Einsortiert unter: Tauchen | Tags: Druckkammer, HBO, Tauchtauglichkeit, Versicherung, Vorsorgeuntersuchung
Heute war es soweit und ich konnte den Gutschein für die Druckkammerfahrt, den ich bei der Weihnachtsfeier des DCP gewonnen hatte einlösen. Wir trafen uns zu acht um 9.45 Uhr am HBO, dem Hyperbaren Sauerstoffzentrum in München. Nach einer kurzen Einweisung, dem obligatorischen Toilettengang und einem warmen Kaffee ging es los. Während der Druck in der Kammer aufgebaut wurde wurde es merklich warm. Während es außerhalb der Kammer keine 20°C hatte wurde es im Inneren mehr als 31°C warm. Ebenfalls auffallend war, daß man in der trockenen Druckkammer wesentlich öfter einen Druckausgleich machen muß, als im Wasser. Der Grund hierfür ist auch den Medizinern unbekannt. Auf 50m angekommen hatte sich nicht nur die Stimme in eine Art Mickey Mouse verwandelt, sondern auch die mitgenommenen Ballons, Crocks, Neoprenstücke und die Wasserflasche sahen, erwartungsgemäß, nicht mehr so gut aus. Die Stimmung war hingegen, ebenfalls erwartungsgemäß, sehr gut, wobei das auch schon im “flachen Bereich” der Fall war.
Dann begannen ein paar Übungen. Subtraktion und Erinnerungsvermögen wurden getestet und es wurde getestet, wie lange wir benötigen, um 10 Begriffe mit dem Anfangsbuchstaben P aufs Papier zu bringen. Aus beteiligter Sicht schien mir lediglich die Zeit um die Begriffe aufzuschreiben etwas länger als normal. Ob das der Realität entspricht wird die DVD zeigen, die erstellt wurde. Jede Gruppe bekommt eine und muß sich darum kümern, sie innerhalb der Gruppe zu verteilen. Wenn es bei mir angekommen ist, werde ich das Video schneiden und zumindest teilweise online stellen. Nach lediglich 8 Minuten Grundzeit ging es in einem eher konservativen Profil wieder langsam an die Oberfläche. Leider wurde unserem Wunsch, ein Bier auf der 3m Dekostufe einzuschleusen, nicht entsprochen. Nach 74 Minuten war die Fahrt beendet.
Im Nachgang wurde ein kurzer Vortrag über Tauchmedizin gehalten, der jedoch nichts wesentlich neues zu Tage förderte. Es handelte sich um eine Wiederholung essen, was im OWD sowieso bereits gelehrt wird. Ganz am Ende des Termins gab es jedoch eine sehr interessante Information zur Tauchtauglichkeitsuntersuchung. Diese wird nämlich laut Aussage der dort praktizierenden Ärzte von der Krankenkasse übernommen, wenn von der Kasse Vorsorgeuntersuchungen übernommen werden.
Inzwischen kommt man um soziale Netzwerke ja nicht mehr herum. Und so habe ich es Stefan von Tipps für Taucher nachgetan und endlich eine entsprechende Seite bei Facebook eingerichtet, auf der demnächst neben den veröffentlichen Posts auch noch das ein oder andere “colloquial” Schmankerl zu finden sein wird. Also “liken” und immer auf der neusten Welle surfen – ähh tauchen. Hier springt ihr direkt zur Facebook-Seite.
Einsortiert unter: Tauchen | Tags: Dekompression, Stage, Starnberger See, Wand, Wasserwacht
Heute war es nach einer Studienpause endlich wieder soweit und ich hatte mich mit drei weiteren Recken an der Wasserwacht am Starnberger See zum Tauchen verabredet. Ivo, Florian und Koen waren mit von der Partie und wir trafen auch noch Uwe. Es ist schön wieder hier zu sein
Ein Rebreather, drei Doppelpakete und zwei Stages landeten im Wasser und wir bildeten zwei Zweiergruppen. Geplant waren um die 30m, in die linke Richtung und dann zurück. Direkt nach dem Einstieg kreuzte uns eine Tauchschulgruppe, die ihrem Namen alle Ehre machte. Bepackt mit Splitfins pflügten sie wie die Wildsäue durch den Untergrund. Glücklicherweise schlugen sie eine andere Richtung an und so blieben wir für den restlichen Tauchgang von schlechter Sicht verschont. Leider verloren wir die andere Zweiergruppe bei dem Versuch der Wolke auszuweichen und trafen sie erst wieder als sie uns auf 30m in der Dunkelheit entgegen kamen. Wir setzen den Tauchgang dennoch in entgegengesetzten Richtungen fort. Mit 35,5m um sich eine teilweise verrottete Schubkarre anzusehen war der tiefste Punkt erreicht. Auf 15m wechselte ich auf die Stage. Es klappt inzwischen wesentlich besser. Die anderen zwei erreichten die Oberfläche nach ca. 60min und wir beendeten den Tauchgang mit 18min Deko nach 82 min.
Die Sicht ist im Einstiegsbereich generell mittelmäßig (für Starnberger Verhältnisse) mit ca. 3m, ab 20m klärt es auf und wird mit der Tiefe besser. In 30m hatten wir ca. 15m Sicht. Die Temperatur dort liegt wie im Winter bei ca. 5°C. Allerdings ist es oberhalb der Sprungschicht bei 7m mit 15°C angenehm warm für die Deko. Ich freue mich auf den kommenden Tauchgang.




