchgangs analysiert und ein paar allgemeine Findings erörtert:
- Ein mit Problemen begonnener Tauchgang sollte eventuell abgebrochen werden oder mit einer größeren Pause starten
- Eine kaputte Hauptlampe ist ein genereller Aufstiegsgrund
- Bei erschwerten Bedingungen sollte keine neue Ausrüstung getestet werden
- Es sollte generell klar sein, daß ein abgebrochener Tauchgang kein Problem darstellt um den Druck vom Buddy zu nehmen
Ich bin nur froh, daß wir auch nach unserer Analyse nicht alles falsch gemacht haben
Trotz aller Probleme war der Tauchgang schön. Wir haben an der Wand ein Tablett gesehen und schöne Wandstrukturen. Und schließlich lernt man von solchen “kleineren” Problemen auch am meisten. Nach dem Tauchgang wurde ich noch zum Essen und auf einen Kaffee eingeladen und wir ließen den Tauchgang gemütlich ausklingen. Ich freue mich auf jeden Fall auf unseren nächsten Tauchgang.
Einsortiert unter: Tauchequipment | Tags: Befestigung, Bungee, Faltenschlauch, Gummi, Harness, Inflator, Inflatorschlauch
Bei den populärsten Harness-bebänderungen von DUX, DTD, DIR-Zone und Halcyon sind harte, dicke Gummibänder angebracht, durch die der Inflator geschoben wird um ihn am Harnes zu fixieren. Ob man da nun den Faltenschlauch oder den Inflatorschlauch durch fädelt ist die erste Frage die diskutiert wird. Die meisten Taucher fädeln den Faltenschlauch durch das Gummi, aber wie man das handhabt ist eigentlich unerheblich. Erheblicher ist die Frage ob das standardäßig beigefügte Gummi wirklich zweckdienlich ist. Das Gummi ist sehr starr und verhindert, daß man den Faltenschlauch weit nach oben ziehen kann um so ohne sich aufzurichten auch das letzte bisschen Luft aus dem Wing zu lassen. Aus diesem Grund habe ich seit längerem mit dem Gedanken gespielt das Gummi auszuwechseln. Doch das Gummi letztendlich durchzuschneiden kostet dann doch etwas Überwindung
Und um das Gummi auszufädeln war ich schlicht zu faul. Nachdem mir Michael von divesupport ein paar aufmunternde Worte und ein Stückchen Bungee zu diesem Zweck mitgab ging jedoch kein Weg mehr an diesem Schritt vorbei. Ich habe das Gummi nun ersetzt und bei meinen letzten Tauchgängen die neue Konstruktion getestet. Eine Verbesserung ist deutlich merkbar und der Ersatz des Standardgummis empfehlenswert.
Eine weitere Kleinigkeit für die mich Michael sensibilisierte war die Position des zweiten Gummis am Faltenschlauch um den Inflatorschlauch daran zu fixieren. Ich hatte bisher beide Gummis oberhalb des Bungees befestigt. Michael demonstrierte mir jedoch, wie sich das Bungee im Inflator verhaken könne und dann beim Luft ablassen sich dadurch der Inflatorschlauch lösen kann. Das ganze ist zwar nicht latent tödlich, birgt jedoch das Risiko im Notfall keine Luft ins Jacket bekommen zu können. Und der Teufel ist schließlich ein Eichhörnchen… Um diesen Ausfall zu verhindern wird das zweite Gummi unterhalb des Bungees aufgezogen. Wie das dann aussieht zeigt das untenstehende Bild (der Inflatorschlauch ist am oberen Ende nicht richtig befestigt, weshalb der Schlauch vom Faltenschlauch weg führt. Das ist natürlich nicht so, wenn man alles korrekt anschließt).
Einsortiert unter: Tauchen | Tags: Autowrack, Ford, Galerie, Saibling, Starnberger See, Steilwand, Walchensee, Wasserwacht
Das vergangene Wochenende stand erneut unter dem Zeichen der Tiefe. Am Samstag hatte ich mich erneut mit Johannes am Starnberger See verabredet. Außer uns waren noch einige Teammitglieder von Team Cavebase unterwegs. Johannes und ich verständigten uns auf maximal 22m und abwärts ging es. Die Sicht war über den gesamten Tauchgang hinweg mies. Im Flachbereich unter 0,5m und in 20m dann ganze 2m Sicht. Aktuell ist der Tauchplatz flacher als 20m nicht zu empfehlen. Nach dem TG unterhielten wir uns noch etwas mit Tobi von Cavebase und kehrten schließlich in der Gaststätte Manthal ein.
Für Sonntag hatte ich mich mit Mareike für den Walchensee verabredet. Sie wollte mir nun endlich die Galerie näher bringen. Wir trafen uns auf einem Parkplatz, luden alles in ein Auto und fuhren gemeinsam über den Pass nach Urfeld. Der Parkplatz zum Tauchplatz Galerie ist etwas versteckt vor einer Tunneldurchfahrt (die einseitig durchbrochen ist). Insgesamt ist der Parkplatz recht klein, aber dank der mäßigen Wettervorhersage waren nur wenige Taucher gekommen. Der Walchensee ist zur Zeit gut gefüllt, sodaß man nicht klettern muß. Wir rödelten auf und stiegen für den ersten Tauchgang am linken (nördlichsten) Einstiegsplatz ins Wasser an dem Treppen und ein schönes Plateau den Einstieg erleichtern. Nach einem kurzen Ausrüstungscheck ging es los. Wir sanken die Steilwand hinab in die Tiefe. Die Wand ist beeindruckend. In einer Tiefe bis 30m war die Sicht mittelmäßig, riss aber ab 30m auf. Ich war begeistert von den Felsstrukturen und dem schwarzen Stein. Da im Bergseemodus die Nullzeit etwas verkürzt ist, zählte früh die Deko hoch und so stiegen wir bereits nach 15 Minuten Grundzeit langsam auf. Ein kurzer Deepstop und wir starteten die Austauchphase an der Wand entlang. Nach 49 Minuten war der Tauchgang schon vorbei. Als wir auftauchten mußten wir erleben wie es einen Motorradfahrer im Tunnel zerlegt hat. Routine am Walchensee mußte ich mir sagen lassen. Nach zwei Stunden Oberflächenpause, Überfüllen und erneutem Aufrödeln starteten wir diesesmal am rechten Einstieg um direkt zum Autowrack abzusinken. Etwas unterhalb des Wracks fanden wir einige junge Saiblinge die uns doch einige Zeit beschäftigten. Danach stiegen wir an der Wand langsam auf. Während des Aufstiegs am Überhang vorbei zählte die Deko langsam weiter hoch. Mit 17 Minuten Deko erreichten wir den 3m Bereich. Die Sicht war im Vergleich mit der Tiefe mäßig, jedoch im Vergleich zum Starnberger See super. Der Tauchplatz ist höchst empfehlenswert und ich komme mit Sicherheit wieder! Leider gibt es wenige gute Bilder und Videos von der Galerie trotz der Tatsache, daß es eine beeindruckende Kulisse ist. Ein Video, was zumindest das Wrack wiedergibt habe ich am Ende angehängt.
Nach dem Tauchgang sind wir neben dem Bootsverleih Kuchen essen gegangen. Die Gaststätte erinnert mehr an einen Kiosk und bietet wenig. Der Kuchen war jedoch wirklich zu empfehlen und der Blick aus dem Gastraum ist auch sehr schön. Ich würde ich freuen, wenn mir jemand in der Umgebung eine gute Gaststätte empfehlen kann.
So langsam arbeite ich mich schrittweise durch die Tauchshops in und um München. In der vergangenen Woche war ich neben dem beschrieben Divesupport auch bei Hedra, wo viele Infos, Kaffe und ein Diver Tool Set den Besitzer wechselten. Auch bei Hedra fühlte ich mich sehr wohl. Leider ist die Parkplatzsituation vor Ort nur als mäßig zu beschreiben. Bereits öfter war ich beim DCP, wo ich neben meinem Santi BZ400 Unterzieher auch schon meinen ersten Trocki gekauft habe. Dort habe ich auch auf der Weihnachtsfeier das Los mit der Druckkammerfahrt gezogen. Leider genauso auf der anderen Seite der Stadt wie das DCP, aber nicht minder zu empfehlen ist 50bar, bei denen ich neben kostenloser Luft immer ein paar nette Worte finde. Zum Füllen eignet sich außerdem die Tauchbasis Tauchperle am Starnberger See.
Einen ebenfalls netten Kontakt habe ich bei Fluid gehabt. Jedoch werden dort die wahrscheinlich horrenden Ladenmieten auf die Preise umgeschlagen, was neben der miesen Parkplatzsituation den Laden für mich unattraktiv macht. Im Umkreis finden sich noch zig andere Shops, die ich bis dato nicht erkunden konnte. Dazu zählt die Tauchbar, Mischgastauchen, Faszination Tauchsport, Gerdas Tauchshop, Dive World und die Tauchakademie.
Welche empfehlenswerten Shops habe ich vergessen und wo sollte ich unbedingt mal rein schauen? Was sind Eure Lieblingsshops und weshalb?
Aktuell bin ich auch noch auf der Suche nach einem Verein der zu mir passt. Dazu werde ich dann beizeiten auch mal etwas schreiben.
Einsortiert unter: Tauchequipment | Tags: BerTec, divesupport, Online, shop, showroom, V-weight, variabel
Seit nun fünf Wochen betreibt Divesupport nun neben dem klassischen Online-Geschäft noch einen Showroom um die Möglichkeit zu bieten das Tauchgerödel mal live zu begutachten und anzuprobieren. Der Shop hat außer an Feiertagen jeden Donnerstag von 17.45 – 20.00 Uhr geöffnet. Nachdem ich selbiges gelesen hatte war klar, daß ich mir die Räume irgendwann ansehen wollte. Vergangenen Donnerstag war es dann soweit. Nach dem Kundentermin ließ ich mich an der UBahn absetzen und auf ging es in Richtung Divesupport. Gegen 19.30 Uhr entstieg ich der UBahn und mußte feststellen, daß ich etwas zu doof war und eine Station zu früh ausgestiegen war. Also im Pinguin mit Schirm und Laptop an der Hand zu Fuß weiter zur nächsten UBahn-Station und dann zu Divesupport. Zwanzig Minuten und drei Blasen später war ich angekommen. Enttarnter Negativpunkt: Öffentliche Anbindung ist kaum gegeben. Damit sind die Negativpunkte allerdings auch schon abgehakt.
Ich wurde von einem der zwei Betreiber sehr freundlich begrüßt und in den Keller des Privathauses zum Showroom geführt. Auf Grund der fortgeschrittenen Zeit und dem nahenden Ende der Öffnungszeit hatte ich geplant nur einen Blick auf den Raum zu werfen, endlich ein variables V-Weight zu kaufen und wieder den Rückzug anzutreten. Doch von Eile war bei Michael keine Spur. Er meinte, es sei alles kein Problem. Diesen, meinen schönen Blog kannte er auch und so kamen wir ins Gespräch. Er zeigte mir einiges an Ausrüstung, gab mir Tips und stellte mir den Showroom vor. Besonders das Messer von Trilobyte “Eezycut” hat er mir demonstrativ vorgeführt. Das Teil konnte mich überzeugen und steht nun auf der Beschaffungsliste. Ab kommender Woche wird im Showroom vorraussichtlich auch Kartenzahlung möglich sein. Wenn man etwas bestimmtes sucht und anprobieren oder kaufen möchte wird ist es hilfreich vorher anzurufen und sich anzumelden. Sollte es zeitlich bis 20 Uhr mal garnicht klappen kann ein Anruf vielleicht Abhilfe schaffen. Michael zeigte sich auch gegenüber nicht angebotenen Produkten sehr offen, was mich wirklich begeisterte. Ich kaufte wie geplant ein variables V-weight mit 6kg von BerTec. Er zeigte mir die Vorteile der kurzen und langen Schiene und ich entschied mich für die kürzere. Beim Blick auf die Uhr erschrak ich. Es war bereits 21.40 Uhr und noch immer war Michael begeistert bei der Sache – wie hatten uns voll verquatscht. Damit ich nicht noch zurück zur UBahn laufen mußte bot er mir an mich dorthin zu kutschieren, was ich dankend annahm.
Liebe Jungs von Divesupport, es war einer der nettesten Shopbesuche die ich hatte und ich komme mit Sicherheit gerne wieder und kann Euren Showroom nur weiter empfehlen!
Einsortiert unter: Tauchequipment | Tags: Diving Log, Divinglog, Export, Import, iPhone, Logbuch, Online, Smartphone, Software, synchronisieren, Tauchcomputer, Tauchgangsdaten, Tauchprofil
Seitdem ich das Interface für meinen Mares Puck erworben habe versuche ich die Tauchgänge in ein anständiges Exportformat zu bekommen um sie schlußendlich hier einzubinden. Zudem suchte ich nach einer Möglichkeit einen ugefähren AMV und Tiefendurchschnitt zu bekommen und eine anständige grafische Aufarbeitung und Logbuchverwaltung. Leider bietet all das die Mares DRAK Software nicht. Sie ist sehr beschränkt und eigentlich nur zum Export der Daten nutzbar.
Nach einigem Suchen fand ich Diving Log. Die Software gibt es einerseits für Smartphones und andererseit als Desktopversion. Beide Versionen kann man untereinander synchronisieren. Da die Smartphonesoftware vor Ort Fotos und GPS-Daten aufnehmen kann durchaus von Vorteil. Später lassen sich die Daten dann zusammenführen. Die Software kostet allerdings ein paar Euro. Für die Mobilvariante fallen 12€ an, die PC-Software kostet 35€ (Bei Verwendung des Gutscheins “divelogs” gibt es darauf 20% Rabatt). Zur Zeit ist die Version 5.0 aktuell. Updates kann man kostenlos mit einem vorhandenen PIN downloaden. Nach der Bestellung wird einem per Mail eine PIN zugesendet, die die Demoversion (max. 10 TGs) zur Vollversion macht.
In Divinglog kann ich die von DRAK exportierten Daten importieren, dort Daten hinzufügen, das Tauchprofil visualisieren und das ganze final exportieren. An letzterem arbeite ich noch ein wenig, aber auch das wird noch werden. Die erste Betrachtung macht Lust auf mehr. Die Software erlaubt thoretisch auch das Einpflegen von technischen Tauchgängen. Ich hoffe, damit demnächst auch meine Tauchgangsprofile zumindest partiell hier veröffentlichen zu können. Einen ersten Einblick in die Software geben folgende Bilder:





