Nachdem mein TÜV seit Längerem abgelaufen ist war es an der Zeit selbigen zu erneuern. Eigentlich hätte ich es mir gerne gespart, aber da ich grade dabei bin für längere Zeit nach München zu wechseln und dort die Shops nicht kenne dachte ich mir, es sei vielleicht besser einen TÜV zu haben.
Nach einiger Suche hat sich mit Massong in Frankenthal aufgetan, der eigentlich die Flaschen für die Feuerwehr revisioniert und tüvt. Das kann ja eigentlich nicht so übel sein dachte ich mir und der Preis war mit 20 EUR (wenn das Ventil mit abgegeben wird, ohne wären es 17) auch sehr günstig.
Eine Woche später habe ich die Doppelflasche abgeholt. Der TÜV war natürlich vergeben worden und es wurden zwei neue O-Ringe an den Flaschen eingesetzt (obwohl sie frisch revisioniert waren…). Letztere würden mit 3,20 EUR pro Stück berechnet. Soweit war auch alles ok. Was mich etwas reizte war die schlampige Montage. Die Schellen waren schief aufgezogen und die Brücke daher unter Spannung. Das habe ich dann zu Hause ersteinmal komplett neu eingesetzt. In die Flaschen zu gucken habe ich mich nicht getraut… Wie es darin aussieht werde ich dann mal in einem mutigen Moment herausfinden. Jetzt geht es erstmal ans Füllen und tauchen. Mit TÜV…
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Um das Schöne mit dem Nützlichen zu verbinden hat mir Michael angeboten, mir zu zeigen, wie meine Flaschenventile zu revisionieren sind. Also haben wir die Luft aus der D12 abgelassen und das Ventil zerlegt. Dabei zeigte sich, daß die Brücke nur sehr weit in das Gewinde gedreht war und unter Druck generell sehr schwer beweglich ist und nicht wie befürchtet verzogen. Beim Öffnen der Ventile stellte sich außerdem heraus, daß alle Verschleißteile in einwandfreiem Zustand waren und nur zu viel Schmiermittel genutzt wurde. Etwas Dreck tat den Rest zu den schwergängigen Ventilen. Die neuen Revisionskits haben wir also zurück in die Kiste gepackt und die alten weiter genutzt. Auch die Flaschen sehen von Innen aus wie neu, was mir etwas Sorgen in Hinblick auf den TÜV macht. Wer weiß, in welchem Zustand die Flaschen zurück kommen.
Also wurden als erstes alle Teile ins heiße Ultraschall-wasserbad gelegt, was noch mit einer entfettenden Flüssigkeit angereichert wurde. Mit einer Zahnbürste hat Michael dann die einzelnen Teile zusätzlich bearbeitet. Danach werden die Einzelteile ausgeblasen und getrocknet. Die frisch gesäuberten Teile werden erneut zusammengesetzt und dabei alle O-Ringe mit einem O2-cleanen Schmiermittel sparsam (!) benetzt. Das liegt auch an dem horrenden Preis für dieses Zeug. Danach wurden die Ventile auf die Flaschen montiert und die Brücke wird ein paar Drehungen in die Ventile gedreht bevor die Schellen wieder auf die Flaschen gezogen werden und die obere Schelle festgezogen wird. Durch das Drehen der Brücke lässt sich leicht feststellen, wann die Flaschen parallel liegen, da durch die Spannung bei parallel liegenden Flaschen nachlässt und sich die Brücke dann einfacher drehen lässt. Sobald die Flaschen parallel liegen werden beide Schellen angezogen. Die Kontermuttern noch anziehen und fertig ist die Ventilrevision. Jetzt lassen sich die Flaschen wirklich mit zwei Fingern bedienen. Nach der Revision habe ich noch zugeguckt, wie die Tanklampe mit einer Gurtschlaufe versehen wird (was mir demnächst auch bevorsteht
) bevor ich mich zurück zum See zum Füllen begeben habe. Zu meinem Glück wurde die Flasche dort auch bei 0bar Startdruck gefüllt und der überfällige TÜV wurde auch nicht bemängelt. Hoch lebe der Nachwuchs der Inhaber
Für eine M12 zahlt man dort 4€, für eine D12 demzufolge 8€.
Damit ging ein sehr schöner, sonniger und produktiver Tag zuende.
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Heute sollte die Manschette unter Realbedingungen getestet werden. Also auf zu Michael zum Blausteinsee. Dort angekommen zahlte ich nach Kontrolle meines Brevets und der Tauchtauglichkeit 8,50€ für eine Tageskarte und konnte mein Auto ca. 10m vom Einstieg entfernt parken. Vor Ort gibt es einen Kiosk und eine Füllstation. Nach ein wenig gepflegter Konversation haben wir uns gemütlich angerödelt. Michael war mit der D7 und ich wieder mit der D12 unterwegs. Dank etwas Silikonspray waren auf einmal auch meine Trockenhandschuhe kein Problem mehr, an denen ich mir bei den vergangenen Tauchgängen beim Anziehen fast die Finger abgebrochen habe. Also werde ich mir demnächst etwas eigenes Silikonspray zulegen.
Fertig aufgerödelt ging es bei strahlendem Sonnenschein ins Wasser. Direkt nach dem abtauchen ging es auf 135° in Richtung Dreibein. Das Dreibein sind drei tipiähnlich zusammengestellte Baumstämme in deren Mitte ein kleiner Turm aus Bierfässern emporragt. Während beim Einstieg fast Nullsicht herrschte (was mich beim Abtauchen erstmal im Matsch einschlagen ließ) war beim Dreibein in ca. 33m Tiefe ca. 8m Sicht. Wirklich herrlich. Vom Dreibein weg führt eine Leine zu einem Grillplatz und einem Ruderboot in dem ein Ruderer mit der Aufschrift “sharkfood” sitzt.
Von dort aus tauchten wir einer weiteren Leine nach zu einem Anhänger und von dort aus zu einem LKW-Führerhäuschen. Nachdem mir bei den vergangenen Tauchgängen gesagt wurde, ich sei etwas arschlastig habe ich versucht grade im Wasser zu liegen. Irgendwie schien das kontraproduktiv, wie mir später mitgeteilt wurde. Ich endete nämlich kopflastig, was zu Luft in den Beinen führte. Spätestens beim Führerhäuschen hätte mi letzteres klar sein sollen, da ich schon dort nur noch durch Festhalten Schlimmeres verhindern konnte. Aus 12m hochploppen ist ja auch nicht grade gut. Bei Sicherheitsstop passierte das Gleiche dann wieder und ich bekam nur Michaels Brücke zu fassen…der Arme. Die Leine war das nächste Opfer bis ich endlich in senkrechter Lage Luft ablassen konnte. In der Verwirrung war mir nämlich nicht mehr ganz klar in welcher Richtung das Trockiventil zu öffnen oder zu schließen sei. Sehr unschön.
Michael meinte später, daß mit etwas tief liegendem V-weight und vor allem einem sitzenden Trocki das Problem nicht mehr auftauchen würde, da ich ansonsten anständig im Wasser läge. Trotzdem ein unzufriedenstellender Moment, nachdem ich das Problem im Marxweiher so gut im Griff hatte. Üben, üben, üben…
Leider hat der Blausteinsee heute keinerlei Fische gezeigt und auch nur Mondlandschaft am Boden ohne jeglichen Bewuchs. Eine Lampe ist außerdem sehr empfehlenswert, da der See am Grund doch sehr dunkel ist. Ohne Michaels Backuplampe wäre es für mich stockdunkel gewesen.
Trotz aller Schwierigkeiten lag mein AMV bei halbwegs erträglichen 18l/min. Zwar doppelt so viel wie beim HT, aber wenn man bedenkt, daß ich mehr Luft brauche zum Tarrieren und daß die Aufregung ja auch einiges an Luft kostet ist der AMV hinnehmbar. Etwas weiter draußen finden sich angeblich noch weitere Objekte, die man durch Leinen finden kann. Allerdings sind die nur mit viel Luft zu erreichen.
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Nachdem meine Halsmanschette am Trocki ja im Marxweiher den Geist aufgegeben hat war es an der Zeit selbige zu ersetzen. Dazu hatte ich mich online an Thomas Heidemann, einen alten Tauchbekannten gewand, der auf seinem Blog einen Manschettenwechsel beschreibt. Thomas hat mir dann ersteinmal mit vielen Ratschlägen zu Seite gestanden und sich dann sofort bereit erklärt mir beim Wechsel zu helfen. Laut diversen Reparaturanleitungen sollte TipTop SC4000 der Kleber der Wahl sein. Nach einigem Suchen bin ich auf eine Niederlassung von Stahlhuber in Mannheim gestoßen, die diesen Klebstoff verkauft. Dort angekommen war leider nur eine 700g Packung auf Lager, die ich zu 24€ erwarb. Da leider Gummifabrikken zur Zeit Lieferpause hat war ich auf den Kauf einer Manschette in einem konventionellen Tauchshop angewiesen. Erstaunlicherweise hat kaum eine Tauchbasis im Umkreis diese Manschette vorrätig, sodaß ich schlußendlich für 25€ (Listenpreis sogar 30€) die Halsmanschette beim Seahorse gekauft habe. Die gleiche Manschette hätte bei Gummifabrikken 11,80€ gekostet… Fairerweise muß man jedoch sagen, daß der Preis bei allen anderen Tauchshops bei Bestellung der Gleiche gewesen wäre und ich im Seahorse sehr zuvorkommend bedient wurde. Dennoch ärgerlich wenn man unter Zeitdruck steht. Auf dem Weg habe ich auch gleich Ventilrevsionskits für meine D12 bei deepstop mitgenommen. Den Laden kann ich soweit nur empfehlen…
Heute abend war es dann soweit. Mit einem Fön haben wir den alten Kleber gelöst und dann mit einer Pinzette den Anfang der Manschette abgezogen. Dabei sind Bauarbeiterhandschuhe gegen die wirklich erstaunliche Hitze eines Föns hilfreich. Alleine ist das ganze eine schwierige Arbeit und zwei Hände mehr sind sehr hilfreich. Da die Halsmanschette des Kallweit Helios außen augeklebt ist, wäre ein dortiges Anbringen gefährlich, da es droht den Kältekragen gleich mit anzukleben. Aus dem Grund haben wir beschlossen die neue Manschette innen anzubringen. Als Untersatz haben wir nach einigem Suchen eine Kuchenform identifiziert, die die notwendigen Maße mitbringt. Nach dem Anrauen der Manschette und der Positionierung haben wir den Kleber aufgebracht und antrocknen lassen. Dabei ist anzumerken, daß der Kleber weniger stinkt als der von Gummifabrikken verkaufte. Wir haben bewußt keinen Härter eingesetzt um die Manschette beweglich zu erhalten und ggf. irgendwann leichter lösen zu können. Nach dem Antrocknen haben wir mit Schaschlickspießchen die Seiten festgehalten und dann nacheinander aufgedrückt um Falten zu vermeiden. Das ganze wurde danach erst an der Form und danach auf dem Tisch mit einem Klebdruckroller aus dem Baumarkt festgedrückt. Dabei kommt es weniger darauf an, wie lange die Seiten zusammengedrückt werden als viel mehr darauf wie fest. Danach wurden noch überstehende Manschettenränder nachgeklebt und am Ende mit Talkum “abgelöscht”. Jetzt wird die Klebstelle 24h ruhen und morgen wird sich herausstellen, ob das Experiment gelungen ist… Ich bin gespannt.
Genaue und bebilderte Anleitungen, die mir geholfen haben findet man unter folgenden Adressen:
http://thomas.heidemaenner.de/category/tauchausrustung/
http://www.divemix.de/index.php?name=Content&pid=3
http://www.svo-tauchgruppe.de/Tips/Halsmanschette.htm
http://www.peter-rachow.de/halsmanschette.htm
Nachtrag 09.09.2010, 09.32 Uhr: Sie ist dicht und hat den Michelinmännchentest bestanden.
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Heute war mit Jörg, einem neuen Buddy der Rheinauer See mit drei Tauchgängen geplant. Jörg hatte gebucht und so trafen wir uns bei strömendem Regen um 10 am Parkplatz zum ersten Tauchgang…wieder halbtrocken. Jörg ebenfalls solidarisch. Da mir beim Tauchgang im Brechtsee aufgefallen war, daß die Jetfins für den HT-Anzug doch etwas schwer sind waren wieder meine alten Maresflossen dabei. Ich war mit meinem Monowing unterwegs und der erste Tauchgang ging rechts herum. Der See erschien mir abgesehen von vereinzelten Jungfischen sehr tot. Der Bewuchs war jedoch schön und Jörg als Buddy sehr aufmerksam. Die Sicht war außerhalb der Seegraswiesen äußerst mäßig. So kam es auch, daß ich glatt die große Steilwand übersah (!) und wir weit ins verbotene Gebiet der Wasserskieanlage hineintauchten. Zum Glück ist selbige bei dem Wetter allerdings nicht geöffnet gewesen. Irgendwann drehten wir dann wieder um und bekamen auf dem Rückweg sogar noch ein paar schöne, atmende Muscheln und einen Hecht zu Gesicht.
Nach einer kurzen Oberflächenpause, in der ich mein Rig ummontierte ging es wieder los. Ich war wieder mit der D12 unterwegs. Es ging links herum und wir trafen direkt auf die kleine Steilwand von der wir aus zurück tauchten. Obwohl die Fischvielfalt uns wieder im Stich lies waren wir begeistert von einem kleinen Unterwasserwald und einer Seegraswiese, die stark an einen Kelpwald erinnerte. Wirklich wunderschön. Danach passierten wir noch die Toilette (Jörg konnte der Versuchung nicht widerstehen mal rein zu gucken^^) und den Einkaufswagen und kamen am Tonrohr an. Während der Oberflächenpause hatten wir beschlossen unter Wasser das Abnehmen und neu Aufsetzen der Maske nochmal zu üben. Das schoben wir also ein. Das nächste mal werde ich das allerdings im schwebenden Zustand üben.
Danach tauchten wir noch etwas die rechte Runde entlang und wurden dafür mit einem Karpfen belohnt. Ansonsten wieder schöne Seegraswiesen und viel nichts. Aus diesem Grund und weil ich bereits am ganzen Körper zitterte beschlossen wir es bei zwei TGs zu belassen und haben den Tauchtag im nahen Café zu beschließen und die Logbücher zu schreiben. Alles in allem trotz mäßiger Wetter- und Sichterhältnisse ein netter Tauchtag.
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Nach langer Abstinenz war heute mal wieder tauchen mit Norbert angesetzt und zwar im Brechtsee. Morgens früh um 9 war ich auf dem Parkplatz angekommen und selbiger bereits voll. Spannende Ausrüstungskombinationen bekommt man ja dort schon zu sehen. D8,5 am Sportjacket mit O2-Stage. Ich hätte gerne gewußt was für ein TG im doch recht flachen Brechtsee da geplant wurde. Nundenn. Da mein Trocki ohne Halsmanschette eher sinnbefreit ist ging es also HT ins Wasser. Ich hatte mich schon selber weitestgehend angerödelt als Norbert eintraf. Er hatte ein weiteres Gimmik mitgebracht, was es anzubringen galt. Eine Hand zur Maske. Außerdem sollte es zum tiefsten Punkt des Sees zur Tonne in knapp 26m gehen (wobei gemunkelt wird, es gäbe noch ein Loch, was ca. 1,5 Meter tiefer wäre). Ich war mit dem Monowing und Norberts M15 unterwegs, was mir auf Grund des höheren Gewichts ganz lieb ist. Norbert erklärte sich solidarisch und war ebenfalls halbtrocken unterwegs.
Vom Einstieg ging es direkt nach Links und dann in Richtung Steinquader mit Spiegel, Maske und Barbie. Da man um zu dem Punkt zu gelangen einiges an Mondlandschaft überbrücken muß begegneten uns keine Taucher. Das kann aber auch an der Eiseskälte unter der 12m Grenze liegen. 8°C waren angesagt. Nachdem Norbert in einer schweißtreibenden Aktion die Hand angebracht hatte ging es weiter bis zur Tonne in 25,7m Tiefe. Von dort aus ging der Tauchgang endlich aufwärts in wärmere Gefilde und vorbei an einem großen Schwarm ausgewachsener Rotaugen, einem Karpfen und vielen Jungfischen. Durch die vielen Taucher war die Sicht dort mittelmäßig. Am Einstieg herrschte Nullsicht.
Den Tauchgang haben wir in der benachbarten Kneipe des Anglervereins ausklingen lassen. Ein sehr schöner Tauchgang mit einem top Buddy
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Gestern war e soweit und ich konnte endlich die neue D12 im Freiwasser einweihen. Beim vergangenen Pooltraining war ich von den Seesternen zum Marxweiher eingeladen worden und so habe ich jeweils morgens und abends um 9 eine Stunde den Marxweiher bevölkert. Da der Marxweiher ein VDST Ausbildungssee ist, waren die Tauchgänge für mich sogar kostenlos. Beim Morgentauchgang hatte Markus seine Kamera dabei und wir haben anhand der Bilder und eines Videos meinen Trim, etc. beurteilt. Durch die noch vorherrschende Angst vor Luft in den Beinen war ich etwas “arschlastig” (Zitat Markus). Der Tauchgang an sich war von vielen Fischen begleitet und typisch Marxweiher einfach sehr sehenswert. Im Unterzieher war es allerdigs ordentlich warm und die Füßlinge haben wieder kräftig gedrückt.
Abends war ein Nachttauchgang angesagt. Mein erster um genau zu sein. Ich bekam eine Lampe gestellt und war wieder mit Markus unterwegs. Statt des Unterziehers habe ich mir eine Jogginghose und einen Pullover geleistet und die zu engen Füßlinge mit Neoprensocken und Wollsocken ausgetauscht. Markus hatte seinen Flak-scheinwerfer, die LED2000 dabei und so war meine Leuchte fast überflüssig. Schon beim Abtauchen habe ich mich erstaunlich wohl gefühlt und die Dunkelheit war unglaublich entspannend. Irgendwie scheint sich das auch auf meinen Trim und auf meinen Luftverbrauch ausgewirkt zu haben. Alles lief super und die Masse an Fischen inklusive vielen Aalen und einem Hecht mit Barsch im Maul war wahrscheinlich mein bisher schönster Tauchgang. Irgendwie hat auch der Trocki all das getan, was er sollte und laut Markus war mein Trim auch perfekt. Taucherherz was willst Du mehr. Leider hat alles auch eine Schattenseite und so riss mir beim Ausziehen die Halsmanschette am Trocki. Ganz schön ärgerlich wenn die kommenden Tage auch mit Tauchen verplant sind. Der HT wird ordentlich kalt werden. Der Nachttauchgang hat Lust auf mehr gemacht und so steht nun neben einem neuen, perfekt sitzenden Trocki und Miflex Schläuchen auch noch eine Lampe auf der Liste. Alles in Allem eine machbare Liste für die nahe Zuunft
Die Halsmanschette zu ersetzen scheint ein größerer Akt zu werden. Nach ausgiebiger Internetrecherche scheint das ganze im Laden ca. 70 EUR zu kosten und einige Zeit zu dauern. Zu lange und zu teuer. Spätestens in einer Woche möchte ich gerne wieder mit Trocki abtauchen. Also wird es wohl auf selbst kleben hinaus laufen. Wir werden sehen.
Gestern habe ich es dann geschafft, meine neu erworbene D12 ins Wasser zu bringen und zu gucken, wie es mit dem Blei aussieht. Dazu war ich von Markus in seinen Binger Tauchclub “TUS Seesterne” zum Training eingeladen worden. Der Club macht seinem Namen alle Ehre und ich fühlte mich vom ersten Moment an, dort gut aufgehoben. Wettkampfdenken entfällt dort und wird durch spielerisches Miteinander kompensiert. Würde ich länger in der Gegend bleiben wäre der Verein definitiv in der engeren Wahl.
Während ich mich also zum Ausbleien in den Trocki samt 300g Unterzieher geworfen habe und dem sicheren Tod durch Erschwitzen näher rückte, stand mir Markus mit Rat und Tat zur Seite. Ich hatte mein 4kg P-Weight angebaut und das Gefühl überbleit zu sein. Besser so, als anders herum. Also wird demnächst versucht ein leichteres V-Weight aufzutreiben. Der Testtauchgang verlief ansonsten erstaunlich gut. Nicht nur die spitzen Wasserlage, sondern auch die Erreichbarkeit der Ventile (!) haben mich begeistert. Während des Tauchens hat Markus mir irgendwann mal das Hauptventil zugedreht was ich unter Wasser problemlos alleine lösen konnte. Ein gewisser Stolz und eine innere Zufriedenheit sind da schon dabei.
Ein kleine Manko ist allerdings wieder aufgetaucht. Die Ventile sind recht schwergängig und die Brücke ist nicht drehbar. Zum Testen hat mir Markus ein altes Ventil von sich mitgegeben an em ich das Zerlegen schon üben konnte. Michael hat mir zudem angeboten mich zu unterstützen und mit seinem Equipment zu bedienen. Also werde ich mich mit Michael nach unserem anstehenden Tauchgang an die Lösung diese Problems machen. Das ganze klingt recht machbar und so freue ich mich darauf, bald gut gleitende Ventile und irgendwann auch getüvte Flaschen zu haben.







