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Wie auch im letzten Jahr wollte ich die Boot mitnehmen, um einige bekannte Gesichter zu treffen und meinen Fundus etwas zu erweitern. Eigentlich ging es mir hauptsächlich um einige Kleinteile wie ein Storage Pack, ein Messer, Unterzieherboots (damit die Schuhe endlich passen), eine Backuplampe, Calf Wraps und die O-Ringe für die Trockenhandschuhe. Mit Freikarten eines endlen Spenders ging es also los.
Wie immer kommt es etwas anders. Ich hatte mich mit Massi aus dem taucher.net Chat verabredet und so schlenderten wir gemeinsam über die Boot, er stellte mir einige andere Taucher vor und wir landeten nach einigen Versuchen einen passenden Unterzieher zu bekommen um meinen etwas zu kurzen zu ersetzen beim DIVE KING. Dort konnte ich nach einigen Verhandlungen mit zwei Händlern zu einem auch im Internet unschlagbaren Preis einen 300g Waterproof Unterzieher erstehen und ein paar 200g Santi Boots.
Von dort aus ging es für mich zu Kallweit. Auf dem Weg dort hin sammelte ich bei zwei Ramsch-läden noch ein Neoprenmaskenband auf und eine Tasche für den Wing, die mir bei der Schlauchführung die Tanklampe ersetzen wird. Bei Kallweit angekommen habe ich erstmal wegen der O-Ringe nachgefragt, woraufhin mir ein kostenloses Ersatzset überlassen wurde. Das finde ich mal ausgesprochen großzügig. Außerdem habe ich dann meinen 100 EUR Gutschein, den ich bei einer Fotoaktion bekommen habe gegen ein weiteres Trockenhandschuhsystem mit einem Paar Unterzieherhandschuhe eingetauscht. Es geht ja nichts über Redundanz und die Unterzieherhandschuhe fehlten eh noch.
Zum Abschluß habe ich mich dann noch mit Jan Langmaack getroffen, der mir angeboten hat mich demnächst in DK mal mit unters Wasser zu nehmen. Sympatischer Kerl.
Für den gesamte Einkauf inkl. Mittagessen (zu horrenden Messepreisen), Parkgebühren und einem Bier blieb ich unter 200 EUR. Das finde ich durchweg hinnehmbar für den Einkauf und freue mich darauf meine Neuerwebungen demnächst mit Jan zu testen.
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Bei meinen letzten Tauchgängen habe ich doch etwas an den Händen gefroren, weshalb Trockihandschuhe doch in meinen Fokus rückten. Und so kam es mir doch sehr gelegen als bei ebay das Handschuhsystem dryglove fast ungebraucht auftauchte. Das gleiche System wird auch von Kallweit vertrieben, von denen mein Anzug auch stammt. Für ca. 20 EUR wechselten die Handschuhe demnach zu einem Spottpreis den Besitzer.
Einzig beim Anbau stellte sich heraus, daß falsche O-Ringe montiert waren und es schlicht unmöglich ist selbst mit viel Gewalt und zwei Händen die Handschuhe anzuziehen. Demnach werde ich entweder auf der Boot in Düsseldorf oder bei Kallweit selber ein paar neue O-Ringe erstehen. Selbst inklusive dieser Kosten war das Set ein Schnäppchen.
Mit Patrick, einem neuen Buddy, der mir schon während meines Wehrdienstes über den Weg gelaufen ist, ging es heute unters Wasser im Vogelstangsee. Auf diese Art und Weise nutze ich meine Weihnachtsferien um das Tauchen nicht gänzlich zu verlernen. Bei 0°C Oberflächentemperatur und 4°C im Wasser genau das richtige, um meinen Trocki mit den neuen Flossen und der neuen Unterwäsche auf Herz und Nieren zu überprüfen.
Die Flossen hielten, was sie versprachen und das Problem mit aufsteigenden Beinen war fast gelöst. Allerdings bestätigt sich was ich bereits befürchtet habe: die angebrachten Füßlinge sind mindestens eine Nummer zu groß und führen dazu, daß mein Fuß aus dem Schuh rutscht. Da werde ich mir wohl Neoprensocken anbringen lassen und dann mit Rockboots ins Wasser steigen oder eine andere Alternative suchen. Durch den mangelnden Halt im Schuh ist auch die Kraft in der Flosse mäßig, was wiederum zu verkrampften Füßen führt. Verbesserungsbedarf besteht also auch hier. Auch mein Auslassventil arbeitet nicht so, wie ich das möchte. Wobei ich nicht sicher bin, ob es das tut was es soll und meine Erfahrung hier einfach unzureichend ist.
Patrick war im HT-Anzug unterwegs, weshalb wir recht flach blieben. Durch die wenige Luft im Anzug im flachen Wasser war die Dämmwirkung recht eingeschränkt, weshalb ich grade zu Ende des eigentlich sehr kurzen TGs doch etwas fror und immer wieder Luft nachschoß und abließ um wenigstens kurzzeitig gewärmt zu werden. Das kostete dementsprechend massenhaft Luft.
Der See an sich ist zur Zeit quasi tot. Kein einziger lebendiger Fisch, sondern nur einige abgenagte, tote Fische waren zu sehen. Nichtsdestotrotz grade zum testen des Equipments ein perfekter Tauchgang. Der Tauchgang dauerte 33 Minuten und war 10,6m tief. Mein AMV lag bei 16,2 l/min. Wenn man die Anfangsphase dazu rechnet sogar bei 21,7 l/min.
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Weihnachten ist ja auch immer eine gelungene Möglichkeit die Besitztümer auszubauen. Dieses Jahr lag tauchrelevant bei mir eine klappbare Transportkarre für mein Tauchequipment und Funktionsunterwäsche für den Trocki unterm Baum. Damit kann die Wintersaison kommen.
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Um den Auftrieb meiner Füße im Trocki zu bekämpfen habe ich mir Vollgummiflossen bestellt, deren Abtrieb die Füße unten halten soll. Da ich sowieso fast nur mit dem Frogkick tache sollte ich mich daran auch recht schnell gewöhnen. Mit den Springstraps machen die neuen Jetfins einen guten Eindruck. Durch meinen Aufenthalt in Dänemark kommt das Tauchen allerdings etwas zu kurz. Mit ungewohntem Equipment in einem ungewohnten Gewässer mit einem neuen Buddy zu tauchen ist mir einfach zu riskant. Dann lieber etwas warten.
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Nun ist endlich auch der ausgetauschte Unterzieher angekommen. Ich habe zwar den Eindruck, daß die Ärmel ein paar cm zu kurz sind (was leider ein generelles Problem zu sein scheint), aber das lässt sich mit den richtigen Handschuhen spielend ausgleichen. Besonders wenn irgendwann doch einmal Trockenhandschuhe anstehen wird das Problem also wegfallen. Das besondere bei dem Umtausch ist, daß mir ein nagelneuer Anzug zugesendet wurde obwohl ich streng genommen nur einen gebrauchten bestellt und bezahlt habe. Das nenne ich Kundenservice! Da kann ich DCP noch einmal loben. Welcher Unterzieher es genau ist konnte ich bisher nicht feststellen, weil der Name nicht auf dem Anzug steht. Es ist ein Mares by Moby mit blauem Futter und Reißverschlüssen an den Beinen ohne Hand und Fußschlaufen (wenn jemand nun weiß welcher es ist freue ich mich über Infos). Was mich etwas schockiert hat, ist, daß ich offensichtlich etwas allergisch gegen das Innere des Unterziehers reagiere. Ich werde das nochmal testen. Mit langer Funktionsunterwäsche wird das Problem allerdings minimal. Und notfalls werde ich die schwierige Prozedur in Anspruch nehmen und den Anzug mal waschen.
Nun freue ich mich auf Donnerstag wo mir Markus und Norbert aus dem taucher.net Chat im Rheinauer See zeigen werden wie man mit einem Trocki umzugehen hat.
Um zukünftig den Trocki nicht mehr mit einem Bleigurt belasten zu müssen ist heute mein p-weight angekommen. Knapp über 4kg hat das Teil, sodaß nun mein Wing inkl. Gewicht knapp über 9kg wiegt. Das sollte hoffentlich auch für den Trocki reichen. Leider sind die Flügelschrauben nicht 100% versenkt. Aber das werde ich noch anpassen und dann gehts ab ins Wasser. Gegebenenfalls wird ein Storagepack gekauft und damit die Schraube gedeckelt.
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Nachdem in naher Zukunft Dänemark als Standort ansteht war für mich eine Umstrukturierung meines Tauchequipments auf sehr kaltes Wasser von Nöten. Und so habe ich mir nach längerer Suche einen Trockenanzug mit Unterzieher, Haube und Inflator gebraucht gekauft. Es ist ein Kallweit Helios Trilaminatanzug geworden, den man selber anziehen kann ohne Hilfe. Der Unterzieher war leider zu klein und wird noch umgetauscht. Den Anzug habe ich online über das Divecenter Paradise bezogen. Die Kommunikation, der Versand und der Service waren beeindruckend gut! Nun fehlt mir nur eine professionelle Einführung in den Anzug!
Außerdem habe ich mir einen sauteuren Halcyon Eclipse 30 Monowing mit Backplate, Harness und Singletankadapter gekauft. Das lässt sich in der Zukunft auch aufrüsten mit einem größeren Wing und einem Doppelgerät aufrüsten. Jetzt warte ich nur noch auf das P-Weight um den Bleigurt zu ersetzen.

