Constantins Diving Blog


Was nicht passt wird passend gemacht
23. November 2010, 08:23
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Nachdem das V-weight nicht so ganz passen wollte wie ich mir das vorstellte habe ich einmal mehr über das DDU einen Hilferuf abgesetzt und spontan hat sich Martin bereit erklärt, mich aus der Misere zu befreien.

Gestern habe ich mich also nach der Arbeit auf einem Parkplatz mit ihm getroffen, wo er mir eine Bohrmaschine und diverses weitere Werkzeug mitgebracht hat mit dem ich die Löcher so erweitern konnte, daß die Muttern nun vollständig versenkt sind. Das V-weight wackelt dennoch nicht und alles sitzt gut. Durch das weiche Blei ist es ausreichend mit einem Bohrer schräg von unten das Loch “auszufräsen”. Das ganze war eine Aktion von ca. 15 Minuten. Danke an Martin für seine spontane Hilfe.



Verspäteter Kompass Wristmount und Gurtbanderneuerung
18. November 2010, 20:42
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Eigentlich habe ich das Bungee Wristmount schon vor längerer Zeit gekauft und erhalten, aber nie darüber berichtet. Interessant ist das ganze auch nur, da ich ja keinen SK7, sondern einen eher außergewöhnlichen Kompass (Seac Sub Busola) besitze. Ich habe mir in der Bucht einen Kompassmount für den Uwatec FS-1 Kompass bei promarine-de bestellt. Das Teil wurde schnell und unkompliziert geliefert. Dann wird an der einen Seite des Mounts im Inneren hinten ein kleiner Steg ausgeschnitten und der Kompass passt. Das sieht man aber auch selbst wenn man das Teil in der Hand hält. Allerdings waren die mitgelieferten Bungees zu kurz und mußten ersetzt werden.

Außerdem habe ich das Gurtband am Tank der Lampe erneuert. Durch den Schrumpfschlauch im Inneren des Gurtbandes, der nicht schrumpfen konnte war die Lampe schwer auf den Gurt zu schieben. Außerdem kam die Spitze der Schelle durch den Schrumpfschlauch. Also habe ich den Schlauch entfernt und nur ein ca. 2cm langes Stück dran gelassen. Dann habe ich die Schelle wieder angezogen und den Schrumpfschlauch über das scharfe Ende der Schelle geschoben. Damit der Schrumpfschlauch nicht wieder durchbrochen wird habe ich über die scharfe Kante unter den Schrumpfschlauch ein kleines Stückchen abgeschnittenes Gurtband geschoben. Nach dem zusammenschrumpfen hält das Ganze auch super und sieht gut aus.



V-weight und Doppelender Boltsnap
18. November 2010, 08:22
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Gestern haben mich zwei Päckchen erreicht. Zum Einen ist der Doppelender Boltsnap von Divesupport eingetroffen und zum anderem das V-weight.

Der Doppelender macht mit 10cm einen recht kurzen Eindruck. Auf der einen Seite gut, da die Lampe dadurch nah am Körper hängt, auf der anderen Seite eventuell schwierig mit den Trockenhandschuhen zu clippen. Das wird aber der nächste Tauchgang zeigen.

Das V-weight habe ich in der Bucht bei edelkirsch123 bestellt. Er umgeht geschickt die ebay-Provision indem er nur 1kg versteigert und dann den Rest dann telefonisch vereinbart. Auf die Art und Weise konnte ich das V-weight für 20 EUR plus Versand bekommen. Der Preis ist kaum zu unterbieten. Ich habe per Vorkasse bezahlt und alles lief problemlos. Ich bekam den Trackingcode zugesendet und das Paket wurde innerhalb einer Woche von Hermes zugestellt.

Problematisch bei dem V-weight ist das schlampige Bohren der Löcher. Die Löcher sind ca. 0,5cm zu nah bei einander. Also muß ich diese nach außen erweitern. Zudem wurde die Aussparung auf der flachen Seite gebohrt. Das ist für ein P-weight optimal, da die Flügelmuttern darin versenkt werden, bei einem V-weight liegt die flache Seite jedoch auf dem Backplate (bzw. dem Wing) auf. Hingegen muß auf der kantigen Seite die Mutter der Schellen versenkt werden damit das V-weight direkt in der Flaschenfalz verschwindet. Aktuell steht das V-weight um die Dicke der Muttern hervor und rückt somit das Flaschenpaket weiter vom Körper weg. Ein klassischer Konstruktionsfehler. Ich werde jetzt also die Löcher versetzen und auf die Dicke der Muttern erweitern. Durch das Weichblei eigentlich kein Problem solange man eine Feile oder einen Bohrer hat… Irgendwo werde ich einen auftreiben.

Positiv muß man allerdings erwähnen, daß das Gewicht die angegebenen 4kg wiegt und von der Form (wenn die Muttern verschwinden) perfekt in das Flaschenpaket passt. Auch wird generell jedem Kunden ein Rückgaberecht eingeräumt. Aber da ist mir der Versand zu teuer und die Lösung eigentlich zu einfach.

 

Ergänzung: Nach einigem Fuhrwerken ist mir aufgefallen, daß selbst nach dem Versenken der Muttern der Steg ein wenig zu dick ist und so das Backplate um ein paar Millimeter weiter von der Flasche abrückt. Nichts weltbewegendes, aber man sollte es wissen :-)



Starnberger Panther
14. November 2010, 17:47
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Heute bin ich verhältnismäßig spontan wieder zum Tauchen am Starnberger See aufgebrochen. Über DDU hatte sich Robert als mein Buddy gemeldet. Wir trafen uns an der Kapelle, wo es auch in die Tiefe gehen sollte. Da mir ein anderer Taucher kurz vor unserem Tauchgang von einer versenkten Pantherstatue auf 38m erzählt hatte war das mein Ziel. Robert wollte eigentlich keinen Deko-Tauchgang mit einem ihm unbekannten Taucher machen, also war nur eine kurze Grundzeit geplant.
Die Rentnerleiter tat ihren Dienst wie sie sollte. Irgendwann werde ich mal ein paar Haken einschrauben, um Lampe und Regler dort einclippen zu können und sie nicht im Dreck rumhängen zu lassen.

Wir gingen nach dem Anrödeln direkt ins Wasser, tauchten 7m ab und stellten fest, daß Robert vergessen hatte seinen Inflatorschlauch einzustöpseln. Und ich hatte keinen anständigen Buddy-check gemacht und es auch übersehen. Hab mich spontan schlecht gefühlt. Beim nächsten mal besser machen.

Danach lief aber alles problemlos. Die Lampe brannte hervorragend und gab Licht wie sie sollte. Alles andere lief ebenfalls wie geschmiert. Nach 5 min über die linke Schulter traf der Lichtkegel in 38,6m Tiefe auf die gesuchte Pantherstatue aus Porzellan. Ein schönes Ziel. 15 m weiter südlich liegt eine Porzellankuh, die mich selbst unter Wasser zum Lächeln brachte. Auf der Tiefe sind es zwischen 4 und 5 °C. Mein TC zählte die Nullzeit konstant runter und ich zeigte Robert die drohende Deko an. Irgendwie schien er aber Vertrauen gefasst und so blieben wir noch etwas länger auf Tiefe. Auf dem Rückweg tauchten wir an der Steilwand entlang langsam auf und trafen auf eine Quappe und auf einen beachtlichen Schwarm Barsche. In warmen 3m tauchten wir die Deko und den Sicherheitsstop aus. Nach 53min und durchschnittlich 17,2m war der Tauchgang leider auch schon vorbei. Auch auf dem Rückweg hielt die Rentnerleiter was sie versprach.



Aus Batterie wird Akku
13. November 2010, 15:49
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Aktuell betreibe ich meine neue Lampe ja noch mit Batterien. Auf Dauer wird mir das aber voraussichtlich zu teuer und so war der Kauf von Akkus und einem entsprechenden Ladegerät angesagt.
Sowohl Florian als auch Michael hatten mir empfohlen bei dem Zubehör nicht zu sparen, damit die Akkus lange genug halten und auch lange hell leuchten. Zuletzt müssen die Akkus schnell geladen werden können und das möglichst auch im Auto.
Meine Suche führte mich zu Conrad wo ich ein Ansmann Laderät für 4 Akkus erstand (Ansmann Energy 4 Speed) und 8 schnelladefähige Akkus mit 2700 mAh von Varta. Zwar sind 80€ eine Hausnummer, aber ich glaube daß sich die Investition rechnen wird. Angeblich soll das Ladegerät die Akkus in unter 2 Stunden voll aufgeladen haben.



Rentnerleiter
12. November 2010, 07:47
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Manchmal gehen Dinge schneller als man denkt. Die Rentnerleiter ist mein Eigen. Ich hatte mir ja vorgenommen Bauhaus einmal mehr zu bevölkern um ein paar Kleinteile zu kaufen nund stolperte wieder über die günstige Leiter für 15 €. Also habe ich kurzerhand die Leiter unter den Arm genommen und bin in Richtung Holzabteilung marschiert, um mir dort das Brett zuschneiden zu lassen.

Um nichts falsch zu machen habe ich Florian angerufen – aber leider nicht erreicht. Grade als der waaahnsinnig motivierte Mann hinter der Schreinertheke mir mitteilte, daß er gleich Feierabend hätte und jeder Schnitt den er machen würde 11 EUR kostet rief Florian mich aber zurück und bot mir an, daß ich die Leiter doch bei ihm zusammenbauen könne. Und das ginge auch noch heute abend. Also habe ich noch auf die Schnelle eine Holzlatte gekauft die in die Leiter passte und mit einer Handsäge notdürftig auf “Automaß” gekürzt. Für die Siebdruckplatte (24mm Stärke) habe ich dem netten Mann am Tresen dann die CAD-Zeichnung von dir-m vor die Nase gelegt (so ein Zufall, daß ich die dabei hatte ;-) ) auf der ein Rechteck von 30×54 cm eingezeichnet ist. Dazu aber später mehr. Schnell noch 7 Schrauben (Wer kauft bitte 7 Schrauben…es muß spät gewesen sein) gekauft und raus aus dem Laden.

26€ ärmer (Siebdruckplatten sind rel. teuer…) sprang ich mit meinem frisch erworbenen Equipment ins Auto und fuhr nach FFB etwa 30km außerhalb von München. Dort angekommen fand ich Florian in einer hervorragend ausgestatteten Werkstatt vor. Sein Brett als Muster nehmend stellten wir als erstes fest, daß an den Maßen irgendetwas nicht stimmen konnte. Schnell stellte sich heraus, daß der Specht hinter dem Tresen nicht 54cm Länge, sondern 45 abgeschnitten hatte. Zum Glück dennoch ausreichend. Geärgert hat es mich trotzdem.

Danach haben wir die verschiedenen Bestandteile professionell vorgezeichnet und dann ging es an das Sägen, Bohren und Schrauben. Um 22 Uhr war die Rentnerleiter dann fertig und wartet nun sehnsüchtig auf ihren ersten Einsatz. Danke auf jeden Fall an Florian für seinen spontanen und äußerst netten Einsatz und die Hilfe. Das nächste Dekobier geht auf mich!

Wenn jetzt in der kommenden Woche mein Doppelender und das V-weight bei mir eintreffen, dann steht dem Afterwork-Nachttauchgang im Starnberger See nichts mehr entgegen. Dann werde ich Florian auch mitnehmen. Wird sicher schön :-)



Gibielle 6×8 LED

Sie ist da, meine neue Tanklampe! Nachdem ich vor nun über zwei Monaten die Lampe beim Tek-diver-shop bestellt hatte und diese bis heute nicht geliefert wurde habe ich kurzerhand die gleiche Lampe beim Tauchsportzentrum Hohen Bogen Winkel bestellt und per Mail meine Bestellung bei dem anderen Saftladen (zum Glück auf Grund einschlägiger Berichte auf Nachnahme bestellt) abbestellt. Bis heute ist diese allerdings im System zu finden… Mir aber egal.

Die Lampe wurde mir kostenlos persönlich nach München geliefert und ich bekam eine kurze Einweisung. Außerdem hatte Adi mir eine neue Lampe von Gibielle zum Testen mitgebracht. Allerdings konnte mich die neue Lampe nicht ganz überzeugen, sodaß ich mit der Gibielle 6×8 LED und allen Umbauteilen zur Tanklampe nach Hause fuhr. Um die Lampe nun endgültig zu präparieren habe ich mir im Bauhaus (kein anderer Baumarkt konnte weiterhelfen) in der Nautikabteilung 5cm Schlauchschellen aus Edelstahl (salzwasserbeständig) und etwas Schrumpfschlauch besorgt. Da die Bebänderung am Harness immer etwas großzügig bemessen ist habe ich davon ca. 16cm abgeschnitten und mit Kunststoffkleber zu einem O geklebt. Das passt dann ziemlich genau um den Bauchgurt. Den Schrumpfschlauch über die Schelle gezogen und eingefädelt und dann kann das ganze festgeschraubt werden. Noch den Schrumpfschlauch erhitzen und das wars. Cleverer wäre es gewesen, den Schrumpfschlauch über das Drehgewinde zu ziehen und den Bereich in der Gurtschelle frei zu lassen, da man ja im Inneren nicht erhitzen kann. Beim nächsten mal würde ich das anders machen. Aber auch so kann ich den Gurt gut durch ziehen und er sitzt fest.

Danach habe ich noch Shockloops aus 3mm Bungee an dem Goodman Handle befestigt um die Lampe wegzuclippen. Den Rest des Bungees (ebenfalls günstig im Bauhaus zu finden) werde ich nutzen, um meinem Kompass-DIR-mount etwas mehr Spiel zu gönnen.

Um den Griff vom Tank der Lampe zu entfernen braucht es einen 6er Imbusschlüssel. Mit dem lässt sich auch das Goodman Handle etwas enger machen. Allerdings ist das verbesserungsbedürftig, da selbst die engste Stufe mir noch einen Millimeter zu weit ist. Nichtsdestotrotz gut hinnehmbar. Dazu muß allerdings auf jeder Seite eine Schraube komplett entfernt werden. und mit der verbleibenden das Handle angezogen werden. Zur Zeit habe ich auch die Kunststoffschraube am Handle beibehalten. Vielleicht wird die aber irgendwann durch eine Aluschraube ausgetauscht.

Erwähnenswert ist noch, daß das Lampenkabel nicht komplett in den Tank gedreht werden kann, sondern ca. 1mm Spiel behält. Durch die dreifache Dichtung ist der Tank aber dennoch gut abgedichtet. Wichtig ist nur, daß der Deckel am Boden fest angeschraubt ist.

Jetzt warte ich auf die Zustellung meines Doppelenders von divesupport und auf mein neues V-weight, was ich zu einem guten Preis bei ebay erstanden habe. Also viele kleine, aber gute Neuerungen. Heute abend werde ich versuchen meine Rentnerleiter auf den Weg zu bringen, da Baushaus eine günstige und hoffentlich passende Leiter im Angebot hat. Mit der Skizze von dir-m hoffe ich das Brett ebenfalls zugeschnitten zu bekommen. Wieder einen Schritt der perfekten Ausrüstung näher gekommen. Parallel suche ich nach wie vor ambitioniert nach der günstigsten Lösung für einen maßgeschneiderten Trocki mit Unterzieher. Irgendwie deutet alles auf Santi oder Ursuik…



Verlängertes Tauchwochenende am Starnberger See

Nachdem ich mich nun in München etwas eingelebt habe und mein Tauchgerödel nachgezogen ist war es am vergangenen Wochenende mal wieder soweit. Mit Hilfe des DDU-Forums hatte ich ein paar Buddies gefunden um den Starnberger See zu erkunden.

Samstag nachmittag um 16 Uhr sollte es los gehen und Mareike, Piti, Klaus und Florian standen Gewehr bei Fuß am Einstiegsplatz “Kapelle”. Alle außer Klaus mit schwerem Gerät ;-) Uli war als Surface Support und zum Bilder machen ebenfalls gekommen (sobald Uli Zeit hat werde ich die Bilder auch bekommen und online stellen). Eine nette Truppe!

Nach einer kurzen Absprache würden Mareike und ich und die restlichen drei jeweils als Team abtauchen. Deko war nicht vorgesehen und 30m wurden als Tiefengrenze abgesprochen. Und hinein ging es in die Tiefe. Ab ca. 15m wurde es trotz Sonnenschein dunkel und Mareike lieh mir ihre Heser Backup (geiles Ding). Gemeinsam schwebten wir an zwei Alruten (Quappen) vorbei zur Steilwand. Der Steilhang hat mich begeistert. Es ist einfach monumental wenn man daran vorbei schwebt. Wie Bergsteigen…nur das man nicht klettert sondern daran vorbei fliegt. Und das alles im mystischen Halbdunkel. Mareike war wie erwartet ein sehr ruhiger und ausgeglichener Buddy. Nach knapp über 26m war tiefenmäßig an dem Tag Ende, was allerdings nicht störend war. Der TG endete nach 62 min, was auf Grund der Kälte in der Tiefe mich ganz glücklich machte. Etwas fröstelnd aber überglücklich ging es dann ans Umziehen und danach “Zum Brückenwirt”. Ein toller Tag!

Am kommenden Tag hatten wir uns in reduzierter Mannstärke (ohne Pity und Uli) erneut verabredet, um am Badeplatz einzusteigen. Morgens um 10 schlugen wir auf um allerdings erst gegen kurz vor 12 ins Wasser zu steigen. Ich bin wieder mit Mareike abgetaucht und durfte ihre Führung unter Wasser genießen. Der TG war 33,4m tief und dauerte 50min. Und es war mein erster Deko-TG. Auch wenn Mareike es gerne verhindert hätte bestand mein TC auf 5 min Deko auf 3m. Der Grund für unsere lange Grundzeit bestand in mehreren ausgewachsenen Saiblingen mit schönem roten Bauch und wieder den tollen Wänden unter Wasser.

Nach einer ausgedehnten Oberflächenpause wanderten wir für den Nachmittag zum Tauchplatz Wasserwacht. Klaus hatte keine Luft mehr und verlies uns, sodaß Mareike, Florian und ich zu dritt abtauchten – wieder in Richtung Steilwand. Allerdings sollte der TG mit max. 19,3m eher flach werden. Durch die vielen Sehenswürdigkeiten auf der Tiefe fiel mir das aber nichtmal auf. Wir sind ganzen Barschschwärmen begegnet, einer Quappe und einem Aal (den ich allerdings nicht gesehen habe) und haben die Überhänge in der Steilwand bewundert. Am Ende haben wir noch die Dekobank begutachtet und zwei “Tekkis”, die ihre Stages durch den Matsch gezogen haben und haben Flossenschläge geübt. Flutterkick, modified Flutterkick, Frogkick und modified Frogkick klappen bei mir ganz gut. Aber sowohl die Helicopterturns als auch (vor allem!) der Backwardkick lassen mich zur Zeit verzweifeln. Beim Helicopterturn habe ich einen Radius und tendiere dazu die Tarierung zu verlieren und beim Backwardkick bewege ich mich eher vor- als rückwärts… Übungsbedarf. Zum Üben haben sich Florian und ich dann auch für den kommenden Tag verabredet. Danach habe ich Mareike noch ihr Zweitmesser abgekauft, da ich noch keins besitze. Wir sind noch Füllen gefahren und dann ging es erstmal nach Hause.

Am Montag morgen um 10 trafen sich also Florian und ich wieder an der Einstiegsstelle Badeplatz. Wir hatten uns vorgenommen Flossenschläge etc. zu üben. Florian wollte außerdem mal seine Boje setzen. Leider endete der TG nach 26 min durch eine Undichtigkeit in seinem Inflatorschlauch. Selbige behoben wir in einer Oberflächenpause. Es war nur ein O-Ring verrutscht und wollte neu angebracht werden. Der zweite TG startete vielversprechend und wir sanken bis zur oberen Kante der Steilwand, die an dieser Stelle in 36m Tiefe beginnt – mein tiefster TG bisher. Und das völlig ungeplant und fast unbemerkt. Florian kämpfte mit seiner ausgeliehenen Lampe, die öfter mal den Geist aufgab. Beim Aufstieg sahen wir wiedereinmal eine einsame Quappe, bevor wir in 7m Tiefe erneut Flossenschläge übten. Zum Ende hin versuchte Florian noch seine Boje zu setzen. Das erwies sich als schwierig und klappte nicht so ganz wie geplant. Dabei sieht es immer so einfach auf den Lehrvideos aus :-) Florian ist ansonsten aber (wie alle Buddies des WEs) ein ziemlich guter Taucher mit klaren Zielen vor Augen. Hut ab…

Insgesamt kam ich auf 5 TGs an diesem Wochenende mit vielen tollen Erlebnissen. Und auch wenn grade die Übungen viel Luft kosten war mein AMV auf sehr erträglichem Niveau. Ich freue mich schon aufs nächste mal!




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