Constantins Diving Blog


News: Uemis Pleite
30. Juni 2011, 23:39
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Der schweizer Tauchcomputerhersteller Uemis hat zum 21.06.2011 Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen hatte mit dem SDA den ersten TC mit farbigem OLED Display auf den Markt gebracht. Die weitere Serviceabwicklung ist unsicher und ungeklärt. Die Auslieferung neuer Modelle gestopt.

Weitere Infos gibt es hier.



Nie wieder Ausrüstung vergessen
30. Juni 2011, 09:00
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Ich glaube, jedem ist es schon einmal passiert, daß er am See stand und irgendein (hoffentlich unwichtiges) Teil liegt noch zu Hause im Keller oder auf dem Bett und wollte eigentlich dringend mitgenommen werden. Der mensch ist nunmal vergesslich und da wir uns ja voller Euphorie auf das Wochenende vorbereiten kommt es nunmal vor, daß etwas vergessen wird – menschlich. Um das zu verhindern hat jeder so seine eigene Routine. Für mich ist das eine bestimmte Weise die Tauchkiste zu packen. Jede Lücke erinnert mich dann daran, daß noch etwas fehlt. Und dennoch kommt es vor, daß irgendwelche Kleinigkeiten vergessen werden. Um das zu verhindern habe ich mir eine Checkliste gemacht, einlaminiert und an ein Klemmbrett im Keller gehängt an dem ich abhake was getan ist und was nicht. Der Folienstift ist abwaschbar und somit ist das Stück immer wieder verwendbar. Sicherlich ist diese Vorgehensweise weder innovativ noch hoch anspruchsvoll, aber sie hilft mir und vielleicht ja auch dem ein oder anderen Leser. Meine Checkliste sieht aus wie folgt: Checkliste_tauchen.

Als Word-Dokument könnt ihr sie hier downloaden, um Eure eigenen Ausrüstungsstücke einzutragen oder zu ergänzen. Ich freue mich über Eure Anregungen und Kommentare.



Mares Puck Bungee Wristmount
29. Juni 2011, 10:10
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Als ich mich auf die Suche nach einem neuen TC machte fragte ich mich auch, ob es für meine engere Auswahl entsprechende Bungeewirstmounts gäbe. Unabhängig von der Frage ob nun DIR oder MIR habe ich diese Dinger nämlich als sehr praktisch schätzen gelernt. Während es  je nach Handschuh eine Herausforderung darstellt den Dorn der Schließe in das Loch zu bugsieren ist es ein Kinderspiel das Gummi des Bungeewristmounts auch über die Ringe der Trockentauchhandschuhe zu ziehen. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit einen Karabiner am Gummi “zwischenzuparken”.Für den Kompass kommt noch der Vorteil dazu, daß man ihn ohne großen Aufwand auf die Hand ziehen kann um den Kompass direkt vor sich zu haben und besser navigieren zu können.

Für die bekanntesten und populärsten Tauchcomputer gibt es Bungeemounts fertig zu kaufen. Besonders Deep Sea Supply bietet einige Mounts an. Der OSTC wird inzwischen direkt mit einem Bungeemount ausgeliefert. Leider war für meinen Favoriten, den Mares Puck, kein solches Bungeemount verfügbar. Doch auch hier konnte mir Mareike wieder weiterhelfen. Sie hat selber einen Mares Puck und hat an diesem die Armbänder entfernt und unter die Haltestifte die Gummis gezogen.  Ich habe es ihr nachgetan und bin mit der Lösung sehr zufrieden. Mareike hat sich für sehr dünne Bungees mit ca. 1,5 – 2mm aus dem Segelbedarf entschieden. Ich habe mich hingegen für 4-5mm Bungees von Bauhaus entschieden. Das ist etwas kniffliger, funktioniert jedoch schlußendlich auch. Die beigefügten Bilder geben dazu hoffentlich einen besseren Eindruck.



Gefahrenquelle Inflatorschlauch
28. Juni 2011, 09:00
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Bei einem vergangenen Tauchgang versuchte ich den Inflatorschlauch unter Druck vom Wing-Inflator zu lösen. Während diese Prozedur beim Trockentauchanzug leicht und unproblematisch ging, klappte es mit den Trockenhandschuhen am Wing-Inflator unter Wasser garnicht. An Land versuchte ich es ohne Handschuhe erneut. Erst nach einem aufgerissenen Finger und großer Kraftanstrengung mit zwei Händen war der Inflatorschlauch zu lösen. Unter Wasser ein Ding der Unmöglichkeit. Bei einem verklemmten Inflator (EDIT: Danke an Michael für die Richtigstellung) würde unweigerlich das Jacket aufgeblasen ohne daß ich (vom Schnellablass einmal abgesehen) große Handlungsalternativen hätte. Den Schnellablass offen halten und gleichzeitig das Ventil schließen mag zwar technisch möglich sein, stellt aber eine Herausforderung dar, der ich mich gerne entziehen würde. Inflator ziehen und dann das Ventil schließen birgt hierbei sicherlich ein kleineres Risiko.

Auf meiner Suche nach der Wurzel des Problems musste ich feststellen, daß nur die wenigsten bisher versucht hatten unter Wasser den Inflator zu lösen und daß mein Problem (unbekannterweise) verbreiteter war als ursprünglich gedacht.Auf der Suche nach dem defekten Teil überlegte ich zuerst den kompletten Inflator zu wechseln bevor ich darauf gebracht wurde, daß es sich bei dem Problemteil tatsächlich um den Anschlußnippel des Inflatorschlauchs handeln würde. Da es sich um einen Halcyonschlauch handelt, der nunmal per Definition nicht grade zu den preiswertesten seiner Art gehört war “billig und schlecht” als Ursache ausgeschlossen. Bei genauerem Hinsehen fällt auf, daß das zum Zurückziehen gedachte Ende des Anschlusses bis zum Anschluß vor reicht und somit schwer zu greifen ist – eine klassische Fehlkonstruktion. Jetzt werde ich den alten Inflatorschlauch gegen einen neuen austauschen. Zum Glück kein wirklich nennenswerter Kostenblock. Mit etwas Silikonspray ließe sich die Situation sicherlich auch verbessern, aber ob das eine dauerhafte Lösung ist ist fraglich…

EDIT: Heute habe ich mir bei 50bar einen Ersatzschlauch zugelegt. Mit 26€ war der Schlauch unwesentlich teurer als im Internet (ca. 23€), dafür vorrätig und Luft gabs eben auch wieder kostenlos. Damit lohnt sich das ganze für mich. Der neue Schlauch ist von Aqualung und es zeigt sich, daß der Fehler am Inflatorschlauch lag. Der neue Schlauch benötigt zwar auch ein wenig Druck, aber ist auch mit einer Hand auch mit dicken Handschuhen lösbar. Ich habe zur Sicherheit etwas Silikonspray nachgeschossen, aber bin soweit zufrieden. Der Unterschied zwischen den zwei Nippeln lässt sich recht gut beim direkten Vergleich sehen (links neu und rechts alt):



Was tun wenn der TC Probleme macht?
25. Juni 2011, 09:00
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Auf Grund des vergangenen Ereignisses bin ich etwas nachdenklich geworden. Mein Tauchcomputer (TC) fiel auf über 40m im Walchensee mit Deko auf dem Schirm aus. Was tun? Die erste Wahl ist sicherlich mit dem Buddy auszutauchen und nach dessen Dekodaten eventuelle Stops abzuleisten. Dadurch würden eventuelle Tiefenunterschiede beim Tauchen (und seien es nur 1-2m) vollkommen ignoriert. Das wäre sicherlich zu verkraften, da die aktuellen Algoritmen Sicherheitspuffer eingebaut haben und tendenziell konservativ rechnen. Aber was tun, wenn kein Buddy da ist? Sicherlich ist das aus Sicht der meisten Taucher eine No-Go Situation, doch sei es nun auf Grund von mangelnder Sicht und einem verlorenen Buddy, sei es auf Grund anderer Probleme oder auf Grund eines leichtsinnigen Solotauchgangs, sich selber helfen zu müssen kann vorkommen. Aus diesem Grund sollte bei der Überlegung davon ausgegangen werden, daß man sich selber helfen können muß. Die Antwort der Solotauchausbildung liegt in Redundanz. Zwei Tauchcomputer am Arm erlauben die Übersicht. Einer als Bottom Timer, der im Fall des Falles mit Hilfe der vorher aufgeschriebenen Tabelle den Aufstieg erlaubt. Mit diesem Modell im Kopf habe auch ich mir zwei Tauchcomputer zugelegt.

Beim vergangenen Tauchgang warf mir Mareike dann bei dem Thema eine Frage an den Kopf, die mich zum Schwitzen brachte: Was tun, wenn beide TCs unterschiedliche Werte anzeigen? Welchem TC vertrauen (die Frage erinnert an die Frage nach der Anzahl der O²-Sensoren bei RBs)? Nun gut, wenn man sich in 2m befindet ist eine Unterscheidung ob 2 oder 15m stimmen machbar. Doch in 40m ist zwischen 40 und 50m kaum zu unterscheiden. Da selbst die Tiefe nicht eindeutig zu bestimmen ist, wäre weniger die Frage nach der Dekostufe interessant (die man ja durch die Tabelle ablesen könnte), sondern vielmehr die Frage nach der aktuellen Tiefe um den Stop auch in der richtigen Position abzuhalten. Welchem Rechner vertrauen? Dem tieferen und ggf. mehr auf als absättigen? Oder dem flacheren um ggf. Verletzung der jeweiligen Zone zu erreichen? Das Resultat für Mareike bestand darin zu sagen, daß ein weiterer TC für sie keine weitere Sicherheit bietet und ggf. der Rechner des Tauchpartners die entscheidenden Daten liefert.

Ich war mit dieser Entscheidung noch nicht ganz zufrieden. Denn sollte der TC nicht ganz ausfallen, sondern generell falsche Werte anzeigen ist es für mich alleine mit einem TC nicht feststellbar. Sollten zwei TCs unterschiedliche Werte anzeigen weiß ich immerhin, daß irgendetwas nicht stimmt. Wichtig würde dann sein, daß die angegebene Zeit zumindest in etwa stimmt (sehr große Abweichungen kann man wahrscheinlich intuitiv erahnen und ansonsten würde man den längeren und somit konservativeren Wert als Basis für die Dekoberechnung nehmen) und das man eine entsprechende Tiefenreferenz bekommt. Eine Redundanz des Tauchcomputers stellt somit für mich bereits einen Sicherheitsgewinn dar, beantwortet aber immer noch nicht die Frage, welcher Kalkulation ich nun grob folge. Die gleiche Regel wie mit der Zeit ließe sich auch für dien Tiefe einführen. Größere Tiefen abzuschätzen ist hingegen eine wahre Herausforderung (besonderes für ungeübtere Taucher) und birgt somit ein größeres Risiko. Eine Lösung könnte ein dritter TC sein. Doch irgendwann macht man sich auch lächerlich mit zu viel Gebaumel am Arm.

Eine günstige und praktikable Lösung ist es, in das Spool für den Surfacemarker bei gewissen Tiefen Knoten zu machen. 1 Knoten auf 3m, zwei Knoten auf 6m, drei Knoten auf 9m und vier Knoten auf 12m. Diese Methode lässt sich sicherlich auch bis 21m weiter führen, wird dann jedoch irgendwann unübersichtlich. Der Vorteil liegt in der Ertastbarkeit der Tiefe. Selbst bei schlechten Bedingungen wäre auf diese Art und Weise ein geordneter Aufstieg möglich. Besonders, da der Großteil der Deko auf 3-9m abzusitzen sind könnte man mit einem sehr langsamen Aufstieg bis in diese Tiefen auch ohne einzelne Dekostops wahrscheinlich das Gröbste verhindern. Das Problem bleibt jedoch die zur Berechnung der Dekostops notwendige Maximaltiefe. Da man bei einem dekopflichtigen TG in der Regel etwas länger auf einer gewissen Tiefe verbracht hat ist es sicher möglich auch hier eine grobe Schätzung abzugeben.

Was ist das Resultat der ganzen Überlegung?

  1. Ein zweiter TC hat nur in den tieferen Sinn Abweichungen und Fehlfunktionen eines TCs zu identifizieren und ggf. bei einem vollkommenen Ausfall einzuspringen
  2. Eine Tabelle mit Aufstiegszeiten (ggf. mit entsprechenden Dekogasen) ist im Notfall unumgänglich wenn man nicht auf DoF zurückgreifen möchte
  3. In das Spool eingeknotete Tiefenanzeigen ermöglichen eine Identifikation der wichtigsten Tiefen im worst case
  4. Es lohnt sich in regelmäßigen Abständen während des Tauchgangs die TCs zu überprüfen um im schlimmsten Fall eine Idee zu haben, wie lange man schon unter Wasser unterwegs ist und auf welchen Tiefen man die maximale Tiefe oder die meiste Zeit verbracht hat um große Abschätzungen, im Fall unterschiedlicher Anzeigen, machen zu können
  5. Ein Buddy und der TC zwischen den Ohren sind in dem Fall von fehlgeleiteten Instrumenten sicherlich die beste Lebensversicherung

Ich würde mich freuen, wenn ihr Eure Gedanken zu dem Thema mit mir teilen würdet.



Neue Ausrüstung im Starni

Bei strömendem Regen verschlug es mich am freien Donnerstag zum Starnberger See um mich dort mit Johannes und Mareike zu einem gemütlichen Tauchgang zu treffen. Johannes hatte mich über die Datenbank im taucher.net gefunden.  Da Johannes noch recht neu beim Tauchen ist war eine flache Maximaltiefe von 20m angesetzt worden, was mir auf Grund meines neuen TC, mit dem ich noch nicht umzugehen gewöhnt bin auch ganz lieb war. Bevor es ans Tauchen ging war Füllen angesagt. Ich fuhr zur Tauchperle um meine D12 und die Stage zu füllen. Danach konnte ich gleich den neu erworbenen Umfüllschlauch testen und füllte damit von der D12 auf die 1l Argonflasche um. Es klappte so wie geplant und ich bereue den Kauf nicht. Während ich noch füllte traf Mareike ein um ebenfalls zu füllen und vermachte mir ihr altes Interface vom Mares Puck, damit ich in Zukunft hier auch einen visuellen Eindruck meiner Tauchgänge veröffentlichen kann. Dazu später mehr. Meinen IQ-700, der mich in den letzten TGs doch sehr im Stich gelassen hatte hatte ich als Bottom Timer umgestellt und wieder mitgenommen.

Nachdem Johannes angekommen war, warteten wir noch 15 Minuten auf einen angekündigten Mittaucher, der uns jedoch versetzte und so brachen wir zu dritt zur Wasserwacht auf. Auf Grund des mieserablen Wetters waren wir die einzigen Taucher vor Ort  als wir eintrafen. Die Wasserwacht wird zwar oft als nicht anfängertauglich beschrieben, doch zum einen bietet sie die Möglichkeit über sanft abfallende Sandhänge an die Wand heran zu tauchen und zum anderen ist der Hang nicht durchgehend steil sondern bietet viele Vorhänge weshalb wir Johannes den Wunsch die berüchtigte “Mörderwand” zu sehen erfüllen wollten. Wir rödelten also gemütlich auf und stürzten uns ins kühle Naß. die neuen, gefütterten Showa Typ 490 Handschuhe erwiesen sich als durchaus warm und brauchbar. Zwar ist das Material etwas dicker und macht es daher schwieriger die Kopfhaube über die Maske zu schieben, etc. jedoch ist das Wegclippen von Fini und Stage erstaunlicherweise kein Problem. Die Sicht im Starni war kurz gesagt saumäßig – bis 20m Tiefe maximal 3m. Tiefer war nicht angesetzt und so mußten wir eng beieinander bleiben. Johannes schlug sich gut und so stiegen wir an der Dekobank in die Wand ein. Ich sah eine einzige Quappe und sonst nur insgesamt sehr wenig. Dennoch war es schön bei wenig Sicht nur Umrisse der Wand wahrzunehmen. Nachdem es im HT für Johannes auf 18m und 8°C etwas frisch wurde tauchten wir langsam in die Gegend um 6m auf, wo die Temperaturen mit 15°C sehr angenehm sind. Die Sicht wird dort jedoch noch schlechter. Eine leichte Strömung trieb uns zurück zur Einstiegsstelle wo wir nach nur 50min wieder auftauchten.

Trotz des Wetters und der Sicht entschieden wir uns für einen zweiten TG. Während wir eine Oberflächenpause einlegten wurden wir mehrfach von Passanten  auf die doch ach so tödliche Wand im Starnberger See angesprochen. Die Medienwelle hat voll eingeschlagen. Wir gaben uns alle Mühe zu versichern, daß man hier nicht zwangsläufig sterben würde und daß Tauchen ein schöner Sport sei dessen Risiken unter denen von z.B. Motorrad fahren lägen. Ich hatte den Eindruck, daß uns geglaubt wurde.  In der Zwischenzeit war Uwe mit einer Mittaucherin eingetroffen, der ebenfalls einen kurzen Tauchgang plante. Wir quatschten uns etwas fest und machten uns dann für den zweiten TG fertig. Der zweite TG verlief genau wie der erste. Uwes Mittaucherin litt unter einem abgesoffenen Handschuh, weshalb sich die beiden entschieden den Tauchgang kurz zu halten und nur ein paar Übungen zu machen. Schließlich tauchten Uwes Team und wir ziemlich zeitgleich nach 50min wieder auf. Johannes machte einen zufriedenen Eindruck – was will man mehr. Mareike hatte sich wie immer als Spitzenbuddy präsentiert. Der IQ-700 war als BT problemlos gelaufen, was mich an der Diagnose eines defekten Tiefenmessers zweifeln lässt. Vielleicht hatte sich eine Blase unter dem Rechner gefangen. Das gilt es in den kommenden TGs nach und nach zu erforschen. Durch den Backuprechner  sollte das kein Problem darstellen. Der Puck tat genau das was er zu tun versprach. Die Anzeige ist zwar noch etwas gewöhnungsbedürftig, aber auch das wird sich ändern.

Nach dem Tauchgang entschieden wir uns noch in der Gaststätte Manthal einzukehren. Die Chefin war da und so gab es plötzlich wieder Kaiserschmarrn. Sehr gelungen. Nach der Heimfahrt versuchte ich das den Puck mit dem Smartinterface DRAK auszulesen. leider erfolglos. Scheinbar hat sich irgendetwas an der Steckerform geändert, oder ich habe etwas falsch gemacht. Das werde ich nochmals versuchen. Falls jemand dazu weitere Infos hab bin ich sehr daran interessiert.

Alles in allem ein wirklich gelungener Tauchtag wenngleich das Wetter nicht mitspielte. Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Tauchsession. Hoffentlich läuft bis dahin auch die Auswertung des TC problemlos und bis dahin wird auch das Armband des Pucks durch Bungees ersetzt, deren Komfort ich wieder zu schätzen gelernt habe.

EDIT: Inzwischen läuft das Interface. Eine Frage der Reihenfolge. Reinstopfen und los legen mag die Software nicht. Immer alles brav Schritt für Schritt :-)



Kurzer Bericht zu Todesfällen im Starnberger See
23. Juni 2011, 06:39
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Da man in einschlägigen Foren nach den vergangenen Tauchunfällen zur Zeit immer wieder von avisierten vollständigen Tauchverboten im Starnberger See liest hier ein Bericht von BR3, der am Ende klar darauf hinweist, daß solch ein Verbot nicht angestrebt wird. Zudem ein paar seltene und schöne Bilder aus dem Starnberger See an der Wasserwacht.



Jojo Profile um Deko zu verbessern
22. Juni 2011, 22:22
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Zur Zeit scheint die Forschung der DAN der Theorie nachzugehen, daß Jojo Profile womöglich blasen-reduzierend wirken könnten. Entsprechende Tests mit Schweinen verliefen erfolgreich. Einen rudimentären Bericht gab es hierzu auf WDR5. Das Manuskript dazu findet ihr hier: Leonardo Studie zu Dekompression.

Ich bin auf die Ergebnisse der Studie gespannt.



neuer Tauchcomputer und Umfüllschlauch
21. Juni 2011, 22:41
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Bei einem meiner letzten Tauchgänge mußte ich feststellen, daß mein alter Tusa IQ-700, der mich bis dato treu beleitet hatte, bei bestehender Deko einfach einfror, ausstieg und falsche Tiefen anzeigte. Ein nicht hinehmbarer Zustand und so habe ich mich auf dem Markt nach Alternativen umgesehen. Da ich plante, zwei Tauchcomputer zu kaufen fielen teure Modelle leider aus dem Raster. Ich überlegte mir, ob ich erneut einen TC mit Gaswechselfunktion benötigen würde. Ich entschied mich jedoch in diesen Fällen den TC auf den Bottom Timer Modus umzustellen und nach Plan aufzutauchen. Sicherlich auch ein guter Weg um sich auf das technische Tauchen vorzubereiten. Neben der Möglichkeit zum Bottom Timer Modus war die Möglichkeit eines bezahlbaren Interfaces auch ein Pluspunkt. Zurück blieben in meiner Liste der Suunto Gekko, Suunto Zoop und der Mares Puck. Der Uwatec Bottomtimer fiel leider auf Grund der nicht selbst zu wechselnden Batterie aus. Alle verbleibenden Rechner rechnen mit (modifizierten) RGBM Algorithmen. Aus meiner Sicht zwar nicht optimal, aber für Tauchgänge, die durch diese TCs berechnet werden können hinehmbar. Schlußendlich entschied ich mich auf Grund des Preises und Empfehlungen für zwei Mares P Für 139,- € inkl. Versand habe ich ihn bei Sport Eder bestellt und kann ihn nun nach zwei Tagen bereits in den Händen halten. Der zweite Puck von Atlantis Berlin ist noch auf dem Weg und auch das Interface, was ich gebraucht erwerben kann ist noch nicht bei mir. In den kommenden Tagen werde ich nach Mareikes Empfehlung ein Bungee Mount für den TC basteln, da es leider keine vorgefertigten Mounts gibt.

Eine weitere Anschaffung, die mich seit einigeer Zeit beschäftigt ist ein Umfüllschlauch. Grade wenn man bei externen Füllstationen unabhängig von der Flaschengröße bezahlt habe ich mich hin und wieder über die dann sehr hohen Kosten für die 1l Argonflasche etwas geärgert. Durch den Umfüllschlauch kann ich auch zwischen Tauchgängen die Argonflasche auftoppen. Da mich der Neupreis von ca. 100,-€ etwas abgeschreckt habe, habe ich ihn gebraucht gekauft. Der kommende Donnerstag wird bei einem flachen Tauchgang zeigen ob sich die Anschaffungen rentiert haben. Ich bin gespannt.



Mit QR zum Facebook-like
8. Juni 2011, 21:12
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Man muß ja immer mit der Zeit gehen und nachdem ich an immer mehr Plakaten Quick Response (QR) Codes sehe habe ich mir nun selber einen zugelegt mit der ihr direkt zum Like meiner Facebook Fanpage kommt. Einfach einen QR-Scanner aufs Smartphone laden, abfilmen und schon seid ihr auf der richtigen Seite.




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